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Vorgestellt: Bildbearbeitung mit PhotoLine 17 Günstige Bildbearbeitung für Windows und Mac OS X

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Wer eine Bildbearbeitung für Windows sucht, sollte sich auch Abseits von Photoshop und Co. umsehen: Das Programm PhotoLine 17 bietet spannende Neuerungen und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

PhotoLine ist eine praktische Bildbearbeitung für Windows und Mac OS X. (Quelle: Screenshot)

Die Bildbearbeitung PhotoLine wurde kürzlich in Version 17 veröffentlicht und bleibt weiterhin ihrem Konzept treu, professionelle Funktionen leicht verständlich zu verpacken. Das Programm ist sowohl für Windows, als auch für Mac OS X erhältlich und mit einem Preis von 60 Euro recht günstig im Vergleich zur Konkurrenz.

Adobe beherrscht mit Photoshop den Markt für Bildbearbeitung wie kaum ein anderer Software-Anbieter und lässt sich seine Programme fürstlich entlohnen. Allerdings kann kaum ein Nutzer Photoshop gänzlich ausreizen, weshalb insbesondere private Anwender ohne Sorgen zu einer günstigen Alternative greifen können.

Neue Version 17

Neben Adobe Photoshop Elements kommt zum Beispiel PhotoLine in Frage, das von einer deutschten Firma entwickelt wird. Mit einem Lizenzpreis von 59 Euro ist das Programm für jeden Nutzer erschwinglich, Besitzer einer alten Version können auf die aktuelle Ausgabe für 29 Euro wechseln. Für eine Lizenz, die auf mehreren Systemen genutzt werden darf, können Nutzer einen Rabatt beim Hersteller anfragen - die Preise sind nicht öffentlich einsehbar. Für alle Nutzer, die das Programm vor dem Kauf erst in Ruhe ausprobieren möchten, ist eine Testversion erhältlich. Sie kann 30 Tage ohne gravierende Einschränkungen genutzt werden.

Betriebssysteme

Auch in der aktuellen Version läuft PhotoLine noch auf älteren Rechnern, da weiterhin auch das Betriebssysteme Windows 2000 unterstützt wird. Natürlich gibt es auch mit Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7 keine Probleme, selbst unter der Developer Preview von Windows 8 konnte die alternative Bildbearbeitung genutzt werden. Neben der Windows-Version (32- und 64-Bit) gibt es eine Variante für den Macintosh, die ab Mac OS X 10.4 alias Tiger lauffähig ist, die aber leider nur den neuen Vollbildmodus und noch nicht Versionen in Lion nutzen kann. Der Hersteller empfiehlt für PhotoLine 17 mindestens 512 Megabyte Arbeitsspeicher und eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln - der Betrieb auf kleinen Netbooks kann also unter Umständen Probleme hervorrufen.

PhotoLine bietet spannende Effekte und Filter, zum Beispiel für Rahmen. (Quelle: Screenshot)

Funktionsumfang

Die Oberfläche von PhotoLine erinnert teilweise an eine Mischung aus Adobe Photoshop, CorelDRAW und Microsoft Paint - und genau darin liegt eine der Stärken der Anwendung, da sich Umsteiger sehr schnell zurechtfinden werden, egal welche Software sie zuvor genutzt haben. PhotoLine zeigt dem Nutzer zwei Werkzeugleisten am linken und oberen Rand des Fensters, während im rechten Bereich zahlreiche Dialogfenster mit Einstellungen und Optionen angeboten werden. Sie lassen sich frei auf der Oberfläche bewegen, öffnen und schließen, sodass der Nutzer PhotoLine flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Der eigentliche Funktionsumfang hält nur wenige Überraschungen bereit: Zeichen-, Füll- und Auswahlwerkzeuge funktionieren wie gewohnt. In der neuesten Version haben die Entwickler Masken und Ebenen verbessert.

Natürlich besitzt PhotoLine auch eine Export-Funktion fürs Web. (Quelle: Screenshot)

Fazit

PhotoLine 17 ist eine exzellente Bildbearbeitung, die bei grundlegenden Funktionen durchaus mit Photoshop mithalten kann. Im Vergleich mit der 100-Euro-Klasse um Photoshop Elements und Co. überzeugt PhotoLine nicht nur durch den geringeren Preis, sondern auch die Unterstützung von Windows und Mac OS X gleichermaßen.

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Markus Franz
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