Sensoren verfolgen Tragegewohnheiten
Apple-Patent: Smarte Kleidung meldet Ende der Haltbarkeit
Apple will offenbar auch in den Bekleidungsmarkt einsteigen. Mit Sensoren ausgestattete, "smarte" Kleidungsstücke verfolgen, wie der Nutzer sie trägt. Auch die "Performance" der Kleidungsstücke soll in diesem Zusammenhang ausgewertet werden. Dabei liest ein externes Gerät die Daten aus. Dem Patentantrag nach will Apple dadurch unter anderem feststellen, wie lange etwa die Sportkleidung noch getragen werden kann.

Dazu soll die Häufigkeit und Art der Nutzung eines Kleidungsstücks ausgewertet werden. Die Daten sollen mit den Standardwerten ähnlicher Kleidungsstücke abgeglichen werden, sodass ermittelt werden kann, ob das Kleidungsstück noch lange durchhält.
Nutzer werden informiert, wann die zu erwartende Haltbarkeit eines Kleidungsstücks überschritten ist. Auch Laufschuhe sollen mit Sensoren ausgestattet werden. Dabei sollen auch Werte wie Nutzerperformance und Laufstil einfließen, heißt es in der Patentanmeldung. Auch sollen Änderungen des Laufstils vorgeschlagen werden.
Das meint netzwelt
Smarte Kleidung an sich klingt spannend - doch der Nutzer erkennt wohl am besten selbst noch ganz gut, wann zum Beispiel eine Laufhose ihr "Haltbarkeitsdatum" überschritten hat. Kleidung, die einem Sportler allerdings Tipps für besseres Training gibt, könnte wiederum hilfreich sein. Wie immer gilt auch bei diesem Patent: Eine Umsetzung in ein fertiges Produkt ist zumindest fragwürdig. Doch auf dem Markt sind bereits zahlreiche Apps, die mehr Fitness und Motivation versprechen. Ein iPhone-Aufsatz misst zum Beispiel die Fitness des Nutzers.
