ADAC Maps zeigt Stau-Infos in Echtzeit an
Vorgestellt: Der Kartendienst des ADAC
Der ADAC ist vor allem für seine "gelben Engel" bekannt, die bei einer Panne stets zur Stelle sind - und leider nur Mitgliedern kostenlos helfen. Im Netz sind dagegen alle Surfer gleich: Sie können kostenlos auf ADAC Maps zugreifen und dort deutlich leichter eine Reise planen, als es bei Google Maps derzeit möglich ist.

Inhaltsverzeichnis
- 1NAVTEQ-Material
- 2Interaktive Karten
- 3Sechs Kategorien
- 4Fazit
Google Maps hat sich zu einem der beliebtesten Online-Dienste überhaupt entwickelt, fast jeder Surfer dürfte schon einmal eine Route damit geplant haben. Allerdings fehlen Google Maps einige entscheidende Informationen: Baustellen, Staus und Tankstellen erscheinen ebenso wenig wie Umweltzonen und Fähren.
NAVTEQ-Material
Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (kurz ADAC) bietet eine kostenlose Alternative zum Marktführer Google Maps, die genau diese Informationen bereitstellt: Unter der Adresse maps.adac.de können Surfer einen Kartendienst aufrufen, der mit jedem halbwegs aktuellen Browser funktioniert und keine Erweiterungen wie zum Beispiel Flash oder Silverlight voraussetzt. Der Kartendienst steht auch Nicht-Mitgliedern offen, eine Registrierung ist nicht notwendig - aber optional möglich. ADAC Maps verwendet Kartenmaterial von NAVTEQ, einer Tochtergesellschaft von Nokia, das zum Beispiel auch bei Nokia Karten zum Einsatz kommt.

Interaktive Karten
ADAC Maps lässt sich genauso intuitiv bedienen wie Google Maps und Co.: Die Website ist in eine schmale Spalte für die Hauptfunktionen und den Bereich für die eigentliche Karte unterteilt. Nutzer können sich wie in anderen Kartendiensten vollkommen frei bewegen, zoomen und ihren Standort durch Ziehen der Maus anpassen. Im ersten Reiter, der sofort beim Aufrufen der Webseite geöffnet wird, können Nutzer eine Route anhand der Start- und Ziel-Adresse planen. Dabei ist es möglich, nicht sofort virtuell loszufahren, sondern zum Beispiel erst in zwei Wochen. In den Optionen berücksichtigt ADAC Maps zum Beispiel den Wunsch, Autobahnen oder Maut-Straßen gänzlich zu vermeiden. Auch der Fahrzeugtyp kann in die Route einbezogen werden.
Sechs Kategorien
Der ADAC Maps-Dienst ist aber nicht wegen der Basisfunktionen der Konkurrenz überlegen, sondern wegen der ergänzenden Informationen zu einer Route: So können Nutzer zum Beispiel anzeigen, welche Camping- und Rastplätze sich entlang der Stecke befinden und diese gleich vorab in ihren Reiseplan integrieren. Auch geplante Baustellen und selbst Staus werden in Echtzeit für die Berechnung des schnellsten Wegs einbezogen. Insgesamt besteht der Info-Reiter aus sechs Kategorien, die jeweils mehrere Optionen zu bieten haben: Neben Verkehr sind das Wetter und Aktuelles, Medien, Touren sowie Infos vor Ort und der ADAC selbst.

Fazit
ADAC Maps ist nicht nur für den Browser erhältlich, sondern kann seit einiger Zeit auch unterwegs aufgerufen werden: Neben einer App für iOS gibt es auch eine Android-Lösung, sodass die Mehrzahl der Smartphones und Tablets perfekt abgedeckt wird. ADAC Maps ist ein überaus praktischer Dienst, der besonders in der Ferien- und Reisezeit gute Dienste leistet - und eher eine Ergänzung als ein Ersatz für Google Maps ist.
