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Force.com Sites: Teurer Cloud-Hosting-Dienst mit Homepage-Baukasten
Salesforce ist einer der wichtigsten Dienstleiter im Bereich Cloud Computing und spielt in einer Liga mit Microsoft, Oracle und anderen Branchengrößen. Nur die wenigsten Nutzer wissen, dass es neben dem klassischen Salesforce CRM ein Programm namens Force.com Sites gibt, mit dem sich Webseiten erstellen lassen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Cloud-Angebot
- 2Hohe Gebühren
- 3Die Testversion
- 4Fazit
Für den Aufbau einer eigenen Webseite ist es längst nicht mehr notwendig, sich mit HTML, CSS und Co. zu beschäftigen. Aufwändig ist allenfalls noch der Betrieb der technischen Infrastruktur - und leider ist es üblich, dass selbst teure Hosting-Pakete bei außergewöhnlich vielen Besuchern schneller zusammenbrechen.
Cloud-Angebot
Dieses Problem versuchen Anbieter sogenannter Grid- und Cloud-Hosting-Dienste zu vermeiden. Ein Angebot sticht aus den zahllosen Angeboten ganz besonders heraus: Force.com Sites aus dem Hause Salesforce. Der Baukasten basiert vollkommen auf der Cloud-Infrastruktur des Unternehmens aus San Francisco und ist neben AppForce und ISVforce eines der drei integralen Komponenten von Force.com. Die Idee hinter Force.com Sites ist schnell erklärt: Das Angebot verbindet hochverfügbares Hosting, bei dem sich Nutzer nicht ansatzweise mit der komplexen Administration eines Servers beschäftigen müssen, mit einem praktischen Design-Werkzeug, das ansprechende Webseiten auch für im Webdesign unerfahrene Laien ermöglicht.

Hohe Gebühren
Auf den ersten Blick klingt diese Idee vielversprechend, jedoch dürften die Preise dann einen großen Teil der potentiellen Nutzer abschrecken: Für eine neue Webseite berechnet Force.com Sites den stolzen Preis von monatlich 1.625 US-Dollar, was knapp 1.250 Euro entspricht. Zusätzlich fallen für jeden Nutzer, der zusätzlich zum Besitzer der Seite Inhalte pflegen will, 125 US-Dollar an. Trotzdem lohnt sich das Angebot schon für nur mittelmäßig beliebte Webseiten: Force.com Sites bietet nämlich nahezu unbegrenzten Speicherplatz, eine Datenbank und garantierte Verfügbarkeit. Außerdem wird jede Force.com Sites-Website automatisch über ein CDN ausgeliefert, das sich sonst nur große Firmen für die turboschnelle Bereitstellung ihre Seiten leisten können. Bei anderen Webhosting-Anbietern fallen schnell ähnlich hohe Gebühren für mehrere Server und ein CDN an.
Die Testversion
Für ambitionierte Webdesigner ist Force.com Sites also durchaus einen Blick Wert - zumal der Dienst ja auch temporär gebucht werden kann, wenn die enorme Leistung nur für wenige Monate benötigt wird. Wer Force.com Sites erst einmal in Ruhe testen will, kann sich für die 30-Tage-Testversion des Dienstes anmelden: Dazu ist lediglich die Angabe einiger persönlicher Daten notwendig, eine Kreditkarte ist nicht notwendig - und die Testphase endet auch automatisch. Nach einer kurzen Bestätigung ihrer E-Mail-Adresse und der ersten Anmeldung fragt Force.com Sites die Basiskonfiguration ab und startet auf Wunsch den Website-Baukasten. Dieser ermöglicht es, optisch ansprechende Seiten an Hand einer Vorlage zu erstellen und sie per Drag-and-Drop mit individuellen Design-Elementen auszustatten. Sehr löblich ist, dass Force.com Sites standardkonforme Webseiten erzeugt.

Fazit
Force.com Sites ist im Moment noch sehr teuer - verglichen mit anderen Hosting-Lösungen, die hohe Skalierbarkeit und ein eigenes CDN bieten, aber geradezu ein Schnäppchen. Außerdem plant Salesforce nach Branchengerüchten, die Preise für Force.com Sites in naher Zukunft zu senken und den Hosting-Dienst stärker an andere Produkte aus dem eigenen Haus anzubinden.

Ich kann www webvisitenkarte net empfehlen. Komisch, dass immer nur über amerikanische Anbieter berichtet wird, obwohl es hierzulande viel bessere Homepage Baukasten Lösungen gibt. Grüße, Marten K.