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Verkauf geplatzt: AT&T verzichtet auf Übernahme von T-Mobile USA Deutsche Telekom erhält Entschädigung in Milliardenhöhe

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Geldregen für die Deutsche Telekom. Der geplatzte Deal mit AT&T über den Verkauf von T-Mobile USA bringt dem Bonner Telekommunikationsunternehmen drei Milliarden US-Dollar sowie neue Geschäftsmöglichkeiten in Nordamerika ein.

Die Deutsche Telekom bleibt auf ihrer US-Tochter T-Mobile USA sitzen. Der US-Netzbetreiber AT&T tritt von der Kaufvereinbarung zurück, nachdem mehrere US-Regulierungsbehörden Bedenken angemeldet hatten. Die Deutsche Telekom erhält dafür eine Entschädigung in Milliardenhöhe.

T-Mobile USA bleibt in deutscher Hand. (Quelle: Screenshot)

Drei Milliarden US-Dollar muss der Telekommunikationsriese AT&T an den Telekom-Konzern überweisen. Die Zahlung sei laut der Deutschen Telekom eine "der höchsten jemals weltweit zwischen zwei Unternehmen vereinbarten Zahlungen für die Auflösung eines Kaufvertrages". AT&T wird den Vertrag vorraussichtlich noch in diesem Jahr überweisen.

Frequenzen und Roaming-Vertrag als weitere Entschädigung

Der geplatzte Deal bringt der Telekom noch weitere Vorteile: Ein Teil der Ausfallszahlung ist auch ein umfassendes Frequenz-Paket, das T-Mobile USA unter anderem Frequenzen in den Städten Los Angeles, Dallas, Houston, Atlanta, Washington, Boston, San Francisco, Phoenix, San Diego, Denver, Baltimore und Seattle beschehrt.

Weiterhin haben AT&T und T-Mobile USA eine mehrjährige Roaming-Vereinbarung zugunsten der Telekom-Tochter getroffen. Diese "ermöglicht dem Unternehmen künftig eine deutlich breitere Abdeckung der Bevölkerung und bessere Versorgung der Kunden mit breitbandigen Mobilfunkdiensten", teilte die Deutsche Telekom mit. Statt wie bislang 230 Millionen potentielle Kunden kann T-Mobile USA nun 280 Millionen US-Bürger erreichen.

39-Milliarden-Deal geplatzt

Ende März 2011 hatten die Deutsche Telekom und AT&T sich über einen Verkauf von T-Mobile USA geeinigt. Der US-Telekommunikationsriese wollte für die aktuelle Nummer vier auf dem US-Mobilfunkmarkt 39 Milliarden US-Dollar zahlen. Im ersten Halbjahr 2012 sollte der Deal abgeschlossen sein.

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Jan Kluczniok
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