Einfacher Abgleich zwischen Android, Mac OS X und sogar iOS
iHub: Direkte Synchronisation zwischen Android und Mac OS X
iHub ist ein hilfreiches Programm des Berliner Software-Herstellers Nova Media, mit dem sich jedes Android-Gerät mit dem Mac synchronisieren lässt - ganz ohne Google. Für einen günstigen Preis erhalten Nutzer eine Lösung, die sie unabhängig von ihrem Internetanschluss macht und sehr einfach zu bedienen ist.

Inhaltsverzeichnis
- 1iHub Basic
- 2Programm
- 3App laden
- 4Öffentlich
- 5Fazit
Android ist das beherrschende mobile Betriebssystem und erreicht längst mehr Menschen als Apples iOS. Allerdings vergessen viele Nutzer, dass hinter Android der IT-Riese Google steckt - und der hat naturgemäß ein Interesse daran, möglich viel über die Anwender zu erfahren, um ihnen zum Beispiel personalisierte Werbung anzubieten.
iHub Basic
Daher ist Android ohne ein Google-Konto praktisch nicht sinnvoll benutzbar. Neben dem Zugriff auf den Android Market wird es insbesondere dazu benötigt, Kalender, Kontakte und Co. mit dem heimischen Rechner abzugleichen. Für Apple-Kunden gibt es allerdings auch eine Möglichkeit, Daten zwischen Android und Mac OS X direkt auszutauschen: Das entsprechende Programm trägt den Namen "iHub Basic" und wird von der Berliner Nova Media GmbH entwickelt, die sich mit Launch2Net einen Namen im Mac-Bereich gemacht hat. Leider ist iHub nicht umsonst: Die aktuelle Version der Software kostet knapp 40 Euro. Immerhin gibt es die Möglichkeit, eine Testversion zu laden, die einen Monat uneingeschränkt ausprobiert werden kann.
Programm
iHub unterstützt derzeit leider nur das Betriebssystem Mac OS X 10.6 (Snow Leopard), unter Lion wurde die Installation im Test mit einer Fehlermeldung quittiert. Außerdem muss auf dem mobilen Endgerät Android 2.2 oder neuer laufen. iHub unterstützt theoretisch sogar Apple iOS, allerdings ist die Synchronisierung über iTunes hier der bessere Weg. Nach der erfolgreichen Installation bietet iHub dem Nutzer praktischerweise an, vor dem Datenabgleich eine Sicherungskopie von Kontakten und Kalender zu erstellen, die bei Problemen zurückgespielt werden kann. Anschließend wird der Nutzer nach Zugangsdaten gefragt, mit denen er das Programm schützen möchte - so ist ausgeschlossen, dass Angreifer unbefugten Zugriff auf private Daten erhalten, wenn sie sich im gleichen Netzwerk wie der Macintosh befinden.

Nach der Auswahl der gewünschten Kalender und Kontakte beziehungsweise Gruppen richtet der Assistent das Programm iHub auf dem Mac ein. Dabei kann es vorkommen, dass die Firewall nachfragt, ob ein- und ausgehende Verbindungen zugelassen werden sollen: Nutzer können das sorglos bestätigen, ohne die Erlaubnis funktioniert iHub auch nicht. Damit es im Betrieb überhaupt keine Probleme gibt, sollte in den Systemeinstellungen zusätzlich aktiviert werden, dass signierte Software automatisch Verbindungen annehmen darf.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Android hier.
