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HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest
Gorilla Glas statt Aluminium

von Jan Kluczniok Uhr veröffentlicht

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HP bringt mit dem Envy 14 Spectre sein erstes Ultrabook für Privatnutzer auf den Markt. Das Gerät ist anders als die meisten Konkurrenzprodukte nicht ultradünn, glänzt aber mit edlem Design.

Hewlett Packard (HP) präsentiert auf der CES mit dem Envy 14 Spectre sein erstes Ultrabook für Privatnutzer. Anders als die Mehrheit der Konkurrenz folgt HP aber nicht dem Grundsatz "Dünner, leichter, schneller", sondern will sich durch Materialwahl und neue Funktionen absetzen.

Es ist nicht ultradünn, dennoch gehört das HP Envy 14 Spectre zur Klasse der Ultrabooks.

So verwendet HP für sein Envy Spectre-Ultrabook nicht nur Aluminium sondern auch Glas - und zwar nicht nur beim Display und der Displayrückseite - auch die Handballenablage und das Touchpad bestehen aus Glas. Das sorgt für eine angenehme Haptik. Statt kaltes Aluminium, wie bei vielen Konkurrenz-Notebooks, fühlt der Nutzer beim Bedienen des Ultrabooks nur die sanfte Glasoberfläche. Spitze Kanten oder Ecken weist das Envy Spectre ebenfalls nicht auf. Die Displaygröße beträgt 14 Zoll, aufgrund dünner Ränder passt das Display aber in den Rahmen eines 13-Zoll-Displays.

Um schnelle Schäden am Gehäuse zu vermeiden, verwendet HP das aus dem Smartphone-Bereich bekannte Gorilla Glas - allerdings noch nicht die neue Generation, die Corning auf der CES vorstellt. Diese war zum Produktionsstart noch nicht verfügbar.

Dicker Bauch mit vielen Anschlüssen

Wie ein Ultrabook wirkt es auf den ersten Blick aber nicht. Mit einer Tiefe von 20 Millimetern ist es deutlich dicker als beispielsweise das Zenbook von Asus oder das "Ultrabook-Vorbild" Apple Macbook Air. Das einzige was neben der hochwertigen Verarbeitung an die Eleganz des Macbook Air erinnert, ist das illuminierte HP-Logo auf der Rückseite.

Das dickere Design bringt dem Nutzer aber auch Vorteile: Anders als bei der Konkurrenz weist das Ultrabook je einen USB 2.0-, USB 3.0-, Mini-Displayport-, HDMI-Anschluss- und Ethernet-Anschluss auf, ohne dass der Nutzer Adapter hierfür anschließen muss. Ebenfalls direkt integriert ist ein Kartenleser.

Beats Audio on Board

Integriert hat Hewlett Packard auch verschiedene Audio-Technologien: Etwa die Beats Audiotechnik, die sowohl über Kopfhörer als auch bei der Wiedergabe über die Lautsprecher für Klang in Tonstudioqualität sorgen soll.

Des Weiteren verfügt das HP Envy 14 Spectre auch über HPs Wireless Audio-Technik. Mit dieser lassen sich alle Lautsprecher, die die Clearnet-Technologie unterstützen, drahtlos verbinden.

HP Envy 14 Spectre

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HP setzt beim Envy 14 Spectre viel Gorilla Glas ein. (Bild: netzwelt)

Touchpad mit Gestensteuerung

Auch bei der Bedienung hat das HP Envy Spectre viel Sinnvolles auf Lager. So verfügt das Touchpad über eine Gestensteuerung. Bilder können per Multitouch-Eingaben vergrößert werden, per Wischbewegung scrollt der Nutzer durch seine Bildergalerie und mit drei Fingern kann er ein beliebiges Programm öffnen.

Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung. Ein Sensor prüft, ob der Nutzer vor dem Laptop sitzt und stellt die Beleuchtung auf Wunsch ab, wenn er sich längere Zeit vom Laptop entfernt. Die F-Tasten der Tastatur sind allerdings nur über die Tastenkombination "FN + F-Taste" zu erreichen. Primär sind die F-Tasten mit Optionen zur Mediensteuerung oder dem schnellen Ausschalten des WLANs belegt.

Performance

Die Leistungsfähigkeit des Envy 14 Spectre ließ sich im Kurztest nur eingeschränkt prüfen. Die technische Ausstattung kann sich aber sehen lassen. Je nach Ausführung arbeitet unter der Haube ein Intel Core i5- oder Core i7-Prozessor.

Zum Ablegen von Daten verbaut HP 128 Gigabyte SSD-Speicher. Der Arbeitsspeicher ist vier Gigabyte groß. Die Akkulaufzeit soll bei maximal neun Stunden liegen. Werte, die ein ausführlicher Testbericht überprüfen muss.

Fazit

Das HP Envy 14 Spectre überzeugt im Kurztest mit seinem schickem Design und den praktischen Steuerungsfunktionen. Das Modell dürfte vor allem für Nutzer interessant sein, für die ein Ultrabook nicht ultradünn sein muss - aber dennoch elegant aussehen soll.

Kommentare zu diesem Artikel

HP bringt mit dem Envy 14 Spectre sein erstes Ultrabook für Privatnutzer auf den Markt. Das Gerät ist anders als die meisten Konkurrenzprodukte nicht ultradünn, glänzt aber mit edlem Design.

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  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest

    spiegelndes Display ... Würde sagen das kommt doch ganz auf die Anwendungsumgebung an - aber grundsätzlich soll so ein kleines Gerät natürlich auch draußen im freien seinen Dienst tun. Ganz von der Hand zu weisen ist dein Einspruch sicherlich nicht.
  • Selur schrieb Uhr
    AW: HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest

    spiegelndes Display -> nicht zu gebrauchen
  • Leroy schrieb Uhr
    AW: HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest

    Toshiba's Ultrabook Z830 ist dünner als das Asus, Apple und HP Ultrabook und hat dennoch die Schnittstellen wie USB, SD Card, VGA, LAN integriert! Was HP hier zeigt ist ein MacBook verschnitt, mehr nicht.
  • AngryProgrammer schrieb Uhr
    AW: HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest

    Ich sag nur Macbook Pro "Geschmacksmuster" => Klage

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HP Envy 14 Spectre: Gläsernes Ultrabook im Kurztest
HP präsentiert mit dem Envy 14 Spectre sein erstes Ultrabook für Privat-Nutzer und setzt dabei auf einen etwas anderen "Look and Feel" als die Konkurrenz.
http://www.netzwelt.de/news/90202-hp-envy-14-spectre-glaesernes-ultrabook-kurztest.html
2012-01-10 02:05:32
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2012/ultraduenn-dennoch-gehoert-hp-envy-14-spectre-klasse-ultrabooks-bild-netzwelt11122.jpg
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