Videoüberwachung: Set aus NAS, Videodekoder und IP-Kamera im Test

Einstellungsparameter

Dort fügt man dem System abschließend die jeweilige Netzwerkkamera zu, die wir im Testszenario AXIS-2 betitelten. Ist die Surveillance Station per VGA mit einem Fernseher verbunden, lässt sich das Live-Bild der Kamera auch auf dem TV-Gerät verfolgen. Als Anzeigemodus stehen 2x2, 3x2 oder 3x3 Felder für die integrierten IP-Kameras im Heimnetzwerk zur Verfügung. Für aufgenommene Bilder und die Live-Ansicht stehen verschiedene Optionen für die Bildqualität, Auflösung (bis 1.280 x 800) und Bildrate (bis 30) zur Verfügung. Als Videocodecs sind MPEG oder H.264 wählbar.

Das Synology-Betriebssystem ermöglicht einige interessante Einstellungen für die Überwachungsstation. So lassen sich Aufnahmen gezielt nach Wochentag und Uhrzeit programmieren - sinnvoll, wenn man unterwegs ist und im Ernstfall auf Überwachungsdaten zugreifen möchte. Die Kamerastreams landen als avi-Dateien in einem vordefinierten Ordner auf dem NAS. Zur Skalierung stehen verschiedene Parameter zur Verfügung, darunter die Dauer der Vor- und Nachaufzeichnung. In der Live-Ansicht ist auch eine manuelle Aufnahme möglich. Über eine Zeitachse lassen sich aufgenommene Ereignisse gezielt auswählen und abspielen.

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HF-Modulator als Ergänzung

Ist die Überwachungsstation mit einem USB-Speicher verbunden, können dort auch Schnappschüsse von Live-Bewegtbildern hinterlegt werden. Sinnvoll ist eine Benachrichtigungsfunktion, die bei entdeckten Bewegungen oder anderen Aktionen einen Alarm per E-Mail oder SMS an eine angegebene Adresse sendet.

Eine intelligente Erweiterung der getesteten Überwachungslösung ist mit einem HF-Modulator möglich. Diese Adpater sind meist günstig für um die 50 Euro erhältlich und dienen zur Einspeisung von Videosignalen von DVD-Rekordern und anderen Geräten bei Fernsehern ohne Composite-Anschluss. Im Betrieb mit unserer Überwachungslösung kann die VS80 per VGA-Cinch-Kopplung zuzsätzlich zum SAT- oder Antennenkabel mit dem HF-Modulator verbunden werden. Auf dem Fernseher liegt das Live-Signal der Netzwerkkamera dann auf einem festen Kanal, was einen einfacheren Zugriff auf die Aufnahmen ermöglicht.

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