Anleitung: Anmeldung am WLAN-Hotspot der Telekom

Hotspot Pass

Alle anderen Nutzer haben es da schwerer: Sie müssen sich entweder die Hotspot Flat umständlich als Tarifoption über den Telekom-Kundenservice einrichten lassen oder gleich einen vom Vertrag komplett unabhängigen "Hotspot Pass" kaufen. Diesen gibt es in drei Stufen: eine Stunde, 600 Minuten über einen Monat oder eine Monats-Flatrate. Die Bezahlung (per Kreditkarte) ist direkt auf der Anmeldeseite möglich, die bei der Anmeldung an einem Telekom-Hotspot erscheint, sobald sich das eigene Endgerät in das WLAN eingewählt hat. Nutzer müssen dazu unter anderem ihre private Adresse angeben.

Die Telekom bietet in jeder größeren Stadt dutzende Zugangspunkte an. (Bild: Hotspot-Finder)
Die Telekom bietet in jeder größeren Stadt Dutzende Zugangspunkte an. (Bild: Hotspot-Finder)
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Die Rückkehr

Im Vergleich zur Kreditkarte wird diese aber nicht weiter überprüft, sodass aus Gründen der Sicherheit und Anonymität auch eine falsche Adresse angegeben werden kann, selbst wenn das mitunter gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Aufpassen sollten Nutzer allerdings bei der E-Mail-Adresse: Sie wird zwar auch nicht unbedingt überprüft, an sie sendet die Telekom jedoch die Zugangsdaten für den Hotspot Pass. (Dieser Schritt entfällt natürlich, wenn man sich mit den Hotspot-Flat-Daten anmeldet.) Diese Zugangsdaten werden benötigt, um das gebuchte Kontingent in einer späteren Sitzung weiter zu nutzen.

Sicher Surfen

Die Statusseite, auf der die aktuelle Verbindungsdauer und andere Informationen angezeigt werden, kann der Nutzer getrost schließen. Eine Abmeldung am Hotspot ist nicht notwendig, die Telekom erkennt automatisch die Auswahl des entsprechenden Geräts aus dem Netzwerk und stoppt die Abrechnung auf dem Zeitkonto. Wie immer gilt an einem öffentlichen Hotspot, dass Nutzer stets beachten sollten, dass unverschlüsselte Verbindungen leicht von Dritten im Netz mitgelesen werden können. Das Abrufen der E-Mails oder der FTP-Zugriff sollten also unbedingt über SSL erfolgen.

Problem(chen)

Im netzwelt-Test erwiesen sich einige Hotspots als etwas schwach: So kann es in großen Bahnhöfen mitunter vorkommen, dass das jeweilige Endgerät beim Login-Versuch eine Zeitüberschreitung meldet. Das liegt vermutlich daran, dass zu viele andere Endgeräte gerade in den Hotspot eingebucht sind oder das Gerät abgemeldete Clients nicht korrekt ausgebucht hat und noch für aktiv hält. Im Regelfall hilft es, die Anmeldung einige Sekunden später noch einmal zu versuchen. Für das Surfen an Hotspots in McDonalds-Filialen gilt es außerdem zu beachten, dass die Telekom hier einen Filter einsetzt. 

Einfache Einwahl

Hat die Anmeldung mit den persönlichen Zugangsdaten - egal ob von Hotspot Flat oder Hotspot Pass - erfolgreich geklappt, können einige Geräte, wie zum Beispiel das iPhone, sich die Eingaben merken und den erneuten Zugriff auf ein Telekom-WLAN damit erheblich erleichtern. Im Android Market und dem iOS App Store gibt es ferner einige Apps, welche die Anmeldung am Hotspot steuern können. Für die Nutzung auf einem Windows-Computer empfiehlt sich der kostenlose Telekom Netzmanager.

Fazit

Die Hotspots haben auf lange Sicht keine Chance, gegen das Mobilfunknetz zu bestehen. Heute sind sie aufgrund der Drosselung zahlreicher Surf-Tarife noch eine gute Hilfe für digitale Nomaden, aber schon der flächendeckende LTE-Ausbau stellt die Hotspot-Technologie immer mehr in Frage.

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