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Wikileaks: Enthüllungsplattform gründet Soziales Netzwerk Maximal zwölf Freunde für jeden

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Mobilisierungsversuch? Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat ein eigenes Soziales Netzwerk gegründet. Friends of Wikileaks soll die Unterstützer der Whistleblower um Julian Assange besser miteinander verbinden.

Wikileaks hat ein eigenes Soziales Netzwerk ins Leben gerufen. Nutzer, die die Ziele der Enthüllungsplattform unterstützen, sollen sich bei "Friends of Wikileaks" anmelden, um sich untereinander zu vernetzen und für ihre Ideale einzutreten. Dabei darf jeder maximal nur zwölf Freunde haben.

Friends of Wikileaks soll Unterstützer der Enthüllungsplattform weltweit miteinander verbinden. (Quelle: Screenshot/FoWL)

Dem Manifest von Friends of Wikileaks ist zu entnehmen, dass ein Ziel von FoWL ist, Unterstützer für die Enthüllungsplattform zu mobilisieren, besonders wenn Whistleblower oder "Verbündete" angegriffen werden. In diesem Fall sollen die Mitglieder das Netzwerk nutzen, um juristische oder finanzielle Hilfe für Aktivisten zu gewährleisten. Genauso könnten Demonstrationen organisiert und auf Falschinformationen in der Öffentlichkeit aufmerksam gemacht werden.

Maximal zwölf Freunde

Derzeit befindet sich Friends of Wikileaks noch im Beta-Status, weshalb unter anderem die deutsche Ausgabe des Sozialen Netzwerks nur teilweise vorhanden und fehlerhaft übersetzt ist. Dies soll sich jedoch ändern, sobald sich mehr Nutzer bei FoWL anmelden. Mitglieder des Netzwerks können sich ihre Freunde jedoch nicht selbst aussuchen.

Basierend auf den Informationen, die der Anmelder heraus gibt, ermittelt FoWL sechs andere Mitglieder, die sich in der Nähe befinden und für die gleichen Ziele einsetzen. Darüber hinaus ist auf der neuen Plattform zu lesen, das auf Basis der Fremdsprachen, die der Nutzer angibt zu sprechen, auch sechs internationale Kontakte vorgeschlagen werden. Ein Nutzer wird also nie mehr als zwölf Freunde haben. Unliebsame Kontakte können gelöscht werden. FoWL ersetzt diese dann durch neue Kontakte. Auf diese Weise soll ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern entstehen.

Ende Oktober gab Julian Assange bekannt, das Wikileaks aus finanziellen gründen in nächster Zeit keine neuen Dokumente veröffentlichen wird. Das Soziale Netzwerk ist daher offenbar auch ein neuer Versuch weitere Unterstützer zu mobilisieren. Folgen Sie dem Link auf der rechten Seite, um zu Friends of Wikileaks zu gelangen.

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Darüber lacht die Netzwelt

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Annika Demgen
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