Pegatron Corp.

61 Verletzte: Explosion bei chinesischem Apple-Zulieferer

Bei einer Explosion in einer chinesischen Fabrik des Apple-Zulieferers Pegatron Corp in der Nähe von Shanghai wurden 61 Menschen verletzt. 23 von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall reiht sich ein in eine Welle von Vorfällen, die in diesem Jahr die Produktionskette von Apple durchzogen.

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagte ein Pegatron Sprecher, dass die Explosion zwar kein Feuer verursachte, aber 23 Arbeiter ins Krankenhaus eingeliegert werden mussten. Derzeit steht die Produktion in der Fabrik weitestgehend still, um eine Untersuchung des Unfalls zu ermöglichen. Der Vorfall lässt weitere Sicherheitsmängel in der Zuliefererkette von Apple erkennen.

Dritte Explosion in diesem Jahr

Den Angaben von Reuters zufolge gab es bereits zwei ähnliche Vorfälle in diesem Jahr. In Fabriken der Firma Hon Hai Precision Industry gab es im Mai und September Unfälle. Bei ersterem führte ebenfalls eine Explosion zum Tod von drei Arbeitern und weiteren 15 Verletzten. Im September wiederum fingen Kabel Feuer und lösten einen Brand aus, ohne dabei jedoch Menschenleben zu fordern.

Immer häufiger sorgten die geringen Sicherheitsstandards, die Arbeitsbedingungen und die Umweltverschmutzungen, die durch Apples Zulieferer in der chinesischen Volksrepublik verursacht werden, in letzter Zeit dafür, dass das Unternehmen in die Schlagzeilen geriet.

So musste erst kürzlich ein Gehäuse-Lieferant seine Fabrik schließen, da die chinesischen Behörden die Einhaltung von Umweltschuztrichtlinien forderten. Chinesische NGOs setzen Apple zudem zunehmend unter Druck, sodass das kalifornische Unternehmen sich mit den Aktivsiten an einen runden Tisch setzen musste und beteuerte, künftig mehr Rücksicht auf Umweltschutzstandards zu nehmen. Darüber hinaus streikten erst kürzlich 1.000 Arbeiter bei einem Tastatur-Zulieferer in Süd-China, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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