Mit Vollspeed durchs Netz

Intel inside: Lenovo K800 im Kurztest

Intel drängt mit einem neuen Chip in den Smartphone-Markt. Der 1,6 Gigahertz starke Intel Medfield Z2460-Prozessor besitzt zwar nur einen Rechenkern, sorgt aber vor allem beim Surfen im Netz für einen Geschwindigkeitsrausch - davon konnte sich netzwelt auf der CES in Las Vegas überzeugen. Lenovo ist der erste Hersteller, der mit dem K800 ein Smartphone mit eingebautem "Netzbeschleuniger" präsentiert.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kaum Wärmeentwicklung
  2. 2Standard-Design
  3. 3Deutschlandstart fraglich
  4. 4Fazit
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Die zuckenden Wellen und springenden Bälle von Rightwares Browsertest Browsermark flimmern über das Display des Lenovo K800. Kurze Zeit später leuchtet das Ergebnis auf: 103.269 Punkte - ein neuer Rekord. Der netzwelt-Spitzenreiter iPhone 4S mit einem Doppelkern-Prozessor schafft in dem Test gerade einmal 89.075 Punkte.

Das gleiche Bild beim Javascript-Benchmark Sunspider. Das Lenovo K800 mit Intel inside legt vor, die Konkurrenz kann nur schwer mithalten: 1.1819,3 Millisekunden braucht das Lenovo-Smartphone für den Test, das Apple iPhone 4S dagegen 2.225,0 und das Galaxy Nexus 1.903,3 Millisekunden. Wieder reibt sich netzwelt verwundert die Augen. Doch die Ergebnisse sind kein Traum, ähnliche Resultate erzielte auch die Webseite AnandTech.com in ihrem Kurztest.

Kaum Wärmeentwicklung

Das Lenovo K800 demonstriert in den Benchmarks damit eindrucksvoll, dass die Intel-Smartphones den Kollegen mit Prozessoren von Qualcomm, Texas Instruments oder Nvidia zumindest in den Standard-Aufgaben eines Smartphones in nichts nachstehen. Der Grund warum Intel bei Smartphones und Tablets bislang nicht richtig Fuß fassen konnte, liegt aber weniger an der Leistung als am Stromhunger der Intel-Chips, der, wie beispielsweise beim WeTab, den Einsatz von störenden Lüftern notwendig machte.

Lenovo K800

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Auch damit soll nun Schluss sein: Mit einer Akkuladung sollen Smartphones mit Medfield-Chip bis zu 14 Tage Stand-by, acht Stunden Sprechzeit in einem 3G-Netz, fünf Stunden Surfen im Internet oder sechs Stunden Videowiedergabe in Full-HD schaffen - branchenübliche Werte, die sich im Kurztest leider nicht überprüfen ließen. Lüfter sollen der Vergangenheit angehören: Am Intel-Stand auf der CES wurde man nicht müde zu betonen, dass das Smartphone sich selbst bei anspruchsvollen Aufgaben wie Videostreaming nicht spürbar aufheizt. Wer nicht schnell genug die Hand wegzog, durfte selbst fühlen und die Aussage bestätigen.

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