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Anleitung: Programme laden aus dem Intel AppUp Center
Programme für Windows bei Intel kaufen

von Markus Franz Uhr veröffentlicht

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Intel bietet in seinem AppUp Center spannende Windows-Programme an. (Quelle: Screenshot)

Apps spielen auch auf dem Desktop eine immer größere Rolle - spätestens seit der Ankündigung von Microsoft, in Windows 8 einen eigenen App Store einzubauen. Intel ist hier schon deutlich weiter als Microsoft: Der Chip-Konzern bietet mit AppUp ein eigene Plattform, auf der sich Nutzer neue Software laden können.

In mehr als zwei Dritteln aller verkauften PCs steckt ein Prozessor aus dem Hause Intel, jedoch ist der Konzern bei mobilen Geräten seit Jahren schwach aufgestellt. Das gilt nicht nur für Hardware, sondern auch für Software: Bisher fristet der AppUp Center eher ein Nischendasein, obwohl es durchaus gut gemacht ist.

AppUp Center

Im Zentrum der AppUp-Plattform steht das sogenannte AppUp Center. Hierbei handelt es sich um eine Software, die - ganz im Stil des Mac App Store - ein neues Programm automatisch herunterladen und installieren kann. Außerdem kontrolliert das AppUp Center, ob der Nutzer eine gekaufte Anwendung auf mehr als den im Moment zulässigen vier Computern einsetzt. Im Vergleich zu anderen Plattformen zeichnet sich Intel AppUp Center dadurch aus, dass es Updates (weitgehend) automatisch einspielen kann und so gekaufte Programme automatisch auf dem aktuellen Stand hält. Bei Apple benötigen Updates eine manuelle Bestätigung.

Laufzeitumgebung

Derzeit ist das AppUp Center in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch verfügbar. Neben Windows 7 (32- oder 64-Bit-Version) können Nutzer auch das in die Jahre gekommene Windows XP als Betriebssystem einsetzen. Lediglich Windows Vista ist keine gute Idee, da es von Intel nicht offiziell unterstützt wird. Nach dem Herunterladen des Setup-Assistenten, der mit unter 40 Megabyte angenehm klein ist, ist die eigentliche Installation in wenigen Minuten erledigt. Sehr praktisch ist, dass Intel im letzten Schritt Nutzer darauf hinweist, eine Java-Laufzeitumgebung sowie die Adobe AIR Runtime zu laden und einzurichten.

Intel empfiehlt die Installation von Java und Adobe AIR. (Quelle: Screenshot)

Konto-Einrichtung

Beide Vorschläge sind empfehlenswert, damit ein im AppUp Center gekauftes Programm problemlos gestartet werden kann. Für den ersten Start der App-Umgebung ist kein Neustart notwendig, auch ein Nutzerkonto ist für das Stöbern im App Store nicht notwendig. Sobald der Anwender allerdings eine App herunterladen möchte, muss er sich (wie bei den anderen App-Plattformen auch) bei Intel registrieren: Dazu ist die Eingabe von Name und E-Mail-Adresse nötig, Kreditkartendaten müssen die Nutzer nicht hinterlegen. Sie können auf Wunsch jederzeit später noch ergänzt werden, AppUp unterstützt MasterCard und VISA.

Die Registrierung bei Intel ist ein Kinderspiel. (Quelle: Screenshot)

App herunterladen

Sobald das Konto erfolgreich erstellt ist, können Nutzer ohne jede Verzögerung durch Intels AppUp Center stöbern - sie müssen nicht einmal die obligatorische Bestätigungs-Mail abwarten. Einen guten Einstieg in die Sammlung der verfügbaren Programme bietet das sogenannte Apps-Starter-Kit: Es beinhaltet nicht nur kleine nützliche Hilfsprogramme wie TweetDeck, sondern auch ausgewachsene Windows-Anwendungen - zum Beispiel die BullGuard Internet Security Suite. Ein Klick auf die jeweilige App zeigt neben Details wie Hersteller oder Größe auch an, ob diese AIR oder Java benötigt. Apps lassen sich mit einem Klick installieren.

Mit dem App-Starter-Kit ermöglicht Intel einen schnellen Einstieg in die Welt der Apps. (Quelle: Screenshot)

Fazit

Intel AppUp Center ist eine gute Möglichkeit, schon heute neue Anwendungen für einen Windows-PC schnell und sicher zu erwerben. Allerdings ist die Zukunft der Plattform etwas unsicher, da Intel AppUp primär auf Netbooks ausgerichtet ist, die durch den Boom günstiger Tablet-PCs massiv unter Druck geraten sind.

Kommentare zu diesem Artikel

Microsoft plant, mit Windows 8 einen eigenen App Store nach dem Vorbild des Mac App Store einzuführen. Die Konkurrenz ist da längst weiter: Intel bietet tausende Apps in seinem AppUp Center zum Download an.

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Anleitung: Programme laden aus dem Intel AppUp Center
Anleitung: Programme laden aus dem Intel AppUp Center
Microsoft plant, mit Windows 8 einen eigenen App Store nach dem Vorbild des Mac App Store einzuführen. Die Konkurrenz ist da längst weiter: Intel bietet tausende Apps in seinem AppUp Center zum Download an..
http://www.netzwelt.de/news/89978-anleitung-programme-laden-intel-appup-center.html
2011-12-20 11:18:51
News
Anleitung: Programme laden aus dem Intel AppUp Center