Sinkende Preise, neue Techniken
Smartphones aus Fernost: Panasonic, ZTE und Co. drängen 2012 auf deutschen Markt
Smartphones boomen. Das weiterhin starke Wachstum weckt bei vielen Unternehmen Begehrlichkeiten. Neben etablierten Herstellern wie Apple, RIM, Nokia, Samsung, HTC, Sony Ericsson, LG und Motorola buhlen 2012 weitere Hersteller, etwa Polaroid, Panasonic oder ZTE, um deutsche Kunden. Nutzer dürfen sich auf sinkende Preise und spannende Modelle freuen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Vorboten Huawei und Sharp
- 2ZTE - der unbekannte Riese
- 3Panasonic wagt Comeback
- 4Polaroid drückt auf die Preise
- 5Fazit
Einen ersten Vorgeschmack auf die Smartphone-Welle aus Fernost boten 2011 bereits die beiden Unternehmen Huawei und Sharp. Der chinesische Hersteller Huawei war lange Zeit für die Netzbetreiber Telekom und Vodafone als Auftragshersteller aktiv. Unter eigenem Namen verkaufte das Unternehmen in Deutschland höchstens mobile Hotspots und Surfsticks. Anfang September 2011 wagte Huawei dann mit dem Ideos X3 den Versuch, sich als Handy-Marke in Deutschland zu etablieren.
Vorboten Huawei und Sharp
Der Discounter Lidl brachte das Einsteiger-Smartphone zum Kampfpreis von 99 Euro auf den Markt, binnen weniger Stunden war das Modell vergriffen. Ein Achtungserfolg für Huawei, auf den auch etablierte Hersteller reagierten. Das Samsung Galaxy Y etwa rangiert mit knapp 120 Euro aktuell preislich nur noch knapp über dem Ideos X3. Konkurrent HTC schickte nach dem Verkaufsstart des Ideos X3 mit dem HTC Explorer ebenfalls ein Billig-Smartphone für unter 200 Euro ins Rennen.
Statt auf Kampfpreise setzte Sharp auf technische Überlegenheit. Nach jahrelanger Abstinenz witterte der japanische Hersteller mit dem 3D-Smartphone Aquos Phone SH80F die Chance, auf dem deutschen Handy-Markt wieder Fuß zu fassen. Der 3D-Effekt des Smartphones ließ die Konkurrenten LG Optimus 3D und HTC Evo 3D tatsächlich verblassen, zum Verkaufsschlager wurde das Sharp-Handy aber nicht. Dennoch dürften 2012 weitere Aquos Phones folgen.






