Microsoft: Rabatt-Programme für Studenten in der Übersicht
Programme
Für solche Studenten, die mit ihrem bestehenden PC zufrieden sind, kommt vielleicht ein anderes Rabattprogramm in Frage: Microsoft bietet das Betriebssystem Windows 7 für Studenten deutlich günstiger an. Einige Bildungseinrichtungen haben mit Microsoft eine Kooperation geschlossen, unter der Windows 7 für nur 35 Euro erworben werden kann, wenn eine gültige Lizenz für eine frühere Version (zum Beispiel Windows XP) existiert. An einigen Universitäten erhalten Studenten Windows 7 sogar komplett kostenlos. Alle anderen haben die Möglichkeit, Windows 7 Professional für derzeit 86 Euro direkt bei Microsoft zu kaufen.
Microsoft hat die Rabatte bei Office etwas übersichtlicher gestaltet: Mit der Academic-Version gibt es einfach eine weitere Variante von Office Professional 2010, die Studenten und andere Angehörige des Lehrkörpers nur 69 Euro kostet. Für die Bestellung ist, wie bei vielen anderen Programmen für Studenten auch, eine gültige Windows Live ID notwendig. Zum gleichen Preis ist übrigens auch Microsoft Office for Mac 2011 in einer Academic-Version erhältlich, sodass selbst Apple-Kunden von dem Programm profitieren. Wer nicht bei Microsoft direkt einkaufen möchte, kann eine rabattierte Office-Version auch bei einem dritten Händler bestellen.

DreamSpark
Neben den regulären Rabatt-Programmen, die eher aus der Marketingabteilung des Konzerns kommen dürften, betreibt Microsoft seit 2008 unter dem Namen DreamSpark ein Projekt, das Schülern und Studenten einen umfassenden kostenlosen Zugang zu hauseigenen Technologien ermöglicht. Dazu gehören nicht nur das Betriebssystem Windows und Office, sondern auch diverse Werkzeuge für die Entwicklung von Anwendungen, zum Beispiel das aktuelle Visual Studio. Auch die Datenbank SQL Server und das Programm Mathematics gehören zu DreamSpark, ebenso wie das Kinect SDK, Kodu Game Lab und noch viel mehr.
Fazit
Die Förderung von Studenten ist natürlich nicht uneigennützig: Microsoft sichert sich mit den vorgestellten Rabatten die Gunst einer Zielgruppe, die dann auch im späteren Berufsleben möglichst Programme aus Redmond verwenden soll. Das Interesse an Studenten ist derart groß, dass der Microsoft-Gründer Bill Gates höchstpersönlich DreamSpark vor knapp drei Jahren vorgestellt hat.






