Das bieten Ihnen die Saugteufel
Fünf Staubsauger-Roboter im Vergleichstest: Auf den Schmutz, fertig, los
Staubsaugen ist für die meisten Menschen eine unliebsame Hausarbeit, die dennoch regelmäßig wiederholt werden muss. Wer jedoch endgültig die Nase voll davon hat, immer wieder selbst Hand anlegen zu müssen, kann sich einen Roboter-Staubsauger anschaffen, der für ihn die Arbeit übernimmt. Zur Auswahl stehen eine ganze Reihe von Geräten, die über die unterschiedlichsten Vor- und Nachteile verfügen.
Vergleichstest Roboter: Staubsauger-Roboter versprechen ihren Besitzern ein Leben ohne Staubsaugen. Die Hersteller der verschiedenen Modelle verfolgen dabei die unterschiedlichsten Putzkonzepte und Orientierungsstrategien. Zum Video: Vergleichstest Roboter
Inhaltsverzeichnis
- 1Deebot D76: Automatische Entleerung
- 2iRobot Roomba 780: Chaotisch in die meisten Ecken
- 3Vorwerk Kobold VR100: Präzise und effizient
- 4Philips HomeRun FC9910: Große Modiauswahl
- 5LG Hom-Bot 2.0: Der leise Kanten-Profi
- 6Testsieger: Vorwerk Kobold VR100
Staubsaugmüden Nutzern sei gleich zu Anfang gesagt, dass keiner der getesteten Roboter den Besitzer vollständig von der Last des Staubsaugens befreit. Herstellerunabhängig blieben bei jedem Test ungeputzte Stellen zurück, und - wie zu erwarten - stellten besonders Kanten und Ecken ein Problem dar. Die Saugleistung der Staubsauger-Roboter kann zudem mit den meisten normalen Staubsaugern nicht mithalten. Der alte Miele-Staubsauger sollte also nicht gleich nach dem Kauf eines Roboters weggegeben werden. Um den heimischen Boden von dem gröbsten Schmutz zu befreien, eignen sich einige der Testgeräte dennoch gut.
Kaufinteressierte, die in einem Haushalt leben, in dem verstärkt lange Haare auftreten, sollten jedoch zweimal überlegen, ob sie in einen Staubsauger-Roboter investieren wollen. Bei jedem Testgerät verhedderten sich lange Haare dermaßen um die Haupt- und Seitenbürsten, dass sich die Reinigung des Roboters langwierig und kompliziert gestaltete. Oft ließ die anstrengende Säuberung des Geräts die Zeiteinsparung durch den automatischen Putzvorgang wieder vergessen.
Deebot D76: Automatische Entleerung
Der Deebot D76 von Vort Robotics verfügt im Gegensatz zu seinen Konkurrenten über den Vorteil einer Basisstation, die die Entleerung des Schmutzbehälters übernimmt. Dadurch werden dem Nutzer einige Handgriffe erspart, die bei anderen Modellen nach fast jedem Saugvorgang vorzunehmen sind. Positiv fielen im Test auch die hohe Saugleistung des Geräts und die automatische Schmutzerkennung auf, wodurch stark verschmutzte Stellen speziell gereinigt werden.
Diese so vielversprechenden Vorteile können jedoch die Nachteile des Geräts nicht aufwiegen. So reinigt der Deebot den Boden im Auto-Modus nach dem Chaosprinzip, wodurch einige Bereiche ungeputzt zurückbleiben und andere zu oft gereinigt werden. Diesen Vorgang setzt das Gerät zudem 60 Minuten lang fort, egal wie groß oder klein das Zimmer ist. Energietechnisch ist dies höchst ineffizient und auch beim Ausfahren von Kanten und Ecken überzeugte der Deebot nicht. Mit 549 Euro ist er dafür der günstigste Roboter. Unter dem Strich spricht dennoch kaum ewas für dieses Modell.
Deebot D76
Die Basisstation des Deebot D76 fällt sehr groß aus, verfügt aber auch über ein nützliches Extra. (Bild: netzwelt)
Der Extra-Behälter saugt automatisch den Staub aus dem Deebot, wenn der Roboter die Basisstation erreicht. (Bild: netzwelt)
Durch die automatische Entleerung muss der Nutzer seltener selbst die Reinigung des Roboters durchführen. (Bild: netzwelt)
Die Hauptrolle sorgt gemeinsam mit zwei Seitenbürsten für die Reinigung des Bodens. (Bild: netzwelt)
Der Deebot fährt auch auf seinem Weg zurück zur Basisstation so lange hin und her, bis er zufällig den Sendebereich der Station erreicht. (Bild: netzwelt)
Das umfangreiche Zubehör des Deebot ist ein Pluspunkt des Roboters. (Bild: netzwelt)
Der Extra-Behälter kann mit wenigen Handgriffen zum Handstaubsauger umfunktioniert werden. (Bild: netzwelt)
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Zitat: Möbel wozu? 1. die meisten Geräte haben schon mit einem leeren Raum massive Probleme. Was ja nichts daran ändert, dass der normale Haushalt das eine...
Möbel wozu? 1. die meisten Geräte haben schon mit einem leeren Raum massive Probleme. 2. selbst mit nur einem Teppich gibt es Probleme 3. es geht um die Reinungsleistung und nicht ob die beim...
@froestel Ja wenn man in leeren Räumen ohne Möbel wohnt, dann kann der Test so aussehen (wie der von dir genannte), ist aber nicht sonderlich realitätsnah ;)
Gutes Video.. aber die monoton gesprochenen Kommentare nerven!!
So sollte ein Test aussehen... Da Links ja verboten sind mal bitte Google bemühen... Saubermänner: 24 Saugroboter von 200 bis 1150 Euro im Test