HD-Display und 12-Megapixel-Kamera
Sony Xperia S: Highend-Multimeda-Smartphone im Kurztest
Sony enthüllt auf der CES in Las Vegas sein erstes Smartphone ohne den früheren Partner Ericsson. Das Xperia S beeindruckt dabei nicht nur mit einem leistungsstarken Dual-Core-Prozessor, sondern auch mit einem hochauflösenden Display und einer 12-Megapixel-Kamera.

Inhaltsverzeichnis
- 1Sony schlägt Apple
- 212-Megapixel-Full-HD-Kamera
- 3Intelligentes Zubehör
- 4Neues Xperia-Design
- 5Plastik-Gehäuse mit fest verbautem Akku
- 6Fazit
Lange hat sich Sony Zeit gelassen. Während die Konkurrenz von Apple, LG, Samsung, HTC und Motorola bereits Dual-Core-Smartphones auf den Markt gebracht hat, werkelte in den Flaggschiff-Modellen des Unterhaltungselektronikkonzerns, Xperia arc und Xperia arc S, lediglich ein Single-Core-Prozessor. Mit dem Xperia S präsentierte der Hersteller auf der CES in Las Vegas nun den ersten Dual-Core-Boliden der Xperia-Reihe - und was für einen.
Das Xperia S kann getrost als Technologieträger bezeichnet werden. Der Dual-Core-Prozessor taktet mit 1,5 Gigahertz und übertrifft damit die Taktfrequenz des Samsung Galaxy S2 und des Google Galaxy Nexus spielend - lediglich das HTC Sensation XE kann hier mithalten. Im bekannten Quadrant-Benchmark soll das Xperia S laut Sony bis zu 3.500 Punkten erreichen. Überprüfen konnte netzwelt die Aussage allerdings mangels installierter App und fehlender Internet-Verbindung im Kurztest nicht. Auch Browserbenchmarks waren nicht möglich. Die Navigation durch die Menüs und das Öffnen von Apps erfolgen aber ohne Verzögerung. Standard-Apps wie der Browser öffnen sich schneller, als der Nutzer mit den Augen blinzeln kann.
Sony schlägt Apple
Beeindruckend ist auch das Display. Anders als die Mehrheit der Konkurrenz löst der 4,3 Zoll große Touchscreen mit 1280 x 720 Pixeln auf, das technisch ähnliche und ebenfalls auf der CES enthüllte Huawei Ascend P1 S bietet dagegen nur eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. HD-Displays bieten zwar auch Samsungs Galaxy Note und das Galaxy Nexus - aufgrund der geringeren Bildschirmdiagonale erreicht das Sony Xperia S aber eine Punktdichte von 341 ppi und schlägt damit das bislang unerreichte Retina-Display von Apple, das eine Punktdichte von 326 ppi bietet.
Sony Xperia S
Das Xperia S bietet eine Sensorfläche darunter befinden sich die Symbole für die einzelnen Sensortasten. (Bild: netzwelt)
Drücken muss der Nutzer aber auf der Fläche über den Symbolen. (Bild: netzwelt)
Auf der Rückseite verbaut Sony eine Kamera mit Exmor R-Sensor. (Bild: netzwelt)
Das Sony Xperia S bietet eine Kamera-Taste und eine HDMI-Schnittstelle. (Bild: netzwelt)
Die verwendete Mobile Bravia Engine von Sony sorgt zudem für scharfe Bilder und leuchtende Farben. Die Farbbrillanz eines AMOLED-Displays erreicht das Sony Xperia S aber nicht ganz. Im Vergleich zum Galaxy Nexus wirkt das Xperia S-Display im Kurztest aber deutlich heller. Zumal die Farbdarstellung von AMOLED-Displays auch Geschmackssache ist - einigen Nutzern sind die Farben zu grell.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Sony Xperia S. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Sony Xperia S. Zusätzlich haben wir ein Special zu Android vorbereitet.

Meine Damen und Herren. Es ist richtig, dass das Sony einen höheren Takt hat als das Samsung. Aber das Samsung Galaxy 2 hat eine modernere Architektur im Processor und ist damit deutlich schneller. Wie schon...