Asus Padfone Kurztest
Handy- und Tablet-Inhalte verschmelzen miteinander
Selbst ein auf dem Smartphone begonnener Film wird automatisch auf dem großen Tablet-PC-Bildschirm an der gleichen Stelle fortgeführt. Dieser Vorgang dauerte im Test etwa drei Sekunden. Er soll beim fertigen, am Markt erhältlichen Produkt aber noch verkürzt werden. Ebenfalls praktisch: Der Smartphone-Akku wird automatisch über die interne Tablet-Batterie geladen, sobald das Smartphone mit dem Tab verbunden ist.
Beim Betriebssystem setzt Asus weiterhin auf Google. Auf dem Padfone wird die aktuelle Android-Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) vorinstalliert sein. Wie netzwelt erfahren hat, wird die offizielle Vorstellung des Padfones in Barcelona, auf dem Mobile World Congress, stattfinden. Bis die ersten Modelle über den Ladentisch gehen, vergehen also nur noch wenige Wochen. Dann wird Asus auch den Preis für das Smartphone und den Tablet-PC bekanntgeben, die auch einzeln erhältlich sein werden.
Asus Padfone im Kurztest
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Bild vergrößern Tablet-PC mit Smartphone-Garage: Auf der CES in Las Vegas konnte netzwelt einige Zeit mit dem Asus Padfone verbringen. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Das Smartphone lässt sich mit einem Handgriff aus dem Tablet-PC entfernen. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Der Tablet-PC ist ohne eingelegtes Smartphone nicht einsatzfähig. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Das Asus-Smartphone wird auch separat erhältlich sein. Die offizielle Vorstellung des Padfone wird auf dem Mobile World Congress stattfinden. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Asus bietet für das PadFone auch noch ein Tastatur-Dock an. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Das Asus PadFone lässt sich damit auch als Netbook nutzen. (Bild: netzwelt)
Eindrücke aus Barcelona
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Asus nun das wandelbare Smartphone PadFone offiziell vorgestellt. Gegenüber dem Prototypen aus Las Vegas fällt das Serienmodell deutlich dünner aus, dies gilt sowohl für das Smartphone selbst als auch für das Tablet-Dock. Zudem schmückt nun die Rückseite beider Geräte das vom Asus Zenbook bekannte konzentrische Kreisdesign. Eine weitere Verbesserung betrifft das Display des PadFone. Statt eines LC-Displays kommt im Serienmodell ein AMOLED-Display zum Einsatz, das für leuchtende Farben sorgt.
Neben dem bekannten Tablet-Dock zeigte Asus auf dem MWC auch ein zusätzliches Tastatur-Dock, mit dem sich das PadFone in ein Netbook verwandeln lässt. Das Tastatur-Dock besitzt zudem einen 6.600 Milliamperestunden-Akku, mit dem das Smartphone aufgeladen werden kann. Anders als das Tablet-Dock wird das Tastatur-Dock aber nicht zum Lieferumfang gehören, sondern muss separat erworben werden. Als weiteres Zubehör bietet Asus noch einen Stylus inklusive Bluetooth-Headset an, damit kann der Nutzer auch im Tablet-Modus Anrufe entgegennehmen. Ein Preis und ein Starttermin für den deutschen Markt stehen noch nicht fest, das Asus PadFone soll sich aber im Hochpreis-Segment bewegen, hieß es auf dem MWC.
Fazit und Einordnung
Das Padfone von Asus schlägt in eine ähnliche Kerbe wie das Motorola Atrix, geht aber dennoch in eine andere, eigenständige Richtung. Wer ohnehin Tablet und Handy nutzt, dürfte im Padfone eine perfekte Mischung aus beidem finden: Der Tablet-PC dient dabei als eine Art Heimathafen, in dem Daten abgelegt werden und das Smartphone mit Strom versorgt wird. Bleibt zu hoffen, dass Asus den Preis für die clevere Kombination nicht allzu hoch ansetzen wird.






