Früherer Google-Chef und Kanzlerin erwartet
CeBIT 2012: Eric Schmidt kommt nach Hannover
Kein geringerer als Eric Schmidt, der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Google, soll die diesjährige Computermesse CeBIT eröffnen. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel soll er am 5. März in Hannover den Startschuss geben. Auf der CES in Las Vegas lästerte Schmidt indes heftig über Microsoft.

CeBIT-Chef Frank Pörschmann verkündete die freudige Botschaft auf der CES in Las Vegas. "Wir freuen uns sehr, Eric Schmidt als Keynote-Sprecher auf der Eröffnungsfeier der CeBIT 2012 begrüßen zu dürfen", sagte Pörschmann. "Als Vorsitzender des Google-Verwaltungsrates zählt Schmidt zu den einflussreichsten Akteuren der internationalen ITK-Branche". Unter seiner Führung habe sich Google von einem aufstrebenden Universitätsprojekt bis hin zu einem Weltkonzern entwickelt.
Google nennt CeBIT weltweit wichtigste ITK-Messe
Live sehen können die Rede von Eric Schmidt voraussichtlich 2.000 geladene Gäste auf der CeBIT. An der Eröffnungszeremonie sollen zudem der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister und Bitkom-Präsident Dieter Kempf teilnehmen. Außerdem wird die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Roussegg erwartet.
Google betonte indes die Bedeutung der CeBIT: "Mit der wachsenden Bedeutung des Internet quer durch alle Industrien hat die CeBIT als weltweit wichtigste ITK-Messe (Informations- und Telekommunikationstechnologie) eine herausragende Bedeutung, auch für Google", sagte Kay Oberbeck, Direktor Communications & Public Affairs bei Google.
Schmidt: "Microsoft hat ein architektonisches Problem"
Schmidt stand von 2001 bis 2011 an der Spitze von Google und wechselte im April vergangenen Jahres in den Verwaltungsrat. In dieser Funktion berät und vertritt er das Unternehmen bis heute nach außen. Derzeitiger Chef des Unternehmens ist Larry Page.
Auf der CES in Las Vegas hielt Schmidt indes nicht mit seinen Ansichten über den Technik- und Kommunikationsmarkt zurück, wie die amerikanische Seite All Things Digital berichtete. "Microsoft hat ein architektonisches Problem, das es womöglich nicht lösen kann", sagte er. Apple dagegen habe sich sehr gut entwickelt, sagte er als früheres Vorstandsmitglied nicht ohne Stolz. Das Google- Betriebssystem Android sieht er indes auf gutem Wege.
