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Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm
Core i7-Prozessor und Radeon-Grafikkarte

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Durch den schmalen Rahmen um den matten Bildschirm herum fällt das Samsung 700Z5A nicht so groß aus wie andere 15,6-Zoll-Notebooks. Das Schreiben auf der Tastatur gestaltet sich trotzdem angenehm.

Nach dem Umbau der Notebook-Serien bei Samsung gehört das Chronos 700Z5A zu den Top-Modellen des Unternehmens - hinter den superflachen Geräte der 9er-Serie. Der Laptop steckt in einer hochwertigen Aluminiumhülle und verfügt über einen besonders schmalen Rahmen um den Bildschirm herum. In der getesteten Konfiguration verfügt der Rechner über flotte Hardware, die für die meisten Anwendungen völlig ausreicht.

Matter Bildschirm mit schmalen Rahmen

Samsung stattet das Chronos 700Z5A mit einem 15,6 Zoll großen Bildschirm aus, der von einem besonders dünnen Rahmen umgeben ist, wodurch das Notebook etwas kleiner ist als andere Modelle mit der gleichen Monitorgröße. Die matte Anzeige mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln strahlt zwar nicht so farbkräftig wie ein spiegelndes Display, eignet sich aber besser zum Arbeiten im Freien.

Als Prozessor verbaut Samsung in der getesteten Konfiguration 700Z5A-S03 einen mit 2,2 Gigahertz getakteten Intel Core i7 2675QM im 700Z5A. Für die Grafikberechnung ist eine Radeon HD 6750M von AMD zuständig, die bei geringem Rechenaufwand von einem weniger Strom verbrauchenden Intel HD-Grafikchip abgelöst wird.

Samsung 700Z5A im Test

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In dem Notebook stecken ein Core i7-Prozessor, ein Radeon HD 6750 M-Grafikchip und acht Gigabyte Arbeitsspeicher.

In dem Chronos-Notebook stecken acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Hybrid-Festplatte mit einem herkömmlichen Speicherlatz von 750 Gigabyte für Daten und einem acht Gigabyte großen SSD-Laufwerk, das den Bootvorgang und Programmstarts beschleunigen soll. Samsung installiert auf dem 700Z5A Windows 7 Professional und baut einen DVD-Brenner in den Laptop ein.

Flotter Prozessor und schnelle Festplatte

Im Benchmark-Test Cinebench brilliert der Core i7 mit stolzen 4,52 Punkten. Der schwächere Intel HD-Chip schafft 9,84 Bilder pro Sekunde und die Radeon HD 6750M stolze 28,47 Bilder pro Sekunde. Damit eignet sich der Samsung 700Z5A gut für Foto- und Videobearbeitung und macht auch bei aktuellen Spielen nicht sofort schlapp - allerdings darf der Spieler auch nicht mit den maximal möglichen Details rechnen.

Der Lithium-Polymer-Akku ist fest im 7005ZA fest verbaut und verfügt über acht Zellen und 5.400 Milliamperestunden. Die Batterie reichte unter nicht idealen Bedingungen - maximale Bildschirmhelligkeit und daueraktives WLAN - beim Filme schauen rund zweieinhalb und beim Arbeiten rund drei Stunden lang. Achtet der Nutzer auf den Stromverbrauch, verlängert sich die Akkulaufzeit.

Festplattengeschwindigkeit 8 GB SSD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
15,2 MB/sek.110,4 MB/sek.87,9 MB/sek.1,1 ms
Festplattengeschwindigkeit 750 GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
52,8 MB/sek.115,6 MB/sek.92,9 MB/sek.16,6 ms

Die HDD-Festplatte arbeitet schneller als viele andere Notebookmodelle und übertrifft im Test sogar das eigentlich als schneller einzustufende SSD-Laufwerk in Sachen Transferrate. Die Komponenten des 700Z5A arbeiten leise vor sind hin, sodass der Nutzer nicht mit störenden Geräuschen rechnen muss.

Angenehmes Tippen

Trotz des schmalen Rahmens um den Bildschirm bietet das Samsung 700Z5A noch genügend Platz für eine Tastatur mit Zahlenblock und angenehm große Handballenablagen. Durch eine Hintergrundbeleuchtung bleiben die schwarzen Tasten stets lesbar. Das Layout entspricht einer typischen Tastatur, wobei der Zahlenblock sehr eng an die übrigen Tasten herangerückt ist und die Pfeiltasten wie bei den meisten Notebooks schmaler ausfallen.

Die einzelnen Tasten lassen sich bequem drücken. Sie weisen einen weichen, mittellangen Hub und klare Druckpunkte auf, federn nach diesen aber noch leicht nach.

Das Touchpad ist direkt in die Handballenablage eingelassen, aber durch einen spürbaren Rand abgetrennt. Es reagiert schon auf leichte Berührungen. Die Touchpadtasten sind allerdings nicht vom Touchpad abgetrennt, sondern sie gehen nahtlos ineinander über. Für Rechts- und Linksklicks muss der Nutzer am unteren Rand drücken. Aufgrund fehlender Markierungen erfordert es etwas Übung, bis der Anwender genau weiß, wo welcher Bereich endet.

Schickes Gehäuse mit zahlreichen Schnittstellen

Das Gehäuse des Samsung 7000Z5A besticht durch sein edles Aluminium-Design, bei dem die Kunststoff-Teile auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Optisch bewegt sich das rund 2,4 Kilogramm schwere Notebook damit in der Nähe von Apples aktuellen MacBooks.

Samsung stattet das Notebook mit zwei USB-3.0-Anschlüssen und einem USB-2.0-Anschluss aus. Darüber hinaus verfügt das 700Z5A über einen HDMI- und einen Mini-VGA-Bildausgang, wobei dem Laptop ein Adapter auf eine herkömmliche VGA-Buchse beiliegt. Ein Kartenlesegerät, ein LAN-Anschluss sowie eine kombinierte Mikrofon- und Kopfhörer-Buchse runden die Schnittstellen ab. Darüber hinaus funkt der Rechner drahtlos per WLAN und Bluetooth.

Fazit: Gut, aber teuer

Samsung hat mit dem 700Z5A nicht nur ein schönes Notebook im Angebot, sondern gleichzeitig auch einen Rechner mit einer Rechenkraft, die für das Gros der denkbaren Anwendungen ausreicht. Wir halten dem Gerät mal zu Gute, dass die Probleme mit der Grafikkarte ein Einzelfall sind. Im Vergleich zu ähnlichen Notebooks fällt der Preis allerdings etwas hoch aus. Andere Geräte dieser Preisklasse verfügen zwar selten über einen entspiegelten Bildschirm, kommen dafür aber schon oft mit einem Blu-ray-Laufwerk daher.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung für die getestete Konfiguration 700Z5A-S03 beträgt 1.499 Euro. Online-Händler bieten das Notebook derzeit schon für rund 1.350 Euro an.

Kommentare zu diesem Artikel

Durch den schmalen Rahmen um den matten Bildschirm herum fällt das Samsung 700Z5A nicht so groß aus wie andere 15,6-Zoll-Notebooks. Das Schreiben auf der Tastatur gestaltet sich trotzdem angenehm.

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  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm

    Ein Update auf die neuste Catalyst-Version sollte hier inzwischen Abhilfe schaffen. www.netzwelt.de/download/6036-ati-catalyst.html Das Problem ist in dem Fall die AMD-Technologie PowerExpress gewesen, die nicht immer hundertprozentig entscheiden konnte, wann die volle Leistung erforderlich war und wann nicht. Vor allem dann, wenn das Notebook nicht an eine Steckdose angeschlossen war.

    Ich habe deine Frage an Jan Johannsen, unseren Notebook-Redakteur, weitergegeben. Leider ist er heute nicht da, aber morgen wird er bestimmt die Zeit finden, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. :)
  • Tester101010 schrieb Uhr
    AW: Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm

    Moin, ich wollte nachfragen, ob die Probleme mit der Grafikkarte reproduzierbar ist. Es sind vermehrt Probleme mit einem Einfrieren des Bildschirms zu lesen. MfG

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Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm
Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm
Ein Notebook mit mattem Bildschirm bietet sich vor allem zum Arbeiten im Freien an. Das Samsung 700Z5A eignet sich für fast alle Anwendungen und geht nur bei Spielen teilweise in die Knie.
http://www.netzwelt.de/news/90061-samsung-chronos-700z5a-test-hochwertiges-notebook-mattem-bildschirm.html
2011-12-31 12:00:55
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Samsung Chronos 700Z5A im Test: Hochwertiges Notebook mit mattem Bildschirm