Zum ersten Mal seit 2008
Facebook: Gesponserte Meldungen im zentralen Newsfeed
Personalisierte Werbung ist nichts Neues für die Nutzer von Facebook. Nun jedoch plant das Soziale Netzwerk die Werbung nicht mehr nur am rechten Bildschirmrand zu schalten, sondern auch direkt im Hauptnewsfeed der Startseite laufen zu lassen.

Das Tech-Blog TechCrunch berichtet unter Berufung auf Quellen aus dem Sozialen Netzwerk, dass die Werbeanzeigen mit dem Zusatz "gesponsert" markiert und auf eine Meldung pro Tag und Nutzer begrenzt werden. Inhaltlich sollen sie sich an den Unternehmen und Produkten orientieren, die das Facebook-Mitglied bereits mag und entsprechend markiert hat.
Ohne Opt-out Option
Nutzern wird es den Informationen von TechCrunch zufolge allerdings nicht möglich sein, die Werbeanzeigen auszuschalten oder zu verhindern, dass die eigenen Aktivitäten im Sozialen Netzwerk zu Werbezwecken verwendet werden. Die entsprechende Meldung kann lediglich jeden Tag wieder aus dem Newsfeed gelöscht werden.
Für werbeinteressierte Unternehmen ist die neue Werbemöglichkeit eine einzigartige Möglichkeit Nutzer auf sich aufmerksam zu machen, denn im Gegensatz zu der Werbung, die sich derzeit noch am rechten Rand und im Ticker befindet, erscheint sie nun wie eine ganz normale Statusmeldung eines Freundes und ist optisch auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden.
Im Newsfeed ab Januar
Wie TechCrunch berichtet, soll die neue Darstellungsweise der Gesponserten Meldungen im Januar 2012 starten. Bereits zwischen 2006 und 2008 machte Facebook es werbenden Unternehmen möglich auf ihre Produkte im Hauptnewsfeed der Nutzer hinzuweisen. Damals entschied sich das Unternehmen jedoch dagegen PR-Meldungen weiterhin auf diese Weise zu integrieren, weil es "nicht natürlich wirke." In der mobilen Version von Facebook soll der neue Werbefluss zunächst nicht auftauchen.

Es wird Zeit, dass sich Open Source Netzwerke, wie Diaspora durchsetzen. Da gibt es keine Werbung und die eigenen Daten werden nicht verkauft.
Ein Grund mehr den Like-Button grundsätzlich zu ignorieren.
Das macvht mir Fakebug auch nicht sympatischer, im Gegenteil. Jetzt melde ich mich dort garantiert nicht mehr an. Wenn unsere Abofallenfreunde das nutzen ist mal wieder dem Betrug Tür und Tor geöffnet.