Einfaches und sicheres Hosting eines Weblog
Anleitung: Kostenloses Blog-Hosting auf Wordpress.com
Nicht jeder Nutzer möchte sich mit PHP, MySQL und anderen Dingen beschäftigen, nur um ein Blog zu starten. Zum Glück gibt es Wordpress.com, das das Hosting eines beliebigen Tagebuchs spielend leicht macht. Nutzer können entweder eine individuelle Domain einsetzen oder eine kostenlose Subdomain buchen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Das Hosting
- 2Anmeldung
- 3Funktionen
- 4Mehr Platz
- 5Fazit
Die Open-Source-Software WordPress ist nicht nur im privaten Umfeld sehr beliebt, sondern wird selbst von großen Unternehmen wie CNN oder MTV genutzt. WordPress hat sich längst als Universallösung für Nutzer entwickelt, die täglich Inhalte im Web veröffentlichen möchten - nicht zwingend nur in Form eines Blogs.
Das Hosting
WordPress ist in der aktuellen 3er-Serie zwar schon deutlich leichter zu installieren als früher, jedoch möchte sich trotzdem nicht jeder Anwender mit PHP, MySQL und den restlichen Systemanforderungen und der Konfiguration eines Webservers beschäftigen. Die einfachste Lösung, auch ohne technisches Wissen einen Blog zu betreiben, ist der offizielle Hosting-Dienst von WordPress: Unter der Adresse Wordpress.com können die Nutzer ohne großen Aufwand ein kostenloses Blog starten. Die Technik bleibt komplett im Hintergrund. (Für besonders anspruchsvolle Nutzer bietet WordPress.com sogar eine hochverfügbare Hosting-Lösung.)
Anmeldung
In den meisten Fällen genügt aber das Standard-Paket, das komplett gebührenfrei ist. Um ein neues Weblog einzurichten, müssen Nutzer im ersten Schritt auf den Knopf „Erste Schritte“ klicken. (Sollte die Webseite zu Beginn in Englisch dargestellt werden, sollte die Sprache unbedingt vor der Anmeldung gewechselt werden.) Im ersten Schritt fragt Wordpress.com nach einer Adresse für das Blog, die standardmäßig als Subdomain nach dem Schema name.wordpress.com eingerichtet wird. Von der Empfehlung, den ausgesuchten Namen als Domain zu erwerben, sollten sich Nutzer nicht irritieren lassen und die Meldung einfach schließen.

Im Regelfall ist der Benutzername, unter dem das neue Blog verwaltet wird, mit dem Namen des Blogs identisch - auf Wunsch kann aber auch ein abweichender Name gewählt werden. Nach Eingabe des Passworts und einer gültigen E-Mail-Adresse können Nutzer auf "Create Blog" klicken, um die Registrierung abzuschließen. Daraufhin erhalten sie noch eine Mitteilung, in der um Bestätigung der eigenen Adresse gebeten wird.
Funktionen
Nach der erfolgreichen Anmeldung wird der Anwender sofort zum Dashboard von Wordpress.com weitergeleitet, auf dem er mit dem Bloggen beginnen kann. Die Oberfläche des Hosting-Portals gleicht dabei bis ins Detail der regulären WordPress-Software, die als technische Grundlage eingesetzt wird. (Um die Sicherheit und Updates der Software müssen sich die Nutzer aber nicht kümmern.) Im Vergleich zu der manuellen Installation des CMS kann Wordpress.com ab Werk mit einer ausführlichen Statistik aufwarten. Damit Einsteiger sich nicht über Spam ärgern, sorgt Akismet für das automatische Löschen unschöner Kommentare.

Mehr Platz
Das kostenlose Wordpress.com-Paket bietet jedem Nutzer drei Gigabyte Speicherplatz, was selbst für Tausende Bilder und einige Videos ausreichen sollte. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann diesen gegen Gebühr auf bis zu 200 Gigabyte erweitern - für das Maximum sind knapp 300 US-Dollar im Jahr fällig. Deutlich günstiger (knapp 60 Dollar jährlich) ist die Freischaltung von VideoPress: Mit dieser Erweiterung lassen sich HD-Videos problemlos in Blogs einbauen. Die beiden wichtigsten Vorteile von Wordpress.com Premium (30 US-Dollar) sind aber die Entfernung jeglicher Werbung und das Angebot eines individuellen Aussehens.
Fazit
Im Vergleich zur aufwendigen Installation von WordPress beim eigenen Hosting-Anbieter ist WordPress.com eine echte Alternative. Sowohl private Anwender als auch professionelle Nutzer können kleine und komplexe Projekte auf der Plattform aufbauen, ohne sich über Technik und Sicherheit Sorgen machen zu müssen.
