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Musikstreaming-Dienst: Rdio in Deutschland gestartet Plattform der Skype-Gründer

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Ein weiterer Musikstreaming-Dienst ist ab sofort hierzulande nutzbar. Rdio stammt von den Skype-Machern und kostet rund fünf Euro monatlich in der günstigsten Nutzungsvariante.

Der von den Skype-Machern ins Leben gerufene Musikstreaming-Dienst Rdio steht ab sofort auch deutschen Nutzern zur Verfügung. Der günstigste Tarif schlägt mit fünf Euro zu Buche. Per Facebook sind Empfehlungen an Freunde und gemeinsames Hören der Lieblingsstücke möglich.

Das Musikstreaming per Rdio setzt einen Mac oder PC oder ein mobiles Endgerät voraus. Via App empfangen auch alle Tablet-Rechner Datenströme. An Miniprogrammen für viele Smartphones, darunter Handys mit den Betriebssystemen iOS, Android, Windows Phone 7, BlackBerry, hat Rdio ebenfalls gedacht. Per Sonos-Musiksystem verteilt man die Streams auch bequem im ganzen Haus.

Der Dienst kann derzeit sieben Tage gratis getestet werden. Danach kassiert der Anbieter rund fünf Euro pro Monat für das Musikstreaming via Webbrowser oder auf dem Desktop. Wer die Datenbanken zusätzlich via App nutzen will, zahlt zehn Euro pro Monat. Dann ist auch eine Offline-Nutzung möglich. Ein ähnliches Abomodell bietet auch der deutsche Konkurrenz Simfy an.

Der Musikstreaming-Dienst Rdio ist stationär via Desktop, aber auch mit mobilen Endgeräten empfangbar. (Quelle: Rdio)

Musik im Netzwerk austauschen

Zur Verfügung stehen Musikdatenbanken großer Major Labels wie EMI Music, Sony Music Entertainment oder Universal. Auch Independent-Labels sind am Start, unter anderem die Beggars Group. Nach Angaben von Rdio stehen über 12 Millionen Musikstücke zum Anhören zur Verfügung.

Als Besonderheit hebt Rdio das Teilen der Lieblingssongs im eigenen Sozialen Netzwerk hervor. Möglich ist etwa ein Austausch von Tracks oder das Erstellen gemeinsamer Abspiellisten. Auch eine Schnittstelle für Facebook oder Twitter steht zur Verfügung.

Gemeinsames Musik hören auf Facebook

Passend dazu hatte Facebook am Donnerstag eine neue Musikfunktion vorgestellt. Wer eine Musik-App wie Rdio oder Spotify installiert, kann künftig die Musikstreams von Freunden und Bekannten empfangen und gemeinsam Musik hören.

Rdio wurde 2010 von den Skype-Machern Janus Friis und Niklas Zennström sowie Carter Adamson gegründet und ist unter anderem in den USA, Kanada und Brasilien verfügbar. Das Angebot ist im Gegensatz zu anderen Musikstreaming-Angeboten werbefrei.

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Alexander Zollondz
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