Inklusive 3D und zwei Shutterbrillen

Sharp XV-Z 17000: DLP-Projektor im Test

Die 3D-Welle hat längst auch die Heimkino-Projektoren erfasst und veranlasst die Hersteller zu immer neuen Höchstleistungen. Jetzt mischt auch Sharp mit dem XV-Z 17000 mit. Im netzwelt-Test machte vor allem die 3D-Darstellung jede Menge Spaß.

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Die Vorderseite - Das Objektiv kann beim Transport durch eine Schiebetür geschützt werden. Außerdem schottet sie vor Staub und anderen Umwelteinflüssen ab. (Bild: netzwelt)
Das Objektiv kann beim Transport durch eine Schiebetür geschützt werden. Außerdem schottet sie vor Staub und anderen Umwelteinflüssen ab. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Ausstattung
  2. 2Voreinstellungen, Farbe, Licht und Kontrast
  3. 3Sehtest Standard-Signale
  4. 4HDTV-Sehtest
  5. 53D-Bildqualität
  6. 6Fazit: Stressfreier 3D-Genuss

Design und Ausstattung

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Auf den ersten Blick verblüfft zunächst, wie klein und handlich der Sharp-Beamer aussieht: Der 3D-Projektor ist gerade mal zehn Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. Auch sein Gewicht von 5,8 Kilogramm liegt unter dem vieler Konkurrenten.

Damit sollte er in jedes Wohnzimmer passen und auch nicht den Raum dominieren. Freude kommt auch beim Lieferumfang auf, denn zwei Shutterbrillen für den 3D-Genuss liegen bereits bei. Bei anderen Herstellern werden dafür 200 bis 350 Euro extra gezahlt.

Zudem erleichtert Sharp durch den seitlichen Griff den mobilen Einsatz des Beamers, wobei das Objektiv durch eine Art Schiebetür geschützt wird. Beim Einrichten des Geräts muss allerdings darauf geachtet werden, dass kein Lens-Shift an Bord ist, weshalb der starke Bildversatz und geringe Zoomfaktor bedacht werden müssen.

Der Sharp XV-Z 17000 DLP-Beamer

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Dafür kennt Sharps Ein-Chip-Projektor keinerlei Konvergenzprobleme. Leider verzichteten die Entwickler auf klassenüblichen Komfort wie einen Testbildgenerator und eine motorisch verstellbare Zoom- und Fokusfunktion, was Abzüge in der B-Note gibt. Negativ fiel zudem die Tatsache auf, dass der Sharp bei 1080p-Zuspielung nicht dazu in der Lage ist, Letterbox- oder 4:3-Formate darzustellen.

Immerhin gibt es eine automatische Trapez-Korrektur sowie Korrekturmöglichkeiten für tonnen- und kissenförmige Verzeichnungen. Mit der Taste "Image Shift" verschiebt sich das Bild automatisch nach unten oder nach oben, was - zumindest in der Theorie - ideal dazu geeignet ist, einen 21:9-Film auf eine schwarz maskierte 16:9-Leinwand zu bringen.

In der Praxis endet der Regelbereich aber viel zu früh, wodurch ein Spalt zum Rand offenbleibt. Das Anschlussfeld auf der Rückseite wirkt sehr übersichtlich und bietet zwei 3D-kompatible HDMI-Schnittstellen. Eine Technologie zur Bewegungsverbesserung hat Sharp dem Beamer leider nicht spendiert.

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