Hintergrund, Farben, Sound und Co. anpassen

Anleitung: Designs für Windows 7 erstellen und freigeben

Microsoft bietet auf seiner offiziellen Website Dutzende kostenlose Designs für das Betriebssystem Windows 7 an. Wer unter den zahllosen Vorlagen nicht das passende Thema findet, kann sich sein eigenes Design im Handumdrehen zusammenstellen - und nach dem Export sogar an Familie und Bekannte weitergeben.

Unter Windows 7 kann jeder Nutzer eigene Designs erstellen und an Freunde weitergeben. (Bild: Screenshot)
Unter Windows 7 kann jeder Nutzer eigene Designs erstellen und an Freunde weitergeben. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Optionen
  2. 2Speichern und Löschen
  3. 3Dynamische Designs
  4. 4Fazit
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Das Betriebssystem Windows 7 ist gerade auch deshalb beliebter als sein Vorgänger, weil es sich leichter an die individuellen Bedürfnisse anpassen lässt. Das gilt natürlich auch für das Aussehen: In Windows 7 können Nutzer beliebig viele Designs installieren und verwalten - oder einfach ihre eigenen Themen entwerfen.

Design und Optionen

Das ist einfacher, als es sich anhört: Im ersten Schritt müssen die Nutzer ein beliebiges, bereits installiertes, Thema auswählen, das als Grundlage für die eigene Kreation dient und mit einem neuen Hintergrund, neuen Farben, Sounds und einem passenden Bildschirmschoner versehen wird. Die Änderung des Hintergrunds ist noch relativ einfach: Ein hochauflösendes Urlaubsfoto genügt, um das Aushängeschild des Designs darzustellen. Grafiken sind gut geeignet, als Hintergrund zu dienen, wenn sie als Kachel angeordnet werden.

Die Auswahl der passenden Fensterfarben ist schon aufwrndiger: Die Systemsteuerung bietet dazu Dutzende Optionen, deren Auswirkungen sich nicht sofort absehen lassen. Mit etwas Übung führen die Änderung der Palettentitel, Symbolabstände und anderer Elemente aber dann doch zu guten Ergebnissen. Sound und Bildschirmschoner lassen sich wieder ähnlich einfach ändern wie der Hintergrund. Jedes Thema, an dem ein Nutzer gerade gearbeitet hat, wird im Anpassen-Dialog als noch nicht gespeichertes Design hinterlegt.

Speichern und Löschen

Klickt der Nutzer mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Objekt, kann er das neue Design entweder normal speichern oder für die Freigabe exportieren. Letzterer Punkt ist immer dann sinnvoll, wenn es an Freunde und Bekannte weitergegeben werden soll: Das Betriebssystem Windows 7 erzeugt aus den angepassten Elementen dann eine .themepack-Datei, die schnell auf mehrere Megabyte anwachsen kann und sich beliebig per E-Mail oder zum Beispiel auf einem USB-Stick weitergeben lässt. Auf demjenigen Rechner, der das neue Aussehen verwenden soll, muss mindestens Windows 7 Home Premium laufen. In den kleineren Versionen (Home Basic und Starter) von Windows werden keine individuellen Designs unterstützt.

Auf Wunsch kann die Fensterfarbe bis ins Detail angepasst werden. (Bild: Screenshot)
Auf Wunsch kann die Fensterfarbe bis ins Detail angepasst werden. (Bild: Screenshot)

Dynamische Designs

Natürlich können privat erstelle Themen auch jederzeit wieder gelöscht werden: Die entsprechende Funktion dazu befindet sich ebenfalls im Kontextmenü des Anpassen-Dialogs. Ein kleines Detail der Design-Fähigkeiten bleibt leider Microsoft vorbehalten: Dynamische Designs können die Nutzer derzeit nicht selbst erstellen. Dynamisch bedeutet, dass ein Design-Thema automatisch neue Bilder für den Hintergrund auf dem Internet abruft, die per RSS-Feed veröffentlicht werden. Die Bing-Designs nutzen zum Beispiel diese Methode.

Fazit

Es gibt Dutzende Gründe, ein eigenes Design für Windows 7 zu erstellen: Benutzer können auf diesem Weg alle PCs im Haushalt gleich aussehen lassen oder kleine Firmen den Notebooks der Mitarbeiter einen individuellen Anstrich geben. Mit etwas Übung geht die Arbeit an einem neuen Thema schnell von der Hand.

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