Starker Kindle Fire-Konkurrent mit hochauflösender Kamera

Asus Memo 370 T im Kurztest: 7-Zoll-Tablet mit Tegra 3

Das Beste gleich vorweg: Dieses Tablet soll nur knapp 200 Euro kosten und hat dennoch brandaktuelle Technik an Bord. Dazu zählt ein schneller Tegra-3-Chip von Nvidia genauso wie eine 8-Megapixelkamera auf der Rückseite. Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas (CES) hatte netzwelt bereits die Gelegenheit, den potentiellen Überflieger kurz zu testen.

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Die Unterschiede zum bereits bekannten 7-Zoll-Tablet Memo 170 sind nur mit Adleraugen erkennbar. Die Rückseite des handlichen Tablets beispielsweise ist nun etwas abgerundeter, besteht aber weiterhin aus Kunststoff. In der Hand fühlt sich der Tablet-Computer im Vergleich zum Vorgänger dennoch besser, wertiger an, was vor allem an der leicht angerauten Oberfläche liegt. Vor Kratzern dürfte das Gehäuse recht gut geschützt sein, auch auf stärkeren Druck mit dem Fingernagel zeigten sich keine bleibenden Spuren.

Soll umgerechnet nur 200 Euro kosten: Asus Memo 370 T (Bild: netzwelt)
Soll umgerechnet nur 200 Euro kosten: Asus Memo 370 T (Bild: netzwelt)

Ein weiterer Unterschied zum Vorgängermodell ist die deutlich verbesserte Hauptkamera, die nun mit einer runden Öffnung eingefasst ist. Die Auflösung beträgt stolze acht Megapixel - für einen Tablet-PC eine sehr guter Wert. Ein CMOS-Sensor soll laut Auskunft von Asus besonders rauscharme Fotos auch unter schwierigen Bedingungen ermöglichen. Leider hat es Asus versäumt, dem Memo 370 T eine Foto-Leuchte zu spendieren. Im Test reagierte die Kamera außerordentlich schnell - die Qualität der Bilder kann jedoch erst ein ausführlicher Test beurteilen. 

Die Rückseite des Memo 370 T ist gegenüber dem Vorgänger griffiger. Weiterer Unterschied: Die Acht-Megapixel-Kamera, welche nun rund eigefasst ist (Bild: netzwelt)
Die Rückseite des Memo 370 T ist gegenüber dem Vorgänger griffiger. Weiterer Unterschied: Die Acht-Megapixel-Kamera, welche nun rund eingefasst ist (Bild: netzwelt)

Auf Fingereingaben reagiert das Display schnell, Apps öffnen sich ohne merkliche Verzögerung innerhalb eines Wimpernschlags. Dafür ist hauptsächlich Nvidias Tegra 3-Prozessor mit seinen vier Kernen verantwortlich. Das Vorgängermodell musste noch mit einem - ebenfalls fixen - Dual-Core-Prozessor vorlieb nehmen. Beim Betriebssystem setzt Asus nach wie vor auf Googles Android, das bereits in der aktuellen Ice Cream Sandwich Version auf dem Testgerät lief. Asus hat die Oberfläche allerdings in einigen Punkten angepasst.

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Fazit und Einordnung

Mit dem Memo 370 T nimmt Asus vor allem das derzeit nur in den USA erhältliche Discount-Tablet Kindle Fire ins Visier. Aber auch andere Tablet-Computer dürften am Memo 370 T zu knabbern haben, etwa Samsungs 7-Zoll-Galaxy-Reihe. Im Kurztest zeigte das Asus-Modell jedenfalls alles, was ein moderner Tablet-Computer bieten muss - inklusive hochauflösender Kamera. Bleibt zu hoffen, dass Asus tatsächlich den im Vorfeld von Partner Nivida "ausgeplauderten" Preis von knapp 200 Euro halten wird. Eine Asus-Sprecherin zeigte sich gegenüber netzwelt eher skeptisch: "Das wird man noch sehen müssen". 

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