Gut, aber nicht zeitgemäß
Toshiba BDX 3200 KE: 3D-Blu-ray-Player im Test
Toshibas erster 3D-Player zeigte vor einem Jahr noch Schwächen in puncto Multimedia-Ausstattung - ob das Nachfolgermodell es besser macht, zeigt der Praxistest. Der Hersteller scheint auf den ersten Blick allerdings nicht viel aus der Vergangenheit gelernt zu haben.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung
- 2Handhabung
- 3Klangqualität
- 4Bildqualität
- 5Fazit
Ausstattung
Vor knapp einem Jahr testete netzwelt den ersten 3D-Player von Toshiba, den BDX 3100 KE. Beim Nachfolger, dem hier vorgestellten BDX 3200 KE, fällt schnell auf, dass sich nicht besonders viel verändert hat. Denn auch der Neuling besitzt zwar einen LAN-Anschluss, aber dieser ist nur für BD-Live-Downloads gedacht, nicht aber zum Surfen im Internet.
Das umfangreiche Farbmanagement für Primär- und Sekundärfarben hat leider einen Haken, der aber erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist: Bei Blu-rays wirkt das System nicht - warum auch immer. Doch der Reihe nach: Unter "Video-Anpassung" stehen Regler für Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton zur Verfügung, die bei DVDs anstandslos funktionieren.
Sogar bei Fotos zeigen sie ihre Wirkung, bloß bei Blu-rays, dem Medium unserer Zeit, schauen alle in die Röhre. Dies ist umso unverständlicher, wenn bedacht wird, wie weit Toshibas Top-Fernseher in Sachen Farboptimierung sind. Immerhin kann die HDMI-Auflösung ab 576i ausgegeben und zwischen vier HDMI-Modi gewählt werden.

Das Surfen im Internet beherrscht der Toshiba - wie bereits angedeutet - nicht. Das ist nicht mehr zeitgemäß, da fast alle Konkurrenzprodukte eine Online-Funktion bieten. Software-Updates erfolgen nicht über die Netzwerkbuchse, sondern über die UBS-Schnittstelle. Fotos können auf Wunsch auch mit Hintergrundmusik abgespielt werden und zeigen eine gute Schärfe. An 3D-Fotos im MPO-Format scheitert der Player allerdings.


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