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Asus Padfone Kurztest Symbiose aus Tablet-PC und Smartphone

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Bitte vorsichtig berühren: Netzwelt wurde auf der CES in Las Vegas ein fast fertiger Prototyp des Padfone für einen kurzen Test zur Verfügung gestellt.

Bitte nur mit Samthandschuhen anfassen: Auf der CES in Las Vegas wurde netzwelt ein fast fertiger Prototyp des Asus Padfone überreicht. Die bislang einzigartige Kombination aus Tablet-PC und Smartphone ist strenggenommen ein Nischenprodukt, dürfte aber nicht nur unter Power-Usern auf Akzeptanz stoßen. Der Clou: Bei Bedarf verschwindet das Handy einfach hinter einer Klappe im Tablet-PC und dient fortan als zusätzlicher Taktgeber. Update: Der Kurztest wurde um Eindrücke vom auf dem MWC in Barcelona gezeigten und nun fertigen Modell erweitert.

Asus PadFone

Mit dem Slogan "Vergrößere deine Bildschirmgröße" wirbt Asus noch ein gutes Stück vor dem eigentlichen Verkaufsstart für das Padfone. Dabei bietet das fast fertige Konzept weit mehr Vorteile. Es besteht im Kern aus zwei Geräten, einem Smartphone und einer Art Tablet-PC-Hülle. Nur das Smartphone ist unabhängig von der Tablet-Hülle einsatzfähig, beide gehen aber bei Bedarf eine bislang einzigartige Technik-Symbiose ein.

Eine SIM-Karte für zwei Geräte

Beim netzwelt zur Verfügung gestellten Padfone-Modell handelte es sich noch um ein Gerät im Prototypen-Stadium. Dennoch dürfte das fertige Padfone sich nicht wesentlich davon unterscheiden. Laut Auskunft einer Asus-Mitarbeiterin befindet sich das angetestete Gerät im letzten Stadium vor dem Sprung zur Markteinführung. Dennoch wurde es uns nur etwas ungern überlassen, da einzelne Teile, wie zum Beispiel das Display des Tablet-PCs, noch etwas fragil waren.

Gleiches gilt auch für die rückseitig angebrachte Klappe, in die das Smartphone gesteckt wird. Diese ließ sich zwar problemlos öffnen. Das Smartphone fand aber nur mit feinfühliger Fingerarbeit den Weg an die vorgesehenen Kontaktpunkte. Um Kratzer am Mobiltelefon zu vermeiden, ist das Innere mit Samt ausgeschlagen. Sobald Smartphone und Tablet-Computer miteinander verbunden sind, spiegelt sich der Inhalt des Mobiltelefons auf dem großen Tablet-PC-Bildschirm. Praktisch: Für den mobilen Internetzugang sorgt ab diesem Zeitpunkt die SIM-Karte des Smartphones, eine zweite SIM-Karte wird also nicht benötigt.

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Michael Knott
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