Mit LAN und Gracenote-Unterstützung

LG BD 660: Günstiger 3D-Blu-ray-Player im Test

Mit dem BD 660 bringt der südkoreanische Elektronikkonzern LG seinen mit 130 Euro Listenpreis günstigsten 3D-Player auf den Markt. Netzwelt hat ihn genau unter die Lupe genommen: Billigheimer oder Preis-Leistungs-Granate?

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Mit 130 Euro Listenpreis LGs günstigster 3D-Player: der BD 660. (Bild: netzwelt)
Mit 130 Euro Listenpreis LGs günstigster 3D-Player: der BD 660. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung 
  3. 3Klangqualität
  4. 4Bildqualität
  5. 5Fazit
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Ausstattung

Im Vergleich mit dem 70 Euro teureren Bruder BD 670 fehlt dem kleinen LG neben den analogen YUV-Ausgängen auch die WLAN-Technik, also der drahtlose Internet-Zugang. Dafür lässt sich der Player ebenfalls per Smartphone steuern - und 3D beherrscht er auch. Dadurch zählt der BD 660 zu den günstigsten 3D-Playern, die momentan erhältlich sind. Das Konvertieren von 2D zu 3D funktioniert damit allerdings nicht.

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Hier macht sich der geringe Preis dann doch bemerkbar. Wer darüber hinwegsehen kann, freut sich über fünf Bildregler, die auch das 3D-Bild beeinflussen können. Weiterhin lässt sich noch der HDMI-Farbmodus manuell einstellen und auch in Sachen Multimedia ist einiges geboten. So befindet sich zum Beispiel eine komfortable CD-Ripping-Funktion an Bord, die sich über die Gracenote-Datenbank alle relevanten Infos holt.

Doch damit nicht genug: Über Gracenote zieht sich der Player auch noch alle Informationen über den gerade eingelegten Film. Wer Freunden seine Fotos per Diaschau zeigt, kann sie auf Wunsch mit jeder beliebigen Musik untermalen. Die Bildqualität bei Fotos bewegt sich auf einem sehr hohen Level, 3D-Bilder im MPO-Format akzeptiert der LG aber leider nicht. 

Kommt ohne analoge YUV-Ausgänge, WLAN ohne Lüfter aus: der LG BD 660. (Bild: netzwelt)
Kommt ohne analoge YUV-Ausgänge, WLAN und Lüfter aus: der LG BD 660. (Bild: netzwelt)

Ins Internet gelangt der Südkoreaner über LAN, wofür der Menüpunkt "NetCast" gedacht ist. Hier erhält der Nutzer Zugriff auf Portale wie YouTube, Maxdome oder Picasa, um nur ein paar wenige zu nennen. Der Zugriff auf Google Maps ist jedoch erst mit dem teureren Bruder möglich. 

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