Verkehrte Netzwelt auf der CES
Ausprobiert: Den Fernseher mit Gehirnwellen steuern
Fernseher per Gesten steuern? Gab es schon im letzten Jahr. Mit dem TV reden und per Sprachbefehl die Kanäle wechseln? Pah! Auf der CES in Las Vegas konnte netzwelt eine wesentlich vielversprechendere Art und Weise ausprobieren, mit der Flimmerkiste zu interagieren - allein durch die Kraft der Gedanken.
Da ist sie, die erste echte Sensation der Technikmesse CES im Wüstenstaat Nevada. Der Stand des chinesischen Herstellers - immerhin Weltmarktführer bei Haushaltsgeräten - ist generell gut besucht. Der Bereich aber, in dem diese Sensation zu finden ist, merkwürdigerweise fast schon verwaist. Unverständlich - was kann denn bitteschön bequemer sein, als den guten alten Fernseherfreund per Gedankenkraft zum Senderwechsel zu bewegen?
Bevor die News-gierige Meute an Technikjournalisten uns diese Bombe vor der Nase wegschnappt, verhalten wir uns also möglichst unaufgeregt. Psssst - bloß keine Aufmerksamkeit erregen. Entspannen Sie sich, lassen Sie die Schultern tief durchhängen. Wir werden gemeinsam die ersten sein, die die Zukunft des Fernsehabends ausprobieren. Ein Blick nach rechts und nach links kann dabei aber nicht schaden - nach Eulenart, nicht wie ein Zebrafink - damit uns nicht doch jemand zuvor kommt.
Die Luft ist rein? Dann kann es ja losgehen. Ein "Mindwave" genanntes, filigranes Etwas muss zunächst auf dem Kopf platziert werden. Das geht ganz gut. Jetzt wird es allerdings ein wenig unangenehmer, denn ein schmerzlich fest zupackender Clip will am Ohrläppchen befestigt werden. Was tut man nicht alles, um die lästige Fernbedienung loszuwerden. Nun sitzt alles am rechten Fleck, genau so, wie es das mit chinesischer Schrift unterlegte Erklärvideo vormacht.


Sharps LE-Serie besteht aus vier LCD-Fernsehern in den Größen zwischen 32 und 52 Zoll. Zu deren optischen Merkmalen zählen der glänzende, aber lichtschluckende Bildschirm sowie ein schwarz-blaues Gehäuse. Netzwelt hat sich den 1.900 Euro teuren 46-Zöller geschnappt und auf Her(t)z und Nieren überprüft.
Bei einem motorisierten Skateboard spart sich der Nutzer das Treten, um für die Geschwindigkeit zu sorgen. Mehr Spaß bringt ein solches Skateboard, wenn man die Geschwindigkeit mit den eigenen Gedanken vorgibt.
Die so genannten Nacktscanner sollen an den Flughäfen dieser Welt für mehr Sicherheit sorgen. Schon schreien Datenschützer und Intim-Piercing-Träger auf: Das geht doch nicht, das kann man doch nicht machen. In der Tat: Es wäre einfacher, wenn alle nackt wären. Ein Gedankenexperiment.
Bei der "Pillow Remote Control" ist der Name Programm. In dem Kissen ist eine Universalfernbedienung eingebaut, die bis zu sechs Geräte steuern kann.
Die Verkehrte Netzwelt wäre ja auch gerne nach Oslo zum European Song Contest gefahren. Leider flog sie bereits in der Vorrunde raus. Kommentar vom Raab: Du bist zwar ganz sexy, aber das mit dem Singen musst du noch üben. Jetzt gibt sie ihre fetten Reime und musikalischen Ergüsse in verrauchten Karaoke-Bars zum besten.
Mit dem Fernseher sprechen? Das funktioniert mit der neuen LG-Fernbedienung "Magic Remote". Im Kurztest von netzwelt versagte die Fernbedienung allerdings ihren Dienst.
Hersteller von Fernsehern arbeiten fieberhaft daran, die klassische Fernbedienung in den Ruhestand zu schicken. Auf der CES 2012 in Las Vegas hatte netzwelt die Gelegenheit, den neuen Samsung Smart-TV ES 8090 auszuprobieren, der auf Gesten und Stimmeingaben reagiert. 





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeEnte oder nicht - wer will das :dow:
klar doch!!! das funktioniert, wenn wir uns nur alle genug darauf konzentieren!! und das gerät sieht aus wie aus raumschiff enterprise, die idee ist doch bestimmt geklaut!! ;) erinnert mich irgendwie an diesen neuen...