PixelOptics zeigt emPower

CES 2012: Elektronische Gleitsichtbrillen kommen nach Deutschland

Im vergangenen Jahr zeigte PixelOptics bereits erste Modelle seiner emPower-Brillen auf der CES. Nach Herstellerangaben handelt es sich bei den Gestellen um die ersten elektronisch fokussierenden Gleitsichtbrillen. Dieses Jahr präsentiert PixelOptics eine neue Kollektion.

emPower - Auf der CES 2012 zeigt PixelOptics ein breites Feld an Gestellen seiner elektronischen Gleitsichtbrillen. (Bild: netzwelt)
Auf der CES 2012 zeigt PixelOptics ein breites Feld an Gestellen seiner elektronischen Gleitsichtbrillen. (Bild: netzwelt)

Gleitsichtbrillen sind für viele Nutzer ein Ärgernis. Der Lesebereich ist manchmal zu klein oder beschränkt, wenn man nach unten blickt. Das Ergebnis: Oftmals muss die Gleitsichtbrille deshalb angehoben oder nach unten geschoben werden. Keine sehr zufriedenstellende Lösung. PixelOptics möchte mit den Gleitsichtbrillen der Serie emPower erreichen, dass solche Probleme der Vergangenheit angehören.

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Lesebereich bei Bedarf aktivieren

Die emPower-Brillen arbeiten mit Flüssigkristallen, um den Lesebereich der Gleitsichtbrille zu aktivieren oder zu deaktivieren. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einem manuellen und einem automatischen Modus. Beim manuellen Modus berührt er den vorderen Bereich des rechten Bügels kurz mit den Fingern, woraufhin sich der Lesebereich zur Nahsicht einschaltet. Eine erneute Berührung des Bügels deaktiviert die Nahsicht.

Um den automatischen Modus zu aktivieren, muss der Nutzer am Bügel entlangstreichen. Ein Beschleunigungsmesser nimmt dann die Kopfbewegungen wahr und schaltet den Lesebereich der Gläser je nach Kopfbewegung an beziehungsweise aus. Da es sich bei den emPower-Gläsern um elektronische Brillen handelt, verbrauchen sie auch Strom. Deshalb muss der Akku der Brillen geladen werden, beispielsweise über Nacht, wenn der Nutzer sie nicht trägt. Eine Ladung reicht dabei nach Angaben des Herstellers für zwei bis drei Tage.

PixelOptics emPower

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emPower - Auf der CES 2012 zeigt PixelOptics ein breites Feld an Gestellen seiner elektronischen Gleitsichtbrillen. (Bild: netzwelt)
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Auf der CES 2012 zeigt PixelOptics ein breites Feld an Gestellen seiner elektronischen Gleitsichtbrillen. (Bild: netzwelt)

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Rechter Bügel - Am rechten Bügel kann der Lesebereich aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. (Bild: netzwelt)
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Am rechten Bügel kann der Lesebereich aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. (Bild: netzwelt)

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Akku - In den Bügeln befindet sich ein Akku, der für die Energieversorgung zuständig ist. (Bild: netzwelt)
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In den Bügeln befindet sich ein Akku, der für die Energieversorgung zuständig ist. (Bild: netzwelt)

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Aufladen - Die emPower-Brillen müssen alle zwei bis drei Tage aufgeladen werden. (Bild: netzwelt)
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Die emPower-Brillen müssen alle zwei bis drei Tage aufgeladen werden. (Bild: netzwelt)


Verfügbarkeit in Deutschland

Auf der diesjährigen CES zeigt PixelOptics eine breite Kollektion an Gestellen. Netzwelt erfuhr auf Nachfrage, dass die Brillen auch nach Deutschland kommen. Im Frühling soll es soweit sein, voraussichtlich im April oder Mai. Ein konkretes Datum steht derzeit noch nicht fest. Die Preise liegen nach Angaben des Herstellers zwischen 25 und 30 Prozent über den herkömmlichen Kosten für Gleitsichtbrillen.

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