Kostenlose Erweiterung für den Zugriff auf Dropbox und Co.
Chrome-Tipp: Speichern in der Wolke mit CloudSave
Google Chrome nimmt dem Firefox-Browser immer mehr Marktanteile ab: Nicht nur der viel schnellere Aufbau von Webseiten, sondern auch die größere Auswahl an hochwertigen Plug-ins spielt dabei eine Rolle. Netzwelt hat sich CloudSave angesehen, das Dropbox und Co. mit Chrome verbindet.

Inhaltsverzeichnis
- 1Chrome-Erweiterung
- 2Unterstützte Dienste
- 3Fazit
Immer öfter werden stationär installierte Programme durch Cloud-Anwendungen ersetzt, für die nur ein Browser und ein schneller Internetzugang notwendig sind. Besonders Google Text und Tabellen oder Speicherdienste wie Dropbox haben es den Nutzern angetan, da sie komplett kostenlos sind.
Chrome-Erweiterung
Besonders Google weitet sein Angebot an Cloud-Anwendungen immer stärker aus und positioniert den hauseigenen Browser Chrome dabei als primäres Zugriffsmedium. Mit dem CloudSave-Plug-in, das von einem unabhängigen Entwickler stammt, rückt Chrome noch ein Stück näher an die Cloud heran, als es ohnehin schon der Fall ist: Nach der Installation finden Benutzer im Kontextmenü einen neuen Eintrag, mit dessen Hilfe sie beliebige Webinhalte - zum Beispiel Bilder - direkt bei einem Cloud-Anbieter ablegen können. CloudSave ist nur wenige hundert Kilobyte groß und sehr schnell installiert.
Unterstützte Dienste
Besonders die Anbindung an Dropbox ist praktisch, um schnell eine bestimmte Datei auf der virtuellen Festplatte abzulegen. Klickt der Anwender zum ersten Mal den entsprechenden Eintrag im Kontextmenü an, muss er sich zunächst einmal authentifizieren: Die Zugangsdaten für Dropbox und andere Online-Dienste müssen einmalig der Chrome-Erweiterung freigegeben werden, damit diese reibungslos funktionieren kann. Bei diesem Vorgang sollten Nutzer genau aufpassen: Lehnt der Nutzer die Autorisierung ab, kann es passieren, dass CloudSave mit dem betreffenden Dienst überhaupt nicht mehr funktioniert, weil es permanent für den Zugriff auf die Zugangsdaten gesperrt ist.
Zur Lösung dieses Problems ist leider eine Neuinstallation des Plug-ins nötig. CloudSave unterstützt neben Dropbox und Google Text und Tabellen auch Flickr, TwitPic, Posterous, Twitrpix, Twitgoo sowie Facebook, Imgly, Box.net, SugarSync, Min.us, CloudApp, Amazon Cloud, Dropl, Live SkyDrive und Dropdo. Beliebige andere Dienste können mit dem WebDAV-Protokoll angebunden werden.

Fazit
CloudSave ist eine kleine, aber sehr leistungsfähige Erweiterung für Google Chrome, die jeder Nutzer des Browser installieren sollte. Sie macht den täglichen Umgang mit Cloud-Anwendungen erheblich einfacher, da man zur Ablage eines Textes oder Bildes Chrome nicht mehr verlassen muss.
