Neues Programm für die Verwaltung großer Alben

Corel AfterShot Pro: Dunkelkammer mit RAW-Unterstützung

Corel hat auf der CES eine neue Software präsentiert, die in direkter Konkurrenz zu Photoshop Lightroom steht: AfterShot Pro soll problemlos mit Tausenden Fotos zurechtkommen und besonders die Arbeit mit RAW-Dateien erleichtern. Bei Änderungen an einem Bild bleibt dessen Original stets erhalten.

?
?

Corel tritt mit AfterShot Pro gegen Adobe Lightroom an. (Bild: Corel)
Corel tritt mit AfterShot Pro gegen Adobe Lightroom an. (Bild: Corel)
Anzeige

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Satter Nachlass
  2. 2Betriebssysteme
  3. 3Nettes Aussehen
  4. 4Das RAW-Format
  5. 5Originale erhalten
  6. 6Fazit
Werbung

Corel ist einer der ältesten Software-Hersteller und bis heute vor allem für CorelDRAW und PaintShop Pro in der Öffentlichkeit bekannt. Mit neuen Produkten versucht das Unternehmen, neue Kunden zu erreichen und tritt dabei besonders in Konkurrenz zum Marktführer Adobe. Das ist auch beim jüngsten Programm so.

Satter Nachlass

Corel konnte bislang wenig gegen Adobe Photoshop Lightroom anbieten - das ändert sich mit dem neuen Produkt "AfterShot Pro" jedoch grundlegend: Nachdem das Programm auf der CES präsentiert wurde, soll es schon Ende Januar als Box-Produkt für 89,99 Euro in den Läden stehen. Für Nutzer, die sich mit einer Download-Version zufriedengeben, steht es ab sofort auf der offiziellen Webseite bereit. Sofern die Nutzer eine gültige Lizenz für PaintShop Pro X2 oder neuer, Apple Aperture und sogar Adobe Lightroom besitzen, gibt Corel einen satten Rabatt: Sie erhalten die Anwendung zum Kaufpreis von lediglich 70 Euro.

Betriebssysteme

Auf der Corel-Webseite ist auch eine Testversion erhältlich, sodass interessierte Benutzer das Programm in aller Ruhe ausprobieren können. Dazu sollten sie vorab sicherstellen, dass ihr Rechner die gestellten Anforderungen erfüllt: Neben Windows XP, Vista oder Windows 7 (jeweils mit aktuellstem Service Pack) empfiehlt Corel einen möglichst schnellen Prozessor (Pentium 4 oder Athlon 64) und mindestens zwei Gigabyte RAM. (Besonders letzterer Punkt dürfte für einige ältere PCs zur Herausforderung werden.) Positiv hervorzuheben ist, dass Corel (im Vergleich zu seinen anderen Produkten) nicht nur an Windows-Nutzer denkt, sondern auch Mac OS X (ab 10.5) und sogar Linux (Fedora 10 sowie Ubuntu 8.04 und neuer) unterstützt.

Noise Ninja ist eine der spannendsten Werkzeuge in Corel AfterShot Pro. (Bild: Corel)
Noise Ninja ist eines der spannendsten Werkzeuge in Corel AfterShot Pro. (Bild: Corel)

Links zum Thema