Österreichischer Künstler

Farbenreiches Google Doodle: Zu Ehren von Hundertwasser

Am 15. Dezember 1928 ist Friedrich Stowasser in Wien geboren. Vielen dürfte er als Friedensreich Hundertwasser bekannt sein. Wer am heutigen 15. Dezember die Startseite der Google-Suche aufruft, dem wird ein Google Doodle zu Ehren des österreichischen Künstlers angezeigt.

Das Google-Logo ist heute im Stil von Hundertwasser gehalten. (Bild: Screenshot)
Das Google-Logo ist heute im Stil von Hundertwasser gehalten. (Bild: Screenshot)
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Friedensreich Hundertwasser wäre heute 83 Jahre alt geworden. Er selbst bezeichnete seine Malerei als "vegetativ". Die Spirale ist eines der bestimmenden Elemente in seiner Malerei, ebenso wie der Einsatz leuchtender und intensiver Farben. Viele seiner Farben stellte er selbst her und seine Werke entstanden dabei immer dort, wo sich Hundertwasser gerade aufhielt - sei es in der Natur, in Flugzeugen oder bei Freunden.

Nicht nur Maler, sondern auch Architekt

Hundertwasser ist aber nicht nur durch seine Malerei bekannt geworden, er war auch als Architekt tätig. Seine Gebäude weisen Unregelmäßigkeiten, außergewöhnliche Formen und Farben auf. Nutzer können sich von seiner Architektur beispielsweise in Wien anhand des Hundertwasserhauses überzeugen, das er Anfang der 1980er Jahre gestaltete. Wichtig war ihm dabei eine natur- und menschengerechtere Architektur. Das breite Publikum fand großen Gefallen an seinen Bauprojekten, andere Architekten belächelten ihn dagegen.

Beeinflusst wurde Hundertwasser bei seiner Kunst durch seine Reisen, sein Engagement für natur- und menschenrechtliche Themen ist in seiner Vergangenheit gegründet.  Aufgezogen wurde Hundertwasser von seiner Mutter, im Jahr 1943 erlebte der Teenager mit, wie 69 jüdische Familienangehörige mütterlicherseits deportiert und getötet wurden. Hundertwasser selbst starb am 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 bei Neuseeland. 

Google ehrt immer wieder Persönlichkeiten mit einem Doodle. Erst kürzlich widmete Google sein Logo dem verstorbenen Computerpionier Robert Noyce oder im November dem Science-Fiction Autor Stanislaw Lem

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