Notizen und Anmerkungen in PDFs einfügen

Kurztest: PDF Annotator 3 mit Tablet-Unterstützung

Das bei Schülern, Studenten und Lehrenden beliebte Programm PDF Annotator ist kürzlich in Version 3.0 erschienen und bringt zahlreiche Neuerungen mit: So können Nutzer beliebige Dokumente direkt über das Programm drucken und problemlos mehrere Dateien parallel bearbeiten. Netzwelt hat sich das Programm angesehen.

PDF Annotator 3 besitzt eine sehr übersichtliche Oberfläche. (Bild: Screenshot)
PDF Annotator 3 besitzt eine sehr übersichtliche Oberfläche. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation
  2. 2Oberfläche
  3. 3Bedienung
  4. 4Fazit
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Das Portable Document Format stellt sicher, dass ein Dokument auf jedem System identisch aussieht - ganz im Gegenteil zum Word-Dokument, bei dem es nicht selten zu Problemen kommen kann. Nutzer, die fremde PDF-Dokumente mit einer Anmerkung versehen möchten, benötigen nicht zwingend das teure Acrobat.

Installation

PDF Annotator stammt von der Firma GRAHL Software, die in Landshut beheimatet ist - Nutzer können also sicher sein, dass die bei einem Problem mit der Anwendung deutschsprachige Hilfe erhalten. Leider ist PDF Annotator nicht kostenlos: Eine Standard-Lizenz kostet derzeit 70 Euro, für Studenten und Schüler reduziert sich der Preis auf 30 Euro. Wer möchte, kann direkt bei der Bestellung im Onlineshop des Hersteller zusätzlich eine Update-Garantie für zwei Jahre erwerben, die mit 30 Euro zu Buche schlägt: Sie sichert dem Käufer zu, neue Versionen ohne Mehrkosten zu erhalten. Die aktuelle Version der Anwendung unterstützt Windows 2000, XP, Vista und das aktuelle Windows 7, besondere Anforderungen an die Hardware stellt es nicht.

PDF Annotator 3 besitzt auch einen virtuellen Drucker für die PDF-Herstellung. (Bild: Screenshot)
PDF Annotator 3 besitzt auch einen virtuellen Drucker für die PDF-Herstellung. (Bild: Screenshot)

Oberfläche

Für Nutzer, die PDF Annotator 3 nicht sofort kaufen möchten, bietet der Hersteller eine kostenlose Testversion an. Diese ist voll funktionsfähig und genauso einfach installiert wie die herkömmliche Version. PDF Annotator kann nach Fertigstellung des Setup-Assistenten sofort genutzt werden, ohne dass der Rechner erneut gestartet werden muss: Das Programm richtet sich als Standardanwendung für PDF-Dateien unter Windows ein, öffnet beim ersten Start ein Handbuch, das für erste Erfahrungen mit PDF Annotator perfekt geeignet ist. Die Oberfläche ist sehr übersichtlich, nur die aus zwei Teilen bestehende Symbolleiste oben im Haupt- sowie im Editor-Fenster ist etwas unübersichtlich. Mehrere Dateien werden in Form von Reitern dargestellt.

Bedienung

PDF Annotator aktiviert standardmäßig ein Stiftwerkzeug, sodass Nutzer sofort Anmerkungen in einem PDF hinterlassen können. Mit der Maus macht das nur wenig Spaß, weshalb die Anwendung auch Tablets unterstützt: Dort profitiert die Oberfläche des PDF Annotator 3 von der Eingabe per Touchscreen, mit dessen Hilfe freihändig geschrieben und markiert werden kann. Das Wechseln des Stifts ist über die Symbolleiste einfach, die Übersicht aller möglichen Zeichenstile hat der Hersteller aber etwas zu gut versteckt: Sie erscheinen erst dann, wenn die Seitenleiste eingeblendet wird. Ein Detail der Applikation gefällt besonders: PDF Annotator glättet vertikal und horizontal gezeichnete Linien automatisch, sodass diese perfekt aussehen.

Zeichnen mit PDF Annotator 3 macht auf Tablet-PCs richtig Spaß. (Bild: netzwelt)
Zeichnen mit PDF Annotator 3 macht auf Tablet-PCs richtig Spaß. (Bild: netzwelt)

Fazit

PDF Annotator bleibt auch in der jüngsten Version 3 seinem Konzept treu und gibt dem Nutzer ein Werkzeug an die Hand, mit dem sich selbst Einsteiger in PDF-Dokumenten nach Lust und Laune austoben können. Im Grunde funktioniert PDF Annotator wie eine Bildbearbeitung, sodass die Bedienung sehr eingängig ist.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Tablet-PC hier.

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