Powerpaket mit Fingerspitzengefühl

Denon AVR-3312: AV-Receiver im Test

Denon gilt als Platzhirsch bei AV-Receivern und wird von der Konkurrenz kritisch beäugt - gerade in der mittleren Preisklasse um 1.000 Euro. Netzwelt hat genau untersucht, wie sich der AVR-3312 schlägt und ob er das Zeug zum breitenwirksamen Klassiker hat. 

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Viel Mehrkanal-Power und Airplay-Funktion: der Denon AVR-3312. (Bild: netzwelt)
Viel Mehrkanal-Power und Airplay-Funktion: der Denon AVR-3312. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung 
  3. 3Klangqualität Surround
  4. 4Stereo-Hörtest
  5. 5Fazit: Jeden Cent wert
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Ausstattung

Von AV-Receivern, die sich im vierstelligen Preisbereich bewegen, wird immer mehr verlangt - insbesondere in puncto Multimedia. Da verwundert es nicht, dass der Denon AVR-3312 in dieser Hinsicht eine Menge zu bieten hat. Besonderes Augenmerk verdient dabei die Airplay-Funktion, mit deren Hilfe Apple-Geräte wie iPad und iPhone drahtlos mit dem Receiver kommunizieren - sprich: Musik senden - können.

Natürlich funktioniert auch das Streamen aus dem DLNA-Heimnetzwerk problemlos. Zudem können Speichermedien über USB andocken und so Daten bereitstellen. Dafür kommen Formate wie WMA, MP3, WAV oder FLAC infrage. 

Mit sechs HDMI-Eingängen ist der Denon AVR-3312 für jedes noch so große Heimkino geeignet. (Bild: netzwelt)
Mit sechs HDMI-Eingängen ist der Denon AVR-3312 für jedes noch so große Heimkino geeignet. (Bild: netzwelt)

Auch die Videoverarbeitung kann punkten - der Videoprozessor von Analog Devices setzt alle Halbbilder in fehlerlose Vollbilder um, wie sich schnell herausstellt. Auch das Hochskalieren auf 1080p klappt tadellos. Die Einmessautomatik von Audyssey, die auf den Namen MultEQ XT hört, erfasst den Raum mit bis zu acht Messpositionen, wodurch eine sehr präzise Anpassung an den Raum und nicht nur ein Hörplatz möglich wird.

Als Bonus stehen auch noch zwei unterschiedliche Zielkurven zur Verfügung: "Audyssey" mit angepasster Höhenabsenkung und "Flat", wo auch die Höhen linear verlaufen. Weiterhin lässt sich das Klangbild mit einem Neun-Band-Equalizer beeinflussen, lediglich der Subwoofer bleibt dabei außen vor. Die Einstellung der Lautsprecherabstände funktioniert auf den Zentimeter genau - nicht nur manuell, sondern auch bei der automatischen Einmessung.

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