Sharp XV-Z 17000: DLP-Projektor im Test
Voreinstellungen, Farbe, Licht und Kontrast
In den Modi "Standard" und "Natürlich" fallen die Farben etwas zu kühl aus, Grün ist zudem nicht besonders gesättigt. Deshalb empfehlen sich die beiden Voreinstellungen "Kino 1" und "Kino 2", obwohl auch sie mit 7.000 Kelvin etwas zu kühl abgestimmt sind.
Abhilfe schafft Sharps "C.M.S. Colour Management", das eine manuelle Regelung ermöglicht. Der "Eco"-Modus fällt mit 24 Dezibel sehr leise aus, liefert aber nur die halbe Lichtausbeute. Deshalb eignet er sich auch nur für Leinwandbreiten unter zwei Meter. Mit voller Lampenleistung reicht es hingegen für Leinwände mit bis zu 2,6 Meter Breite.
Mit aktiviertem Weißsegment kommt der Projektor auf 910 Lumen. Die Farben wirken zwar grundsätzlich immer leicht entsättigt, aber nicht unnatürlich. Mehr noch: Rein subjektiv gefallen sie sogar richtig gut. Beim Im-Bild-Kontrast erreicht der Sharp mit einem Wert von 1.330:1 einen für DLP-Projektoren durchschnittlichen Wert, bekleckert sich also nicht gerade mit Ruhm. Dafür fällt der Ansi-Kontrast mit 450:1 sehr ordentlich aus.
Sehtest Standard-Signale
Der Videoprozessor stellt sich als sicher im Umgang mit TV-Material und Kinofilmen heraus. Den typischen Stolperstein, die Strandszene auf der "Sechs Tage, sieben Nächte"-DVD, zeigt der Sharp flimmerfrei. Auch bei anderen kritischen Szenen stellt sich - wenn überhaupt - nur ein kurzes Flimmern ein. Besonders gut macht sich der XV-Z 17000 bei TV-Material, so glättet der Prozessor bei Fußballübertragungen gekonnt die Spielfeldlinien - von Treppenstufen oder Sägezähnen ist weit und breit nichts zu sehen.






