Inklusive Shutterbrille und WLAN-USB-Dongle

Sharp LC-46 LE 830 E: 3D-Fernseher mit Quattron-Technik im Test

Auch beim LC-46 LE 830 E setzt Sharp auf die herstellereigene Quattron-Technologie, bei der zusätzlich gelbe Subpixel für bessere Farben sorgen sollen. Im Test glänzt der 46-Zöller zudem mit umfangreichem Farbmanagement und gutem Klang, erlaubt sich dafür aber Patzer im Bedienkonzept.

Schmale Einfassung, runde Kanten: der Sharp LC-46 LE 830 E. (Bild: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)
Schmale Einfassung, runde Kanten: der Sharp LC-46 LE 830 E. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Handhabung und Klang 
  2. 2TV-Bildqualität 
  3. 3Blu-ray-Sehtest 
  4. 4Fazit: Daumen runter
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Der 46-Zöller besitzt zwar drei USB-Schnittstellen, aber Aufnahmen auf USB-Festplatte sind dennoch nicht möglich. Immerhin kann man mit einem 1-Gigabyte-Stick das TV-Programm - abhängig von der Datenrate - bis zu maximal 19 Minuten zwischenspeichern, was für einen Gang in Küche oder Bad reicht. Der Mediaplayer kann zwar auch über einen Netzwerkstream Daten empfangen, bleibt dabei aber auf wenige Videoformate beschränkt. Über eine USB-Verbindung akzeptiert er immerhin die Videoformate H.264 und DivX. 

Das Internet-Portal hat Sharp von Philips übernommen, weshalb der Nutzer Zugriff auf spezielle Mediatheken von ARD, ZDF und Arte bekommt. Auch ein eigener Webbrowser ist an Bord, mit einer speziellen Kamera kann der Nutzer zudem Videotelefonate über Skype führen. Die Anzeige von YouTube-Clips funktioniert allerdings nur in SD-Qualität. 

Handhabung und Klang 

Bei der Menüdarstellung schlägt Sharp ungewöhnliche Wege ein - vor allem die winzig kleine Schrift nervt ungemein. Ohne näheres Heranrücken an den Bildschirm geht es kaum. Dafür wird - schwacher Trost - nicht das gesamte Bild verdeckt. Auch die Sendernavigation zeigt Schwächen, wobei an erster Stelle die fehlende Favoritenliste zu nennen ist. Zudem stehen in der normalen Liste nicht alle wichtigen Sender so weit vorne, wie sie eigentlich platziert sein sollten. Zumindest funktioniert die alphabetische Sortierung. Wesentlich besser gefällt der Klang: Für einen flachen Fernseher liefert der Sharp erstaunlich tiefe Bässe und transparente Höhen - beeindruckend. 

Die Tasten auf der Fernbedienung fallen teilweise zu klein aus. (Bild: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)
Die Tasten auf der Fernbedienung fallen teilweise zu klein aus. (Bild: netzwelt)

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