Straf- und zivilrechtliche Konsequenzen

Twitternde Terroristen: Israelische Anwälte drohen Twitter mit Klage

Eine Gruppe israelischer Anwälte droht damit, Twitter zu verklagen. Der Grund: Der Mikroblogginganbieter erlaube terroristischen Organisationen wie zum Beispiel der Hisbollah, ihre Dienste zu nutzen. Der Direktor des Israel Law Centers verweist darauf, dass dies illegal sei und Twitter dadurch sowohl straf- als auch zivilrechtliche Konsequenzen drohten.

Taliban in Herat (Bild: Wikimedia commons)
Auch die Taliban nutzen Twitter angeblich für ihre Zwecke. (Bild: Wikimedia commons, Urheber: bluuurgh)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hisbollah
  2. 2Hamas
  3. 3Taliban

In einem Bericht der "Jerusalem Post" werden einige Beispiele genannt:

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Hisbollah

Das Twitter-Konto "Al-Manar News" der Terrorgruppierung Hisbollah zähle fast 8.000 Nutzer und hat der amerikanischen Webseite "The Atlantic Wire" zufolge bereits über 16.000 Tweets gesendet. Bei den Inhalten handele es sich um eine Mischung aus Nachrichten und Propaganda in Englisch, Arabisch und Persisch.

Ein vor Kurzem erschienener Tweet befasst sich mit der Reaktion des iranischen Präsidenten Ahmadinejad auf die geplanten Verschärfung der Sanktionen gegen sein Land. Darin heiße es, die Zentralbank sei stark genug, um mit den US-amerikanischen Plänen fertig zu werden.

Hamas

Dem "Atlantic Wire" zufolge kontrolliere die Hamas das Twitter-Konto @AlqassamBrigade mit rund 2.840 Anhängern. Die Kurzmitteilungen kommentieren unter anderem mutmaßliche Aktionen israelischer Siedler sowie Angriffe auf den Gazastreifen.

Taliban

Einem Bericht der Zeitung "The Telegraph" zufolge hatte zuvor bereits der amerikanische Kongressabgeordnete Joe Lieberman gefordert, Twitterkonten von Talibananhängern zu sperren. Twitter habe dies mit der Begründung abgelehnt, dass die Taliban vom amerikanischen Außenministerium nicht offiziell als ausländische terroristische Organisation eingestuft würden. Twitter habe auf das Recht der freien Sprache und die eigenen Nutzungsbedingungen verwiesen.

Auch wenn das Internet eine entscheidendende Rolle beim arabischen Frühling spielte - unstrittig bleibt, dass terroristische Gruppierungen weltweit vom Netz profitieren.

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Dieser Artikel passt jetzt natürlich hervorragend zu dem äußerst fragwürdigen und beängstigenden SOPA - Gesetzesentwurf..

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