Core i7-Prozessor und Geforce-Grafikkarte
LG P530 im Test: Edles Notebook mit flotter Hardware
Zumindest beim Deckel verwendet LG bei seinem Edel-Notebook P530 aus der Blade-Serie Aluminium, beim übrigen Gehäuse muss dagegen Kunststoff in Metall-Optik genügen. Die Hardware-Ausstattung siedelt sich im oberen Bereich an und reicht für die meisten Anwender mehr als aus.
LG P530: LGs Edel-Notebook punktet mit einem schicken Gehäuse und flotter Hardware. Nur Gamer müssten sich nach einem anderen Notebook umsehen. Zum Video: LG P530
Inhaltsverzeichnis
- 1Standard-Bildschirm, DVD-Brenner und große Festplatte
- 2Flotte Hardware, brauchbarer Akku, leise Bauteile
- 3Öffentlichkeitsscheues Touchpad
- 4Metall-Deckel und drei USB-Anschlüsse
- 5Fazit: Eigentlich gut, aber...
Standard-Bildschirm, DVD-Brenner und große Festplatte
Das LG Blade P530 verfügt über einen 15,6 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Der nicht entspiegelte Bildschirm bietet ein klares Bild mit kräftigen Farben, auf dem nur gelegentlich Reflektionen stören.
Die getestete Version P530-KAN61G stattet LG mit einem Core i7 2620M-Prozessor von Intel, der mit 2,7 Gigahertz getaktet ist, und einer Geforce-Grafikkarte GT 520M von Nvidia aus. Der Arbeitsspeicher erscheint dagegen im Vergleich mit vier Gigabyte schon knapp bemessen.
LG P530 im Test
- Bild 1 von 8
Bild vergrößern Ein Deckel aus Aluminium und innen Kunststoff in Metall-Optik. - Bild 2 von 8
Bild vergrößern 15,6 Zoll großer Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Zwar ohne Zwischenraum, aber der Platz reicht für eine Tastatur mit Zahlenblock. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Im Testgerät stecken ein Core i7-Prozessor von Intel und eine Nvidia Geforce GT 520M. - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Mit dem optischen Laufwerk lassen sich CDs und DVDs abspielen und brennen. Neben ihm befinden sich zwei USB-Anschlüsse. - Bild 6 von 8
Bild vergrößern VGA-, LAN-, HDMI- USB- und zwei Audio-Anschlüsse. - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Das Kartenlesegerät befindet sich an der Vorderseite des Gehäuses. - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Nicht zum Nachrüsten gedacht - Wer Teile austauschen will, muss viel schrauben.
Die im P530 eingebaute Festplatte mit einer Kapazität von 750 Gigabyte sollte erst einmal zum Sammeln von Videos, Fotos und Musik ausreichen. Wird der Platz knapp, verfügt das Notebook mit vorinstalliertem Windows 7 Professional noch über einen DVD-Brenner.
Flotte Hardware, brauchbarer Akku, leise Bauteile
Im Benchmark-Test erreicht der Core i7-Prozessor des P530 für ein Notebook stattliche 2,95 Punkte, die Geforce-Grafikkarte schafft 15,50 Bilder pro Sekunde und gruppiert sich damit im Mittelfeld ein. Die Hardware eignet sich für alle üblichen Anwendungen. Nur zur intensiven Videobearbeitung oder bei den neuesten Spielen muss vor allem eine noch schnellere Grafikkarte her. Unsere zwei Testbilder öffnet das Notebook mit der Windows-Fotoanzeige in weniger als einer Sekunde.
Der auswechselbare Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 5.200 Milliamperestunden hält beim Videoschauen über zweieinhalb Stunden durch. Beim Schreiben hat der Nutzer sogar fast vier Stunden Zeit, bevor er eine Steckdose suchen muss. Diese Laufzeiten lassen sich noch verlängern, wenn der Nutzer die Bildschirmhelligkeit reduziert und das WLAN ausschaltet.
| Festplattengeschwindigkeit 750 GB HDD (HD Tune) | |||
|---|---|---|---|
| Minimum | Maximum | Durchschnitt | Zugriffszeit |
| 29,7 MB/sek. | 106,6 MB/sek. | 80,9 MB/sek. | 17,0 ms |
Die Festplatte gehört zu den schnelleren 2,5-Zoll-Modellen, erreicht aber auch keine ungewöhnlich hohen Transferraten. Um den Lüfter des Notebooks zu hören, muss der Nutzer sein Ohr direkt an das Gehäuse halten. Auch die übrigen Komponenten des P530 arbeiten sehr leise und sind nicht zu hören.







Beiträge
insgesamt 1 BeitragRund 1.000 EUR für ein Notebook - mit Schminkspiegel-Display - ohne USB 3.0 - mit zwar "nur" einem Dual-Core-Prozessor, der dennoch überdimensioniert ist (ich lege meine Hand dafür ins Feuer,...