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Anleitung: Arbeiten mit der Mediathek von Aperture Projekte, Alben und Ordner für tausende Bilder

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Ein Projekt

Aperture bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Bilder direkt von seiner Kamera in die Mediathek zu importieren - auf Wunsch können Dateien natürlich auch aus einem beliebigen Ordner eingelesen werden. Dabei erstellt die Anwendung standardmäßig ein neues Projekt, das als kleinste Einheit für die Verwaltung von Bildern genutzt wird. (Jedes Bild muss zwingend einem Projekt zugeordnet sein.) Projekte enthalten die Original-Dateien und die bearbeiteten Versionen sowie Alben und Ordner. Nutzer können sie in beliebiger Zahl erstellen und mehrere Projekte parallel öffnen - entweder über ihr Symbol in der Mediathek oder das entsprechende Tab.

Aperture kann Bilder aus Ordnern oder der iPhoto-Mediathek importieren. (Quelle: Screenshot)

Foto-Alben

Bei mehr als einem Dutzend Bildern werden aber selbst Projekte unübersichtlich - besonders, wenn ähnliche Motive mehrfach fotografiert werden. Um Bilder aus mehreren Projekten zu bündeln, eignen sich Alben: Diese können sowohl auf Ebene einer Aperture-Mediathek als auch unterhalb eines Projekts erstellt werden und beliebige Fotos enthalten, auf die nur referenziert wird. Damit Nutzer nicht starr in Projekten und Alben arbeiten müssen, hat sich Apple noch eine Mischung aus beiden ausgedacht, die sich Ordner nennt. Sie können ein oder mehrere Projekte oder Alben aufnehmen, um zum Beispiel Bilder eines bestimmten Inhalts gemeinsam abzulegen. Ordner lohnen sich allerdings erst, wenn wirklich Hunderte Bilder zu organisieren sind.

Im Original

Nur die wenigsten Anwender von Aperture wissen, dass die Bildbearbeitung über eine ausgefeilte Versionsverwaltung verfügt: Sobald ein Bild geändert wird, erstellt das Programm eine neue Version, die lediglich die Differenz zum Original beschreibt. Die sogenannten Versionen stellen sicher, dass jederzeit das Original eines Fotos wiederhergestellt werden kann. In Verbindung mit Projekten und Alben gilt es zu beachten, dass in einem Projekt immer Dateien (also Originale und ihre Versionen) gespeichert werden, während Alben immer nur eine bestimmte Version eines Fotos beinhalten. Bearbeitet der Anwender also zum Beispiel den Kontrast einer Datei im Projekt, hat das keine Auswirkung auf die eventuell in einem Album enthaltene Version.

Fazit

Im Vergleich zu iPhoto ist die Verwaltung großer Mediatheken in Aperture ein Kinderspiel - und auch gegenüber Adobe Lightroom und Co. braucht sich das Programm nicht zu verstecken. Projekte, Alben, Ordner und Versionen stellen die meisten Profis zufrieden und überfordern gleichzeitig keinen Aperture-Einsteiger.

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Markus Franz
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