Studenten analysieren Spielerphänomen
Crowdfunding-Perlen: Tagung zum Flow-Effekt
Beim Daddeln komplett die Zeit vergessen und dabei weder unter- noch überfordert sein, während man die eigene Leistung stetig verbessert. Diese Erfahrung des sogenannten "Flow" kennt wohl jeder Computerspieler - und der Zustand birgt Studenten der Uni Hildesheim zufolge großes Potenzial nicht nur für die Spieleindustrie. Die Crowdfundig-Perle der Woche stellt ein studentisches Projekt vor, das sich dieser optimalen Erfahrung widmet.
Einige Studenten und Doktoranden der Uni Hildesheim wollen eine Tagung zum "Flow aus_spielen" veranstalten. Dabei sollen sich vor allem studentische Vorträge aus Kulturwissenschaft, Physik, Medienwissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft dem Phänomen widmen. Computerspielen nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Mit der Tagung soll das Konzept des Flow greifbar, übertragbar und diskutierbar gemacht werden, heißt es auf der Crowdfunding-Seite "Startnext".
Flow-Zirkus
Die Veranstaltung richtet sich an Studenten und Interessierte aus allen Bereichen. Initiatorin Anne-Kristin Langner bittet über Crowdfunding um finanzielle Unterstützung, um die Eintrittspreise niedrig zu halten zu können. "Die Tagung sollte gefördert werden, weil sowas in Deutschland bisher nicht gefördert worden ist", heißt es in dem Info-Video. "Und statt jetzt nochmal was anderes zu fördern, was schon gefördert worden ist, wäre das sehr sinnvoll investiertes Geld."
Hinter dem Projekt steht neben der Doktorandin Langner von der Universität Hildesheim der "Flow-Zirkus", eine Gruppe von Mitarbeitern, Doktoranden und vor allem Studenten der Uni Hildesheim. Bislang sind über Crowdfunding 189 Euro von den gewünschten 1.000 Euro zusammengekommen. Das Projekt kann auf der deutschen Seite "Startnext" noch bis zum 7. Februar unterstützt werden.
