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Netzwelt-Wissen: Das steckt hinter Intels Ultrabooks Plattform für schlanke und schnelle Laptops

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Auf der diesjährigen CES sind Dutzende neue Ultrabooks zu sehen, die dem MacBook Air nacheifern. Die Geräte sind kaum noch mit klassischen Notebooks vergleichbar und folgen fast alle einem neuen Standard, den Intel entwickelt hat.

Apple hat mit dem MacBook Air Maßstäbe gesetzt, was Design, Portabilität und Leistungsfähigkeit von Notebooks betrifft. Die anderen großen Hardware-Hersteller eifern dem Vorbild nun immer stärker nach und setzen dabei häufig auf den Ultrabook-Standard von Intel. Netzwelt zeigt, was dahinter steckt.

Intels Ultrabook-Plattform besteht aus fünf Komponenten.

Die diesjährige CES steht ganz im Zeichen der Ultrabooks: Noch nie wurde eine so große Zahl dünner und dennoch leistungsfähiger Notebooks vorgestellt, die zu einem vernünftigen Preis erhältlich sind. Die meisten Modelle basieren dabei auf einem Technologie-Baukasten aus dem Hause Intel.

Baukasten für Notebooks

Der IT-Riese Intel hat den Begriff Ultrabook maßgeblich geprägt und stellt Herstellern eine einheitliche Plattform bereit, mit deren Hilfe sie ihre eigenen Produkte entwickeln können. Ultrabooks bestehen in den meisten Fällen aus einem Intel-Core-Prozessor der zweiten Generation, einem passenden Chipsatz sowie einem WLAN-Modul, das ebenfalls von Intel stammt. Sofern das Notebook auch eine Solid-State-Festplatte aus dem Hause Intel besitzt, ist es dank der sogenannten Rapid-Start-Technik bereits nach wenigen Sekunden einsatzbereit. Außerdem verfügen Intels Ultrabooks über die Smart-Response-Technik, die den Zugriff auf häufig genutzte Programme und Dokumente optimiert.

Surfen im Stand-by-Modus

Nur wenige Verbraucher dürften sich aber ein neues Notebook kaufen, nur weil dieses etwas schneller hochfährt. Eine andere Komponente des Ultrabook-Standards ist schon etwas greifbarer: Intel bietet mit der sogenannten Smart-Connect-Technologie die Möglichkeit, dass Ultrabooks auch im Stand-by auf das Internet zugreifen. Der Rechner kann auf diesem Weg zum Beispiel prüfen, ob neue E-Mails im Postfach des Nutzers eingegangen sind oder neue Meldungen bei Facebook bereitstehen.

Das Verhalten, dass Geräte permanent online sind, kennen die meisten Nutzer schon von modernen Smartphones oder ihrem Tablet. Auch die Funktion "Intel AT" kennen die meisten Menschen sicher schon: Die sogenannte Anti-Theft-Technik ermöglicht es, ein Notebook aus der Ferne zu sperren. Im Falle eines Diebstahls können Nutzer so verhindern, dass dritte Personen auf private Daten zugreifen. Intel AT soll besonders sicher sein, da es direkt im BIOS des Ultrabooks ansetzt - es wird also nicht nur das Betriebssystem gesperrt, sondern der gesamte Rechner. Das macht es Dieben sehr schwer, ein alternatives Betriebssystem zu starten und über diesen Umweg auf Dateien zuzugreifen.

Fazit

Nicht alle Endgeräte, die heute als Ultrabook vorgestellt werden, bieten alle Komponenten des Intel-Standards. Käufer müssen also genau darauf achten, welche Funktionen ein Notebook tatsächlich bietet. Geht das Kalkül von Intel auf, dürften Ultrabooks 2012 klar den PC-Markt dominieren.

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Darüber lacht die Netzwelt

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Markus Franz
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