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Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1
50 Must-Have-Apps für Apples Smartphone

von Christoph Scholl Uhr veröffentlicht

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Netzwelt kürt die 50 besten aus über 425.000 Apps für Apples iPhone. Die folgenden Programme sind auf jeden Fall den Download wert und zum Teil sogar kostenlos im App Store erhältlich.

Apples App Store ist voll mit zahlreichen Mini-Programmen. Netzwelt hat aus den über 425.000 Applikationen bei iTunes die 50 besten ermittelt. Egal ob Messenger, Helferlein für den Alltag oder spielerischer Zeitvertreib: Die folgenden Apps sollte jeder auf sein iPhone laden.

WhatsApp: Kostenlose Kurznachrichten versenden und empfangen

SMS (Short Message Service) gehören immer noch mit zu den erfolgreichsten mobilen Kommunikationsmöglichkeiten. Millionen Kurznachrichten werden täglich versendet. Der Haken dabei: Egal ob per Flatrate oder pro versendeter SMS abgerechnet wird - SMS sind bei allen Netzanbietern kostenpflichtig. Da Smartphonebesitzer in der Regel jedoch eine Datenflatrate haben, hat sich der Entwickler von WhatsApp gedacht, dass man sich doch die Kosten zum Versenden von Kurznachrichten sparen könnte.

WhatsApp: Kurznachrichten über das Datennetz senden

WhatsApp macht deshalb nichts anderes, als Kurznachrichten über das Datennetz zu senden. Eine Datenflat vorausgesetzt, ist dies für den Nutzer kostenlos. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sowohl der Sender als auch der Empfänger der Kurznachricht die App installiert haben. Das iPhone schaut dazu im Telefonbuch nach und findet Kontakte mit installiertem WhatsApp automatisch. Bilder und Videos können ebenfalls versendet werden. Da WhatsApp auch für die Smartphone-Plattformen Android, Blackberry, Windows Phone und Symbian verfügbar ist, können Nachrichten auch platformübergreifend gesendet werden. Die App kostet 0,79 Euro.

Hardest Game Ever: Zahlreiche Minigames in einer App

Das ist wirklich hart: Bei der App Hardest Game Ever wird in jeder Menge Minigames vor allem die eigene Reaktionsfähigkeit getestet. In kleinen Geschicklichkeitsspielen müssen beispielswiese Minirechenaufgaben so schnell wie möglich gelöst, Fallschirmspringer punktgenau auf einem Ziel gelandet oder Gemüse in möglichst gleich große Stücke geschnitten werden. Die Bedienung des Games ist dabei sehr abwechslungsreich: Mal muss wild auf dem Display herumgetippt, mal muss das ganze iPhone geneigt, mal müssen auf einer Tastatur Eingaben gemacht werden.

HardestGameEver: Abwechslungsreiche Minispiele mit Suchtgefahr

Einen Highscore gibt es natürlich auch und wer will, kann sich auch online mit anderen Mitspielern messen. Das Hardest Game Ever gibt es als kostenlose Version sowie für 79 Cent als Pro-Version mit mehr Levels sowie Anbindung an das Game Center.

Ram Speicher Arzt: Den Arbeitsspeicher des iPhones aufräumen

Wer kennt das nicht: Ein Windows-Rechner wird mit der Zeit immer langsamer, da meist immer neue Programme hinzukommen und beispielsweise die Registry sowie die Festplatte zumüllen. Beim iPhone ist dies bei zahlreichen installierten Apps nicht ganz so schlimm. Trotzdem kann die Performance des Smartphones unter Umständen in die Knie gehen. Manchmal kommt es vor, dass das iPhone Programmteile von Apps noch im Arbeitsspeicher hält, obwohl diese bereits geschlossen sind. Startet man sein iPhone nicht in regelmäßigen Abständen neu und löscht damit den RAM, kann sich ein ansehnlicher Speicherverbrauch ansammeln, der niemandem etwas nutzt.

Ram Speicher Arzt: Den Arbeitsspeicher des iPhones aufräumen

Damit will Ram Speicher Arzt Schluss machen: Die App schaut nach, welche Programme aktuell Platz im Arbeitsspeicher belegen und schmeißt die Apps aus dem RAM, die gerade nicht gestartet sind. Dadurch steht der geöffneten App im Zweifelsfall mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung und das Smartphone arbeitet im besten Fall etwas flotter. Für die App werden 79 Cent fällig. Wer skeptisch ist, kann sich auch zunächst eine Lite-Version gratis aus dem App Store laden und das "Verarzten" des Arbeitsspeichers erst einmal ausprobieren.

Fruit Ninja: Virtuelles Obst zerschneiden

Es gibt ein Spiel für das iPhone, in dem man Obst zerschneiden muss und dafür Punkte bekommt. Hört sich nicht gerade spannend an? Ist es aber. Fruit Ninja gehört zu den beliebtesten Spielen auf Apples Smartphone und hat für viele Spieler einen riesigen Suchtfaktor. Dabei ist das Spielprinzip ganz einfach: Von der unteren Seite des Bildschirms kommen mehr oder weniger viele Früchte hochgeflogen, welche dann durch Wischen über den Bildschirm zerschnitten werden müssen. Dies ist zu Beginn noch ganz einfach, mit steigender Geschwindigkeit sowie Anzahl der Früchte ändert sich das jedoch.

Fruit Ninja: Virtuelles Obst zerstückeln

Erhöht wird der Schwierigkeitsgrad auch dadurch, dass sich unter die hochgeworfenen Früchte auch ab und zu eine oder mehrere Bomben mischen können, die auf keinen Fall mit dem virtuellen Ninja-Schwert getroffen werden dürfen. Zudem muss man alle hochgeworfenen Früchte auch zerschneiden. Lässt man zuviele Früchte ungeschnitten wieder zu Boden fallen, ist das Spiel vorbei. Fruit Ninja ist für 79 Cent im App Store zu haben.

Doodle Jump: Innovatives Plattformhüpfen auf dem iPhone

Doodle Jump ist ebenfalls eines der beliebtesten Spiele für das iPhone, und hat ein ähnlich einfaches Spielprinzip wie Fruit Ninja: Durch Neigen des iPhones steuert man den sogenannten Doodler. Der Doodler ist ein ewig hüpfendes Etwas, welches sich über verschiedene, vertikal angeordnete Plattformen bewegt. Ziel ist es, die kleine Spielfigur immer weiter nach oben zu bringen. Auf dem Weg dorthin warten zahlreiche Gefahren. Dazu gehören brüchige Plattformen, die auseinanderbrechen, wenn sie betreten werden und vor allem zahlreiche Monster. Letztere können mit einem Schuss aus der Nasenkanone (!) aus dem Weg geräumt werden.

Doodle Jump: Mit dem Doodler immer höher springen

Auf manchen Plattformen befinden sich auch kleine Boosts wie Sprungfedern oder ein kleiner Helikopterhut, mit dem es zeitweise etwas schneller voran geht. Wer eine Plattform verpasst, segelt gnadenlos in die Tiefe und das Spiel ist vorbei. Witzig: Am rechten Seitenrand wird auf Wunsch öffentlich markiert, wie weit man es nach oben geschafft hat. So hat man den Highscore immer im Blick. Die Vollversion von Doodle Jump kostet 0,79 Euro im App Store.

Bild: Online-Magazin und Print-Ausgabe auf dem Smartphone

Deutschlands größte Tageszeitung ist ebenfalls im App Store vertreten: Für 79 Cent kann man sich die App der Bild auf sein iPhone laden. Der Umfang der Anwendung ist dabei recht ordentlich: Neben allen Nachrichten von Bild.de gibt es auch eine integrierte Leser-Reporter-Funktion. Damit können Bilder direkt vom iPhone aus an die Bild-Redaktion gesendet werden und Nutzer am Leser-Reporter-Programm teilnehmen. Auch können in der App zahlreiche Push-Nachrichten eingestellt werden. So kann man sich beispielsweise benachrichtigen lassen, wenn der Lieblings-Bundesligaverein ein Tor geschossen hat. Ein personalisierbarer Startscreen sowie zahlreiche weitere Features und Inhalte sind ebenfalls an Bord.

Bild: Die Bildzeitung auf dem iPhone lesen

Mit dem einmaligen Kauf zum oben genannten Preis ist es bei der Bild-App jedoch nicht getan: Um alle Inhalte der App dauerhaft abrufen zu können, wird eine monatliche Abogebühr fällig. Diese schlägt mit 1,59 Euro zu Buche. Für monatlich 3,99 Euro bekommt man zusätzlich gegen 22.00 Uhr eine PDF mit der Bildzeitung des Folgetages auf das iPhone gesendet. Für Leser, die sich ohnehin eine Bildzeitung kaufen würden, könnte die PDF-Version also ein günstiger Ersatz sein.

Foto Tresor: Private Bilder "wegschließen"

Auf einem iPhone können eine Menge sensibler Daten gespeichert sein: E-Mails, Office-Dokumente oder Bilder bis hin zu Passwörten oder Zugängen, etwa zum Google-Konto. Den Schutz der auf dem Smartphone gespeicherten Bilder hat sich die App Foto Tresor auf die Fahnen geschrieben. Die Anwendung erlaubt es, ausgewählte oder alle Fotos auf dem iPhone mit einem Passwortschutz zu versehen. Dazu können beispielsweise mit der App selbst Bilder geknipst werden. Diese sind dann automatisch geschützt.

Foto Tresor: Private Bilder schützen

Bereits vorhandene Fotos können nachträglich mit der App geschützt werden. Per Import kopiert Foto Tresor die Bilder aus dem Standardordner in einen geschützten Bereich. Nachdem die Bilder anschließend an der originalen Stelle gelöscht wurden, sind sie nur noch in der per Passwort geschützten App verfügbar. Foto Tresor ist für 79 Cent im App Store zu haben.

iKamasutra: Kamasutra-Stellungen in der Hosentasche

Sex sells - auch auf dem iPhone: Über neun Millionen mal wurde die App iKamasutra bereits heruntergeladen. Die meisten User dürften sich dabei für die Gratisversion iKamasutra Lite entschieden haben. Diese bietet 30 verschiedene Stellungen, die in unterschiedlichen Kategorien eingeordnet und "professionell" beschrieben sind. Wer möchte, kann sich beim Durchlesen auch indische Sitar-Musik anhören. Anschauliche Bilder sind ebenfalls enthalten - wer jedoch nacktes Fleisch erwartet, wird enttäuscht: Apple ist nicht gerade für seine Freizügigkeit bekannt, weshalb sich iKamasutra bei der Darstellung der Stellungen auf Strichmännchen beschränkt.

iKamasutra: iPhone schütteln und Zufallsstellung anzeigen lassen

Wem die 30 Stellungen nicht ausreichen, kann sich für 0,79 Euro auch die Vollversion gönnen. Bei Bedarf gibt es gegen Aufpreis auch noch mehr Stellungen zum Download. Egal ob Gratis- oder Vollversion: Wer das iPhone bei gestarteter Kamasutra-App kräftig schüttelt, bekommt eine Zufallsstellung angezeigt.

Angry Birds: Vögel gegen Schweine

Bei den 50 besten iPhone Apps darf Angry Birds natürlich nicht fehlen. Das Spiel gehört in vielen Ländern zu den Top-Downloads - und für viele Spieler zu einem der lustigsten Zeitfresser überhaupt. Das Spielprinzip hört sich verrückt an, ist einfach erklärt und manchmal unheimlich schwer umzusetzen: Ein oder mehrere gemeine Schweine haben sich pro Level in einem mehr oder weniger komplexen Verschlag aus Holzbalken und Steinen verschanzt. Der Spieler muss virtuelle Vögel in einer Steinschleuder einspannen und den Holzverschlag sowie die Schweine zerstören.

Angry Birds: Mittlerweile schon ein Klassiker auf dem iPhone

Dank ausgefeilter Physik-Engine und witziger grafischer Umsetzung ist das Spiel ein Hit geworden. Man kann sich schon schwarz ärgern, wenn man mal wieder das dreckige Lachen der grünen Schweine hört -  und das Level neustarten muss. 79 Cent werden im App Store für Angry Birds fällig. Wer möchte, kann sich zunächst auch eine abgespeckte Gratisversion laden.

GarageBand: Aufnahmestudio für unterwegs

Wer Spaß daran hat, eigene Songs zu schreiben und auch gleich einzuspielen, kann dies mit der mobilen Version von GarageBand auch unterwegs tun. Das Mini-Tonstudio erlaubt es, mit zahlreichen virtuellen Instrumenten zu experimentieren. So kann man per Multitouch beispielsweise eine Klavier- oder Orgeltastatur simulieren. Auch ein Schlagzeug oder Gitarre und Bass lassen sich über den Touchscreen spielen. Wer nach etwas Herumexperimentieren eine schöne Melodie gefunden hat, kann die einzelnen Instrumente auch gleich auf bis zu acht Spuren aufnehmen.

Garage Band: Musik auf dem iPhone produzieren

Die aufgenommenen Spuren der Instrumente lassen sich anschließend zu einem Song arrangieren. Als Ergebnis kommt sicher kein perfekt aufgenommenes Musikstück heraus. Zum spontanen Festhalten von Ideen eignet sich GarageBand jedoch super. Wer möchte, kann die abgespeicherten Projekte auch mit der GarageBand-Version auf dem Mac weiterbearbeiten oder den fertigen Song in seine iTunes-Bibliothek laden. Die App schlägt mit 3,99 Euro zu Buche.

SMS Klingeltöne: Individuelle Klingeltöne auf das iPhone spielen

Ja, Klingeltöne sind auch in Zeiten von Smartphones immer noch ein Thema. Auch wenn es manch einer unglaublich finden wird: Es gibt auch heute noch Menschen, die sich stundenlang damit beschäftigen können, Töne für Anruf, SMS, eingehende E-Mails und sonstige Meldungen ihres Mobiltelefons auszuwählen. SMS Klingeltöne ist ein sehr beliebtes Werkzeug dazu. Tausendfach aus dem AppStore heruntergeladen, bietet die Minianwendung in der Gratisversion gut 50 Töne an, die - anders als der App-Name vermuten lässt - nicht nur für eingehende SMS, sondern auch für alle anderen akustischen Meldungen ausgewählt werden können. Wer 79 Cent investiert, bekommt die Vollversion mit rund 100 Tönen.

SMS-Klingeltöne: Neue Sounds für das iPhone

Das Zuweisen der einzelnen Sounds zu einem Ereignis auf dem iPhone ist allerdings nicht ganz so einfach und funktioniert nur über den Umweg mit iTunes: Zunächst müssen die Sounds in der App markiert werden. Danach wird das iPhone an den Rechner angeschlossen und die markierten Töne werden per iTunes auf dem eigenen Rechner gespeichert. Im nächsten Schritt werden die lokal abgelegten Sounddateien, ebenfalls mit iTunes, in einen anderen Ordner auf dem iPhone kopiert. Das ist vergleichsweise umständlich, geht jedoch derzeit nicht anders. Die Entwickler von SMS Klingeltöne haben deshalb für den gesamten Ablauf ein Video produziert, in dem die einzelnen Schritte noch einmal erklärt werden.

FatBooth: "Dicke" Version von Portraitfotos erstellen

Sie wollten schon immer einmal wissen, wie Sie aussehen, wenn Sie ein paar Pfund zuviel auf den Rippen haben? Probieren Sie einmal FatBooth aus. Mit der App können Portraitfotos aufgenommen werden, die anschließend automatisch so verändert werden, dass die aufgenommene Person stark übergewichtig aussieht. Das geht recht einfach: Im ersten Schritt wird ein Portraitfoto mittels der App aufgenommen. FatBooth funktioniert dabei am besten, wenn eine Frontalaufnahme des Gesichts gemacht wird. Im nächsten Schritt müssen in der App einige Stellen im Gesicht markiert werden.

FatBooth: Portraitbilder mit Übergewicht

So muss man der App beibringen, wo beispielsweise die Augen oder das Kinn auf dem gerade aufgenommenen Bild sind. Dann muss das iPhone nur noch kurz geschüttelt werden und FatBooth macht seinen Job und generiert ein entsprechend verändertes Foto. Das Ergebnis ist meist sehr gut und sorgt insbesondere beim Fotografierten - je nach Selbsthumorfähigkeit -  für Entsetzen oder Belustigung. Das Foto kann anschließend gespeichert oder versendet werden. FatBooth ist für 0,79 Euro im App Store zu haben. Für den gleichen Preis gibt es von dem selben Entwickler auch die App AgingBooth, die den Fotografierten altern lässt.

Splinter Cell Conviction: Sam Fisher mobil

Seit 2002 gehören die Splinter Cell-Spiele zu den beliebtesten Actiongames auf verschiedenen Plattformen. Mit "Conviction" gibt es auch für das iPhone ein Spiel aus der Serie. Das Spielprinzip ist ähnlich wie bei den Versionen für den PC oder diverse Spielkonsolen: Der Spieler steuert einen mit Hightechwaffen ausgerüsteten Elitesoldaten und muss zahlreiche Einsätze meistern. Dabei agiert der Held meist im Verborgenen und versucht möglichst unentdeckt zu bleiben. Wer den Stealth-Shooter bereits auf dem PC oder einer Spielekonsole gezockt hat, wird sich schnell zu Hause fühlen.

Splinter Cell Conviction: Sam Fisher in der Hosentasche

Auch in Splinter Cell Conviction schleicht und klettert Sam Fisher durch dunkle Ecken und hat jede Menge Moves und Tricks parat, um böse Buben auszuschalten. Die Steuerung erfolgt per Multitouch direkt auf dem Screen und ist recht gut gelöst: Mit dem linken Daumen bedient man ein virtuelles Steuerkreuz, um die Spielfigur in alle Richtungen zu bewegen. Mit dem rechten Daumen steuert man die Blickrichtung der Kamera sowie kontextabhängige Buttons, zum Beispiel zum Schießen oder Klettern. Die Vollversion des Spiels ist für 3,99 Euro zu haben und umfasst 11 Level. Wer sich unsicher ist, lädt sich zunächst die kostenlose Free-Version, die ein Level als Demo bietet.

iHandy Taschenlampe: Erhellende App zum Nulltarif

Seit dem iPhone 4 hat Apple in sein Smartphone einen LED-Blitz integriert, der beim Schießen von Fotos für genügend Licht sorgen soll. Die App iHandy Taschenlampe kann diesen LED-Blitz dauerhaft einschalten und verwandelt das iPhone so in eine passable Lichtquelle. Die LED leuchtet dabei erstaunlich hell und leistet in dunklen Kellern oder auf Waldwegen gute Dienste. Allzu lang darf der Waldweg allerdings nicht sein: Der permanente Einsatz der LED geht ziemlich auf den Akku. Ein- und ausgeschaltet wird die LED mittels eines großen Buttons auf dem Display.

iHandy Taschenlampe: Erleuchtung für das iPhone

Neben dem Dauerlicht kann die App auch SOS-Signale oder andere Lichtzeichen senden. Wer nicht im Besitz eines iPhone 4 - und damit eines LED-Blitzes - ist, kann mit der App My Pocket Light das Display des iPhones in weißer Farbe erleuchten lassen. Das erzeugt zwar nicht so helles Licht wie die LED, hilft im Notfall aber auch weiter. Die Gratis-App kann zudem verschiedene andere Lichteffekte auf das Display zaubern. Übrigens: Wer im App-Store einfach mal "Taschenlampe" oder "Flashlight" eingibt, findet zahlreiche weitere "erleuchtende" Apps mit teils umfangreichen, zusätzlichen Leucht- und Blinkfunktionen.

Shazam: Wie heißt der Song nochmal?

Schon mal erlebt? Sie sitzen im Auto und hören gerade ein Musikstück, welches Ihnen super gefällt. Sie fragen sich natürlich sofort, wie der Song heißt und wer der Interpret ist. Wer sein iPhone dabei hat, kann in diesem Fall schnell anhalten und die App Shazam starten. Die Anwendung macht nichts anderes, als Interpret und Musiktitel eines Songs anzuzeigen. Dazu muss nach dem Start von Shazam lediglich ein riesiger, zentral auf dem Display angeordneter Button gedrückt werden und die App fängt an, dem gerade laufenden Musikstück "zuzuhören".

Shazam: Wie heißt der Song nochmal? Shazam gibt die Antwort.

Das Radio muss also eingeschaltet sein und der Song, um den es geht, muss in ausreichender Lautstärke gerade laufen. Shazam lauscht dann eine Weile und zeigt anschließend die Informationen zu dem Titel an. Wer den Song kaufen möchte, bekommt auch gleich eine Verknüpfung zum iTunes-Store angeboten. Shazam gibt es in mehreren Versionen von gratis bis 4,99 Euro, die sich in ihrem Funktionsumfang unterscheiden. Das schnelle und treffsichere Erkennen von Musikstücken ist jedoch bei jeder Version an Bord.

Skobbler: Günstige Navigations-App

Seit der 3G-Version ist jedes iPhone mit einem GPS-Modul ausgestattet. Da macht es natürlich Sinn, auch eine Navigationssoftware für das Smartphone anzubieten. Schließlich hat man das iPhone ohnehin immer dabei  - warum also ein zusätzliches Gerät zur Navigation anschaffen? Mittlerweile gibt es mehrere Anbieter für Navigations-Apps auf dem iPhone. Skobbler ist jedoch der Anbieter mit dem aggressivsten Kampfpreis: Ganze 1,59 Euro will die Skobbler GmbH für ihre App haben. Wer die bezahlt, kann mit seinem iPhone navigieren. Und das funktioniert nicht schlecht: Wie von anderen Navis gewohnt, bekommt man den Straßenverlauf angezeigt und eine freundliche Stimme weist den sicheren Weg zum Ziel.

Skobbler: Günstige Navigation auf dem Handy

Gegenüber vielen anderen Navigations-Apps hat Skobbler jedoch eine Besonderheit: Grundsätzlich benötigt die App zum Navigieren eine permanente Verbindung zum Internet. Diese ist notwendig, da Skobbler sich einzelne Kartenausschnitte bei Bedarf auf das Smartphone lädt. Dies hat den Vorteil, dass der iPhone-Speicher nicht mit massenhaft Kartendaten befüllt wird, welche man unter Umständen nur selten benötigt. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass die Navigation durch Gebiete, welche mobilfunktechnisch schlecht erschlossen sind, nicht immer funktioniert. In der neuesten Version bietet Skobbler jedoch auch den Download von einzelnen Länder- oder Kontinentkarten an.

Pflanzen gegen Zombies: Mobile Echtzeitstrategie

Dieser Name ist Programm: Im Spiel Pflanzen gegen Zombies verteidigt der Spieler sein Haus gegen angreifende Zombies. Dazu benutzt er jedoch nicht etwa Schusswaffen, Panzer oder Flammenwerfer, sondern - Pflanzen. Insgesamt 26 verschiedene Arten von Zombies versuchen, das eigene Haus anzugreifen, darunter Exoten wie Stabhochsprungzombies oder Schnorchelzombies. Zur Verteidigung stehen dem Spieler immerhin knapp 50 verschiedene, teils fleischfressende Pflanzen zur Verfügung, die den Zombies entgegenwirken. Diese müssen, je nach angreifender Zombieart, geschickt gepflanzt werden und verteidigen dann im besten Fall das eigene Heim.

Pflanzen gegen Zombies: Echtzeitstrategiespiel für unterwegs

Pflanzen gegen Zombies kann dabei durchaus als Echtzeitstrategiespiel bezeichnet werden: Zwar hat der Spieler bei Weitem nicht die Möglichkeiten eines World of Warcraft. Trotzdem muss der Spieler strategisch vorgehen und die einzelnen Stauden wohlüberlegt einsetzen. 2,39 Euro werden im App Store für Pflanzen gegen Zombies fällig.

Minecraft: Unterwegs Welten erschaffen

Wer Minecraft das erste mal sieht, könnte denken, das Spiel sei von 1995: Die gesamte Spielewelt besteht aus groben Würfeln, aus denen Berge, Täler, Wiesen und Bäume geformt sind. Jeder der Würfel ist mit einer extrem groben und pixeligen Textur versehen, die das Spiel noch einmal älter aussehen lässt. Doch der erste Eindruck trügt. Minecraft ist ein brandneues Spiel, welches auf Java basiert und derzeit für zahlreiche Plattformen verfügbar ist. Die grafische Gestaltung ist absichtlich so abstrakt gehalten. Das Besondere an den Würfeln: Jeder von ihnen kann als Ressource abgebaut und weiterverarbeitet werden. So kann beispielsweise von einem Baum gewonnenes Holz zum Hausbau verwendet werden.

Minecraft: Spielclient für das iPhone

Die Spielwelt von Minecraft wird zufallsgeneriert und kann durch den oben beschriebenen Abbau von Ressourcen sowie den Bau von Gebäuden sowie weitere Landschaftsveränderungen stark beeinflusst werden. Das Spiel hat kein eigentliches Ziel, der Spieler kann sich jedoch tagelang die Zeit damit vertreiben, die frei zugängliche, riesige Spielewelt zu erkunden oder zu verändern. Minecraft ist in einer kostenlosen Lite- sowie in einer Vollversion für 5,49 Euro zu haben.

Weather XXL: Die Wettervorhersage immer dabei

Wetter.com ist eine der beliebtesten deutschsprachigen Webseiten, wenn es um das Thema Wetter geht. Für das iPhone bieten die Macher auch eine passende App an. In Weather XXL kann die Wettervorhersage für mehrere Standorte verwaltet werden. Einzelne Standorte können einfach über die Postleitzahl oder den Namen des Ortes gesucht und gefunden werden. Alternativ kann Weather XXL auch die Position des iPhones per GPS bestimmen und das Wetter sowie die Voraussage für den aktuellen Standort ausgeben.

Weather XXL: Wettervohersage immer dabei

Für die einzelnen Standorte bietet die App eine Voraussage für bis zu 10 Tage an. Pro Tag kann zudem die Vorhersage für die einzelnen Tageszeiten abgerufen werden. Neben den Wetterinformationen für die Standorte gibt es auch aktuelle Wetterkarten und -videos für Deutschland und die einzelnen Bundesländer. Weather XXL kostet 1,59 Euro. Eine abgespeckte Version ist gratis im App Store erhältlich.

iHandy Wasserwaage: Must-Have für Handwerker

Hängt das Bild an der Wand schief oder gerade? Unter "echten Fachmännern" mit einem vermeintlich untrügerischen Augenmaß diskutiert man gern über aufgehangene Regale, Bilder oder Wandschränke. Wer sein iPhone in der Tasche hat, kann in solchen Situationen mit der App iHandy Wasserwaage glänzen. Einmal gestartet, wird eine virtuelle Wasserwaage angezeigt, die entsprechend auf die horizontale sowie vertikale Neigung des Handys reagiert. Die jeweilige Abweichung wird als simulierte Luftblase in einem mit Flüssigkeit gefüllten Röhrchen angezeigt. Zudem wird auch die Abweichung in Grad ausgegeben.

iHandy Wasserwaage: Nützliches Tool für Handwerker

Wer ganz genau arbeiten möchte, kann die virtuelle Wasserwaage sogar kalibrieren. Dazu muss das iPhone lediglich auf eine plane Fläche gelegt werden. Anschließend muss ein Kalibrierungsbutton in der App gedrückt werden, welche die Anzeige zurücksetzt. iHandy Wasserwaage ist kostenlos im App-Store erhältlich und eines von fünf Werkzeugen aus dem sogenannten Schreiner Toolkit. In der Sammlung von Mini-Tools sind weitere Apps wie ein Lot, ein Winkelmesser oder eine Richtwaage zusammengefasst. Das Schreiner-Toolkit ist für 1,59 Euro zu haben.

Battery Magic: Den Akku-Ladezustand genau kontrollieren

Das iPhone zeigt im Display oben rechts den aktuellen Ladezustand des Akkus an. Mithilfe eines kleinen Icons kann man ungefähr sehen, wie voll oder leer der Akku ist. Wenn nur noch 20 Prozent der gespeicherten Energie zur Verfügung stehen, meldet sich das iPhone zudem mit einem kurzen Hinweis, dass man das Handy bald mal wieder an die Steckdose klemmen könnte. Der Hinweis sagt jedoch nichts darüber aus, wie lange das iPhone tatsächlich noch nutzbar ist, bevor der letzte Rest an Energie verbraucht ist. Dies ist nämlich von der mehr oder weniger intensiven Nutzung des Handys abhängig. Wer viel spielt, Videos schaut oder gerade das Navi eingeschaltet hat, wird den Akku schneller leersaugen, als jemand, der das iPhone nur auf Standby in der Hosentasche mit sich trägt.

Battery Magic: Den Akku-Stand genau messen

Battery Magic ist eine App, die bezogen auf den Akkustand sowie die Anwendung ziemlich genau voraussagen kann, wie lange das iPhone noch Power hat. Anhand verschiedenster Anwendungsszenarien sagt Battery Magic beispielsweise voraus, dass mit einem Akkustand von 86 Prozent noch zwei Stunden und 52 Minuten gespielt, acht Stunden und 36 Minuten per WiFi im Internet gesurft oder 34 Stunden und 24 Minuten Musik gehört werden kann. Zahlreiche weitere Anwendungsfälle stehen zur Auswahl, was besonders bei knappem Akku sehr interessant sein kann. Auch die Aufladezeit, bis der Akku wieder prallvoll ist, sagt die App voraus. Battery Magic Elite ist für 79 Cent im App Store zu haben. Eine Basisversion mit geringerem Funktionsumfang ist kostenlos erhältlich.

iGoogDocs: Google Docs auf dem iPhone bearbeiten

Google bietet mit seinem Dienst Text & Tabellen eine prima Sammlung von browserbasierten Office-Tools. Ohne eine Installation können Office-Dokumente direkt im Browser erstellt, bearbeitet und online gespeichert werden. Der Vorteil dabei: Vorausgesetzt, man hat seinen Google-Account im Kopf, können die Dokumente von jedem beliebigen Rechner mit einem Internetanschluss aus bearbeitet werden. Auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten mit anderen Usern ist möglich. iGoogDocs macht Text & Tabellen auch für das iPhone zugänglich.

iGoogDocs: Google-Dokumente auf dem iPhone bearbeiten

Mit der App können alle bei Google gespeicherten Dokumente geöffnet und bearbeitet werden. Auch das Versenden einzelner Dokumente per E-Mail ist möglich. Praktisch: Wer ein Dokument nur als Ausdruck hat, kann mit dem iPhone ein Foto davon machen und per OCR automatisch in Text umwandeln lassen. Man sollte von der App zwar keine Wunder erwarten, als Notlösung ist die Texterkennung jedoch recht ordentlich. Die Weiterbearbeitung mit iGoogDocs klappt ebenfalls prima. Ist mal keine Internetverbindung vorhanden, können Dokumente auch lokal erstellt und bearbeitet werden. iGoogDocs kostet 1,59 Euro.

DB Navigator: Bahnverbindungen unterwegs finden

Die Bahn wird oft gescholten und an manchen Tagen von Millionen Kunden für ihre Unpünktlichkeit verflucht. Die iPhone-App der Deutschen Bahn AG kann sich jedoch sehen lassen: Schnell und zuverlässig sucht sie Verbindungen von A nach B heraus und zeigt auf Wunsch Abfahrts- und Ankunftspläne für Bahnhöfe auf dem Handy. Wer eine Zugverbindung finden möchte, muss dazu zunächst Abfahrts- und Ankunftsort eingeben. Auf Wunsch übernimmt die App den aktuellen Standort per GPS und sucht einen Bahnhof in der Nähe. Auch eine Abfahrts- oder Ankunftszeit lässt sich eingeben.

DB Navigator: Bahnverbindungen unterwegs finden

Wer alle Angaben gemacht hat, bekommt die entsprechenden Verbindungen angezeigt. Da die App alle Anfragen an einen zentralen Server sendet, muss das iPhone mit dem Internet verbunden sein. Die Ergebnisliste der Zugverbindungen ist übersichtlich gestaltet und gut lesbar. Auf Wunsch lassen sich auch alle Zwischenstationen und Umsteigeplätze einblenden. Über zwei Buttons am unteren Ende des Bildschirms können zudem frühere sowie spätere Verbindungen ausgegeben werden. Der DB Navigator ist kostenlos im App-Store erhältlich.

HandyTicket: Nie wieder Schwarzfahren

Während man mit dem DB Navigator einfach und schnell Zugverbindungen finden kann, lässt sich mit HandyTicket der dazu passende Fahrschein kaufen. Dies ist mittlerweile für 24 Nahverkehrsanbieter in Deutschland möglich. Wer die kostenlose App nutzen möchte, muss sich nach dem Download der Software zunächst registrieren. Dazu werden Name, Adresse und Kontonummer direkt in die App eingegeben. Nach erfolgreicher Registrierung muss vor dem Kartenkauf eine Verkehrsregion ausgewählt werden. HandyTicket kann dabei immer nur die Tarife eines Nahverkehrsanbieters anzeigen.

HandyTicket: Fahrkarte kaufen und auf das iPhone laden

Um herauszufinden, wie teuer ein Ticket ist, kann eine Zugverbindung gesucht werden. Dazu werden Start- und Zielort eingegeben und ähnlich wie der DB Navigator zeigt HandyTicket die passenden Verbindungen an. Dazu wird auch gleich eine Information zu der dazugehörigen Preisstufe ausgegeben. In wenigen Schritten kann anschließend beispielsweise ein Tages- oder Einzelticket gekauft werden. Das Ticket selbst wird als QR-Code an das Handy gesendet. Der fällige Betrag wird vom Konto oder der Kreditkarte abgebucht.

Djay: Virtuelle Turntables

Turntables sind schon eine feine Sache: Geübte DJs können damit nicht nur nahtlose Übergänge von einem Song zum nächsten mixen, sondern beispielsweise mittels Scratching auch jede Menge Loops und Effekte erzeugen. In der App Djay ist genau dies auch auf dem iPhone möglich. Djay bietet zwei virtuelle Plattenspieler sowie einen Mixer, Effekte und zahlreiche weitere Features. Durch die Multitouchbedienung ab iOS4 können die Plattenteller zeitgleich beeinflusst werden. Die Musikstücke kommen dabei aus der internen Mediathek.

Djay: Virtueller Plattenspieler zum Mixen und Scratchen

Wer nicht selbst mixen möchte, kann dies auch Djay überlassen: Die App mixt beispielsweise eine vorher zusammengestellte Playlist automatisch ineinander und nimmt alle Tempoanpassungen automatisch vor. Auch kann man sich zu einzelnen Songs die Geschwindigkeit mithilfe des internen Beat-Detectors anzeigen lassen. Wer will, kann die selbst oder automatisch zusammengemixten Songs auch gleich aufnehmen und auf der iPhone-Festplatte speichern. Djay ist für 0,79 Euro im App-Store zu haben.

>>Hier geht es zu den Plätzen 50 bis 26<<

Kommentare zu diesem Artikel

Netzwelt kürt die 50 besten aus über 425.000 Apps für Apples iPhone. Die folgenden Programme sind auf jeden Fall den Download wert und zum Teil sogar kostenlos im App Store erhältlich.

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  • Vera schrieb Uhr
    AW: Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1

    Für mich die beste APP zurzeit ist Measure Phone das "Zollstock" für das Iphone itunes.apple.com/de/app/measure-phone/id545684990?mt=8
  • Gogo schrieb Uhr
    AW: Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1

    Ist TowerDefense.

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Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1
Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1
Apples App Store ist prall gefüllt. Nicht jedes Mini-Programm ist aber einen Download wert. Netzwelt stellt daher die 50 besten iPhone-Apps vor.
http://www.netzwelt.de/news/90086-50-besten-iphone-apps-platz-25-1.html
2012-01-04 16:56:34
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/whatsapp-kurznachrichten-ueber-datennetz-senden10771.jpg
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Die 50 besten iPhone-Apps: Platz 25 bis 1