Breiterer Rahmen, neue Lautsprecher-Position

Stein des Anstoßes: Samsung Galaxy Tab 10.1N im Test

Ein breiterer Rahmen, eine neue Position für die Lautsprecher sowie die Android-Version 3.2 - das sind die Änderungen, die Samsung nach gerichtlicher Auseinandersetzung mit Apple beim Galaxy Tab 10.1N vorgenommen hat. Des Weiteren hat der Hersteller am Ökosystem gefeilt. Am Gesamteindruck des Tablet-PCs ändert dies aber wenig.

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Samsung Galaxy Tab 10.1N: Samsung bringt das Galaxy Tab 10.1 nach dem Rechtstreit mit Apple in einer abgeänderten Version auf den deutschen Markt. Das Galaxy Tab 10.1N steht dem ursprünglichen Modell leistungstechnisch aber in nichts nach. Zum Video: Samsung Galaxy Tab 10.1N

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Neues Design
  2. 2Erweitertes Ökosystem
  3. 3Android 3.2 und TouchWiz
  4. 4Doppelkamera
  5. 5Arbeitstempo und Akku-Laufzeit
  6. 6Varianten und Preise
  7. 7Fazit
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Samsung bringt mit dem Galaxy Tab 10.1N die nunmehr dritte Variante des Galaxy Tab 10.1 auf den deutschen Markt. Nachdem der Hersteller das erste Modell als nicht konkurrenzfähig erachtete und Apple gegen das zweite Modell ein Verkaufsverbot erwirkte, soll das Tab 10.1N dem iPad 2 nun endlich in Deutschland Marktanteile abgraben.

Neues Design

Ob sich das Tablet nun durch den breiten Metallrahmen und die anders platzierten Lautsprecher stark vom iPad-Desgin abhebt, will netzwelt an dieser Stelle nicht beurteilen. Eines steht aber fest: Der breitere Rahmen lässt das Tab 10.1N deutlich dicker wirken, dabei ist die Tiefe von 8,6 Millimetern unverändert. Der neue Platz für die Lautsprecher an der Oberseite bringt den Vorteil mit sich, dass der Nutzer diese nicht mehr so schnell beim Halten des Tablets verdeckt.

Durch die räumliche Nähe entsteht zudem ein deutlich wahrnehmbarer Stereo-Effekt. Die Klangqualität ist aber erwartungsgemäß nur durchschnittlich. Im Test schepperten die Lautsprecher. Um Musik wirklich zu genießen, sollte der Nutzer daher Kopfhörer verwenden. Eine weitere Schwäche des Designs ist die Rückseite. Sie besteht aus Klavierlack und zieht Schmutz magisch an, zudem wirkt sie billig und ist sehr rutschig.

Die geriffelte Rückseite des Galaxy Tab 10.1V oder das Metallgehäuse des Galaxy Tab 7.7 gefielen netzwelt im Vergleich deutlich besser. Mangelhaft ist die Ausstattung mit Schnittstellen. Das Tablet weist lediglich eine propritäre Schnittstelle auf. Die entsprechenden Adapter, beispielsweise für den Anschluss an einen Fernseher, kosten bei Samsung zwischen 30 und 40 Euro.

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