Quellenverwaltung mit Browser-Integration
Citavi Free: Literatur und Quellen im Browser sammeln
Dieses Programm hätte sogar Freiherr zu Guttenberg geholfen: Citavi ist eine praktische Literatur- und Quellen-Verwaltung, die für korrektes wissenschaftliches Arbeiten entwickelt wurde. Die Anwendung integriert sich in den Browser, arbeitet problemlos mit Microsoft Word zusammen - und Citavi Free ist sogar kostenlos.

Inhaltsverzeichnis
- 1Citavi-Produkte
- 2Projekt erstellen
- 3Literatur und Links
- 4Fazit
Das Jahr 2011 wird wohl auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil neben Freiherr zu Guttenberg auch andere Politiker über ihre Doktorarbeit gestolpert sind. An der Misere war meistens der fehlerhafte Umgang mit Quellen Schuld - dabei ist das so einfach, sofern man sich bei der Arbeit vom PC unterstützten lässt.
Citavi-Produkte
Es gibt dutzende Programme, mit deren Unterstützung Anwender selbst hunderte Quellen effizient verwalten können: Neben EndNote ist Citavi eine der besten Lösungen für diese Aufgabe, das seinen Ursprung an der Universität Düsseldorf hat und mittlerweile von einer Schweizer Firma weiterentwickelt wird. Das Programm ist in mehreren Versionen erhältlich: Das Spitzenprodukt nennt sich Citavi Team, kostet knapp 120 Euro und ermöglicht die Zusammenarbeit mehrerer Nutzer. Die Pro-Version ist ähnlich ausgerichtet, aber nicht so stark bei der Verwendung in Gruppen. Für die meisten Nutzer genügt ohnehin Citavi Free, das komplett kostenlos ist und bis zu 100 Titel je Projekt verwalten kann. Es unterstützt Windows XP, Vista sowie Windows 7.

Projekt erstellen
Die aktuelle Version 3.1 ist mit über 60 Megabyte kein Leichtgewicht, bietet aber einen enormen Vorteil: Sollte nach der Installation von Citavi Free eine Funktion der kostenpflichtigen Versionen benötigt werden, kann der Nutzer diese direkt in Citavi Free mit seiner Lizenznummer freischalten. Damit sparen sich Nutzer die erneute Installation der Anwendung. Beim ersten Start überrascht Citavi mit einer Projektverwaltung, die andere kostenlose Quellenverwaltungen nicht bieten - aber sich als überaus praktisch erweist, wenn Studenten zum Beispiel mehrere Seminararbeiten gleichzeitig schreiben müssen. Der Anwender sollte für jedes Team- und Einzelprojekt einen möglichst eindeutigen Namen vergeben, um es schnell wieder zu erkennen.
Citavi Free 3 legt neue Projekte normalerweise im Standard-Verzeichnis ab, sie können aber auch auf einem USB-Stick gespeichert werden. Außerdem kann Citavi bestehende Projekte anderer Anwendungen importieren: Neben EndNote unterstützt die Software auch das BibTeX-, OVID- und RIS-Format. Damit ist sichergestellt, dass selbst umfangreiche Literatur- und Quellen-Sammlungen nicht neu erfasst werden müssen, wenn der Nutzer auf Citavi umsteigen. (Der Export eines Citavi-Projekts in ein anderes Format bleibt allerdings der Pro- und Team-Version vorbehalten.) Enorm praktisch ist die Funktion zum automatischen Speichern: Citavi sichert jede Änderung an einem Projekt automatisch, ohne dass der Nutzer manuell eingreifen muss.
