Für rund 140 Euro

MicW i266: Nierenmikrofon für Handys im Test

Das MicW i266 von Synthax eignet sich für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Dank Nierencharakteristik sind die Aufnahmen durchweg von höherer Qualität als die des eingebauten Mikrofons von iPhone und Co. Die Investition lohnt sich aufgrund des Preises aber nur für semiprofessionelle Anwender. 

Nierenmikrofon MicW i266 im Test: Geräteunterstützung - Das Aufsteckmikrofon mit Nierencharakteristik eignet sich zur Aufnahme für mobile Geräte wie dem iPhone und dem iPad. (Bild: netzwelt)
Das Aufsteckmikrofon mit Nierencharakteristik eignet sich zur Aufnahme für mobile Geräte wie dem iPhone und dem iPad. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verlängerungskabel im Lieferumfang
  2. 2Zusatzapps für Messtechniker
  3. 3Fazit

Audio-Aufnahmen sind dank eingebauter Mikrofone kein Problem für die meisten mobilen Endgeräte. Ob Interviews oder Musik - die Qualität der Messungen dürfte viele Anwender befriedigen. In bestimmten Aufnahmesitutationen kommt man mit dem internen Mikrofon aber nur bedingt weiter. Hier will der chinesische Hersteller BWSA mit seiner Marke MicW und dem aufsteckbaren Mikrofon i266 für das iPhone, iPad, iPod touch und andere Mobilgeräte mit Klinkenanschluss in die Bresche springen. Es soll sich besonders zur Aufnahme von Interviews, Musik oder Konferenzen eignen.

Dafür ist das i266 mit Nieren-Richtcharakteristik ausgerüstet - störende Signale sollen dadurch effizienter ausgeblendet und auch leise Geräusche besser aufgezeichnet werden. Zur Aufnahme wird das aus poliertem Edelstahl gefertigte Zubehör einfach in den 3,5 Millimeter-Klinkenanschluss des mobilen Endgerätes gesteckt. Vorbereitet ist es für den Einsatz nahezu aller Audioapps. Netzwelt testete das i266 mit der Apple-eigenen "Sprachmemo"-App und der kostenlosen Version der Diktat-App Dictamus auf einem iPhone 4.

MicW i266: Nierenmikrofon für mobile Endgeräte

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Nierenmikrofon MicW i266 im Test: Geräteunterstützung - Das Aufsteckmikrofon mit Nierencharakteristik eignet sich zur Aufnahme für mobile Geräte wie dem iPhone und dem iPad. (Bild: netzwelt)
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Das Aufsteckmikrofon mit Nierencharakteristik eignet sich zur Aufnahme für mobile Geräte wie dem iPhone und dem iPad. (Bild: netzwelt)

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Nierenmikrofon MicW i266 im Test: Anschluss - Das Mikrofon wird einfach in den Mini-Klinkenanschluss des jeweiligen Mobilgerätes gesteckt. (Bild: netzwelt)
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Das Mikrofon wird einfach in den Mini-Klinkenanschluss des jeweiligen Mobilgerätes gesteckt. (Bild: netzwelt)

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Nierenmikrofon MicW i266 im Test: Zubehör - Im Set liegt ein 2m-Verlängerungskabel und ein Splitkabel bei. Außerdem inbegriffen: ein Windschutz, eine Aluminiumhülle sowie eine Klammer zur Befestigung des Mikrofons. (Bild: netzwelt)
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Im Set liegt ein 2m-Verlängerungskabel und ein Splitkabel bei. Außerdem inbegriffen: ein Windschutz, eine Aluminiumhülle sowie eine Klammer zur Befestigung des Mikrofons. (Bild: netzwelt)

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Nierenmikrofon MicW i266 im Test: Windschutz - Der beiliegende Windschutz soll störende Geräusche bei widrigen Bedingungen ausfiltern. (Bild: netzwelt)
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Der beiliegende Windschutz soll störende Geräusche bei widrigen Bedingungen ausfiltern. (Bild: netzwelt)


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Verlängerungskabel im Lieferumfang

Das Ergebnis sind merkbar verbesserte Aufnahmen als mit dem internen Mikrofon des Apple-Smartphones. Stimmen zeichnet das i266 klarer auf als das interne Mikrofon. Störendes Rauschen beseitigt das Gerät zudem gekonnt, während das iPhone-Mikrofon weniger empfindlich reagiert. Das dürfte bei Aufnahmesitutationen unter schwierigen Bedingungen förderlich sein - etwa, wenn der Interviewpartner am Straßenrand steht und der Verkehrslärm ausgeblendet werden soll. Wenn der Wind um die Ohren pfeift, dient ein mitgelieferter Kunststoffaufsatz als grundlegender Schutz.

Zur Verlängerung legt der Hersteller zudem ein 2 Meter-Miniklinken-Kabel bei - sinnvoll vor allem, wenn der Nutzer sein i-Gerät mit einer Hülle schützt und das Mikrofon deshalb nicht in den 3,5mm-Anschluss passt. Ebenfalls im Lieferumfang befindet sich ein Splitkabel, das den parallelen Anschluss des i266 und eines Kopfhörers ermöglicht.

Zusatzapps für Messtechniker

Das i266 misst in der Länge 55 Millimeter und wiegt nur 16 Gramm - ein Transport selbst in der Hosentasche stellt also kein Problem dar. Auch zusammen mit der mitgelieferten Aluminiumhülle, die das Mikrofon sicher aufnimmt und zur Aufbewahrung dient, passt es in jede Jeans oder Jackentasche.

Hersteller MicW bewirbt das i266 mit einer Reihe von zusätzlichen Apps, die nicht im Lieferumfang inbegriffen sind. Dazu gehören die kostenpflichtigen Miniprogramme Hindenburg für die Produktion von Radiosendungen oder FourTrack zur Aufnahme von Kompositionen speziell für Musiker. Auch zusammen mit Messtechnik-Apps wie SignalScope oder SPLnFFT soll sich das i266 nutzen lassen, was vor allem für Ingenieure interessant sein dürfte. Getestet haben wir diese Miniprogramme allerdings nicht.

Fazit

Das i266 schickt sich aufgrund seiner Nierencharakteristik eher als idealer Partner für die Aufzeichnung von Sprache und Musik an als das interne Mikrofon mobiler Geräte. Gleichwohl ist der Preis für das Set von 140 Euro recht hoch. Deshalb dürfte das i266 vor allem für Nutzer interessant sein, die ein mobiles Gerät im Berufsalltag zur Audioaufnahme einsetzen. Für alle anderen dürfte die Leistung interner Mikrofone vollkommen ausreichend sein.

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