Zwei Linsen und zwei Bildsensoren
Sony HDR-TD10E im Test: 3D-Camcorder mit Full-HD-Auflösung
Günstig ist Sonys erste 3D-Videokamera für Normalsterbliche nicht, stolze 1.500 Euro soll die Sony HDR-TD10E kosten. Dafür bietet sie dem Nutzer aber auch eine umfangreiche Ausstattung und nimmt 3D-Videos in Full-HD-Auflösung auf.
Sony HDR TD10E: Sony bietet mit dem HDR-T10DE einen Camcorder an, der 3D-Videos in Full-HD-Auflösung zu einem bezahlbaren Preis aufnimmt. Zum Video: Sony HDR TD10E
Inhaltsverzeichnis
- 1Richtiges 3D, dank doppelter Ausstattung
- 2Unkomplizierte Bedienung über einen hervorragenden Touchscreen
- 3Guter 3D-Effekt, viele Details, flaue Farben
- 4Großer interner Speicher und die notwendigen Anschlüsse
- 5Fazit: 3D gut, Videos insgesamt unbefriedigend
Richtiges 3D, dank doppelter Ausstattung
Sony stattet die den HDR-TD10E mit zwei Linsen und zwei Bildsensoren aus. So nimmt der Camcorder auch im 3D-Betrieb Videos in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die zwei 1/4 Zoll großen CMOS-Sensoren aus der herstellereigenen EXMOR-R-Serie liefern jeweils eine Auflösung von 4,2 Megapixeln. Das klingt im Vergleich zu anderen Kameras wenig, reicht für Full-HD-Aufnahmen, die rund zwei Megapixel haben, aber völlig aus.
Die Objektive bieten sogar während laufender 3D-Aufnahmen einen zehnfachen optischen Zoom - im 2D-Betrieb sogar einen zwölffach vergrößerten Brennweitenbereich. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht dieser von 34,4 bis 344 sowie von 29,8 bis 357,6 Millimetern. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für einen ruhigen Bildausschnitt.
Der Nutzer kontrolliert die Geschwindigkeit des Objektivs über die Zoomwippe. Kippt er sie nur ein wenig, verändert sich die Brennweite angenehm langsam - aber falls nötig, kann er sie bis zum Anschlag drücken und so die Brennweite sehr schnell ändern. Der Autofokus sorgt dabei sehr zügig für ein scharfes Bild.
Der Sony TD10E bietet dem Nutzer sowohl eine so genannte intelligente Automatik, die ihm alle Einstellungen abnimmt, als auch eine umfangreiche manuelle Steuerung. Hierzu muss der Anwender nur die Automatik deaktivieren und kann anschließend über den Umweg der Menüpunkte Kamera/Mikrofon und Bildqualität/Größe Belichtungs- und Aufnahmeeinstellungen von Hand vornehmen.
Sony HDR-TD10E im Test
Der Camcorder nimmt für 3D-Aufnahmen zwei Bilder jeweils in Full-HD-Auflösung auf. (Bild: netzwelt)
Der Camcorder verfügt über zwei Linsen sowie zwei Bildsensoren und bietet sogar im 3D-Modus einen optischen Zoom. (Bild: netzwelt)
Der 3,5 Zoll große Touchscreen dient zur Bedienung, bietet ein hervorragendes Bild und zeigt ohne Hilfsmittel eine 3D-Ansicht. (Bild: netzwelt)
Den Akku lädt der Nutzer über ein Netzteil direkt in der Kamera auf. Im Bild zu sehen sind hier die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie die HDMI- und AV-Schnittstelle. (Bild: netzwelt)
Die Zoomwippe ist auch bei 3D-Aufnahmen nicht unbrauchbar, sondern kontrolliert den zehnfachen optischen Zoom. Daneben befindet sich der Zubehörschuh für ein externes Mikrofon oder eine Videoleuchte. (Bild: netzwelt)
Der USB-Anschluss und die Buchse für den Stromstecker. (Bild: netzwelt)
Der 3,5 Zoll große Touchscreen dient auch als Sucher und bietet bei einer Auflösung von 1,2 Megapixeln eine sehr detaillierte Ansicht. Der Monitor bietet eine 3D-Ansicht, für die der Betrachter keine Spezialbrille benötigt. Diese Funktion ist zwar praktisch, strengt bei längeren Aufnahmen aber die Augen stark an und lässt sich zum Glück abschalten.
