Kreatives Chaos mit perfekter Übersicht

Raskin für Mac: Dateien und Ordner aus der Vogelperspektive

Unter Windows erledigt der Explorer die Arbeit, die der Finder auf dem Mac verrichtet. Im Gegensatz zu seinem Pendant auf dem PC hat sich der Finder aber in den letzten zwanzig Jahren nicht groß verändert. Wer mit einer starren Verwaltung von Dateien in Ordner nicht zurechtkommt, wird sich über Raskin freuen.

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Raskin ermöglicht eine ganz neue Sicht auf den Mac. (Bild: Raskin)
Raskin ermöglicht eine ganz neue Sicht auf den Mac. (Bild: Raskin)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Lizenzgebühren
  2. 2Tolle Oberfläche
  3. 3Zusammenarbeit
  4. 4Fazit
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Apple ist bekannt für Produkte, die besonders leicht zu bedienen sind. Das gilt nicht nur für iPhone und iPad, sondern natürlich auch für den Mac: Mit Cover Flow, Mission Control, Launchpad und Co. bietet Apple einige ungewöhnliche Möglichkeiten, den Inhalt des Rechners zu betrachten. Viel spannender ist aber Raskin.

Lizenzgebühren

Raskin stammt von einer gleichnamigen Schweizer Firma und hat sich offenbar viel vorgenommen: Der Name des Programms deutet auf Jef Raskin hin, der als Urvater des Mac gilt. Er war Apples Angestellter Nr. 31 und stellte das Entwickler-Team für den Macintosh zusammen. Raskin hat ein einfaches Ziel: Anstatt Dateien in Form kleiner Symbole zu platzieren, kann sie der Anwender so betrachten, als lägen die auf dem Schreibtisch vor ihm. Damit gelingt zum Beispiel die Übersicht aller Bilder eines Ordners sogar schneller als mit Hilfe von Cover Flow. Leider ist Raskin nicht kostenlos: Die aktuelle Version 1.7 kostet knapp 20 Euro, für zwei Benutzer gibt es einen kleinen Rabatt (31,99 Euro). Auch eine Familien- und Unternehmens-Lizenz existiert.

Raskin macht den Desktop-Hintergrund zur interaktiven Arbeitsfläche. (Bild: Raskin)
Raskin macht den Desktop-Hintergrund zur interaktiven Arbeitsfläche. (Bild: Raskin)

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