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Ausprobiert: Den Fernseher mit Gehirnwellen steuern Verkehrte Netzwelt auf der CES

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Fernseher per Gesten steuern? Gab es schon im letzten Jahr. Mit dem TV reden und per Sprachbefehl die Kanäle wechseln? Pah! Auf der CES in Las Vegas konnte netzwelt eine wesentlich vielversprechendere Art und Weise ausprobieren, mit der Flimmerkiste zu interagieren - allein durch die Kraft der Gedanken.

Fernseher per Gesten steuern? Gab es schon im letzten Jahr. Mit dem TV reden und per Sprachbefehl die Kanäle wechseln? Pah! Auf der CES in Las Vegas konnte netzwelt eine wesentlich vielversprechendere Art und Weise ausprobieren, mit der Flimmerkiste zu interagieren - allein durch die Kraft der Gedanken.

Nur durch die Kraft der Gedanken und ganz ohne Uri: Mindwave auf der CES

Da ist sie, die erste echte Sensation der Technikmesse CES im Wüstenstaat Nevada. Der Stand des chinesischen Herstellers - immerhin Weltmarktführer bei Haushaltsgeräten - ist generell gut besucht. Der Bereich aber, in dem diese Sensation zu finden ist, merkwürdigerweise fast schon verwaist. Unverständlich - was kann denn bitteschön bequemer sein, als den guten alten Fernseherfreund per Gedankenkraft zum Senderwechsel zu bewegen?

Bevor die News-gierige Meute an Technikjournalisten uns diese Bombe vor der Nase wegschnappt, verhalten wir uns also möglichst unaufgeregt. Psssst - bloß keine Aufmerksamkeit erregen. Entspannen Sie sich, lassen Sie die Schultern tief durchhängen. Wir werden gemeinsam die ersten sein, die die Zukunft des Fernsehabends ausprobieren. Ein Blick nach rechts und nach links kann dabei aber nicht schaden - nach Eulenart, nicht wie ein Zebrafink - damit uns nicht doch jemand zuvor kommt.

Die Luft ist rein? Dann kann es ja losgehen. Ein "Mindwave" genanntes, filigranes Etwas muss zunächst auf dem Kopf platziert werden. Das geht ganz gut. Jetzt wird es allerdings ein wenig unangenehmer, denn ein schmerzlich fest zupackender Clip will am Ohrläppchen befestigt werden. Was tut man nicht alles, um die lästige Fernbedienung loszuwerden. Nun sitzt alles am rechten Fleck, genau so, wie es das mit chinesischer Schrift unterlegte Erklärvideo vormacht.

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Michael Knott
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