Dell Inspiron One 2320 im Test: Familientauglicher All-in-one-PC mit DVB-T-Tuner

Durchschnittliche bis gute Messwerte

Im Benchmark-Test erreicht der Core i7-Prozessor des Dell Inspiron One 2320 mit 4,02 Punkten einen für seine Klasse üblichen Wert. Die Geforce-Grafikkarte schafft 22,37 Bilder pro Sekunde. Der All-in-one eignet sich daher nicht nur für alltägliche Aufgaben wie E-Mails schreiben, im Internet surfen oder Hausaufgaben machen, sondern auch für Foto- und Videobearbeitung sowie Spiele, wobei man keine Profi-Multimedia-Projekte starten oder die neuesten Titel in höchster Auflösung spielen sollte.

Festplattengeschwindigkeit 1000 GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
1,9 MB/sek.130,0 MB/sek.56,7 MB/sek.17,4 ms

Der gesamte Rechner arbeitet sehr leise. Dies gilt auch für die Festplatte, die mit starken Schwankungen bei den Transferraten am Ende nur einen langsamen Durchschnittswert erzielt.

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Vier-Wege-Bedienung

Dell legt dem Inspiron One 2320 eine Maus, eine Tastatur und eine Fernbedienung bei. Natürlich lässt sich der All-in-one auch über den Touchscreen steuern. Maus und Tastatur fallen angenehm groß aus und sind gut verarbeitet.

Die Fernbedienung weist viele kleine Tasten auf, bei denen der Nutzer sehr auf die Beschriftung achten muss. Fürs gelegentliche Fernsehen reicht sie aber aus. Wer mit dem Inspiron One aber ein TV-Gerät ersetzen will, sollte sich nach einer Universalfernbedienung umschauen.

Der Touchscreen reagiert schon auf leichte Berührungen, allerdings macht seine Nutzung nicht immer Sinn. Wer am Schreibtisch in die Tasten haut, wird nur selten seine Hand zum Monitor erheben. Steht der Rechner dagegen im Wohnzimmer, dürfte der Bildschirm schon häufiger als Bedienelement zum Einsatz kommen.

Windows 7 eignet sich zwar für die Bedienung über einen Touchscreen, bleibt aber im Gegensatz zu Windows Mobile, iOS oder Android noch ein Desktop-Betriebssystem. Immerhin hat Dell beim Inspiron One 2320 die Schaltflächen vergrößert und einige für die Bedienung mit den Händen optimierte Programme installiert. Mit ihnen hört der Nutzer Musik, schaut Videos und Fotos an, hält Notizen fest oder malt Bilder auf dem Touchscreen.

Für jeden Anlass der richtige Anschluss

Das schwarze Kunststoffgehäuse des Dell Inspiron One 2320 wirkt ordentlich verarbeitet. Die Webcam lässt sich mit einem Schieber verdunkeln. Die Lautsprecher stammen von JBL und in Sachen Konnektivität lässt der All-in-one kaum Wünsche offen.

An der linken Seite des Rechners befinden sich unterhalb der Knöpfe zum Regeln von Lautstärke und Helligkeit zwei Audiobuchsen, zwei USB-Anschlüsse und ein Kartenlesegerät. Auf der Rückseite des Inspiron One 2320 hat Dell einen HDMI-, einen VGA- und einen Component-Bildeingang sowie je einen Antennen-, VGA-, LAN-Anschluss sowie zwei Audio- und vier weitere USB-Anschlüsse verbaut.

Fazit: Überzeugender Familienrechner

Der Dell Inspiron One eignet sich gut als PC für die ganze Familie. Trotz aller Kompromisse überzeugt er in Sachen Verarbeitung, Hardware und Bedienung. Einigen sich Eltern und Kinder auf eine Regelung zur Nutzung des All-in-one-Rechners, steht dem Hausfrieden nichts mehr im Weg.

Dell verkauft den Inspiron One 2320 in der günstigsten Version ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 549 Euro. In der billigsten Variante ist allerdings ein Pentium-Prozessor verbaut. Für ein Modell in der getesteten Konfiguration muss man mindestens 879 Euro ausgeben. Bei allen Geräten berechnet Dell noch einmal 29 Euro Aufpreis für den Versand.

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